Molly Sarlé, Sonntag, 8. September, 21.00 Uhr, Haldern-Pop-Bar, Rees
Filmkritik: ES geht – mal besser und mal schlechter – zu Ende
Mit „ES Kapitel 2“ führt Andrés Muschietti sein Remake des absoluten Horrorclown-Klassikers zu Ende. Unser Gastautor Dominic Röltgen hatte im Kino gemischte Gefühle.
Sagenhafte 700 Millionen Dollar konnte „ES“ seit seinem Erscheinen vor zwei Jahren weltweit einspielen. Damit avancierte Andrés Muschiettis Adaption des gleichnamigen, 1986 erschienenen 1500-Seiten-Wälzers aus der Feder von Stephen King nicht nur zum Überraschungshit an den Kinokassen, sondern sogar zu dem kommerziell erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten. Selbst wenn es der Urstoff nicht schon von alleine hergegeben hätte: Eine Fortsetzung wäre nur eine Frage der Zeit gewesen. Kenner der Geschichte wussten allerdings gleich, dass der argentinische Regisseur („Mama“) bislang lediglich einen Erzählstrang der Vorlage erzählt hat. Mit „ES Kapitel 2“, der in dieser Woche in Deutschland angelaufen ist, erzählt er nun die Geschichte zu Ende.
Zum Ende der Goldenen Kamera : Die Karawane zieht weiter!

Die ‚Goldene Kamera‘ ist am Ende! Wie die Funke Mediengruppe und das ZDF am Donnerstagabend bestätigen, wird die namhafte TV-Preisverleihung nur noch ein letztes Mal, im März 2020, veranstaltet.
Viele von euch werden jetzt vermutlich denken ‚Und was juckt mich das‘. So erging es mir zunächst auch. Und doch ist es sicherlich für viele unserer Leser, ebenso wie für mich, ein Stück Kindheit, das dann sein recht unspektakuläres Ende finden wird.
Versemmelt: Abgesang auf die Utopie einer blühenden Ruhrstadt

Stefan Laurin serviert mit „Versemmelt: Das Ruhrgebiet ist am Ende“ eine schonungslose Bestandsaufnahme von Fehlern, Filz und Fisimatenten der Ruhrgebietspolitik, die den Pott über Jahrzehnte konsequent an den Rand des Abgrunds gebracht haben.
Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets, ich stehe dazu, manchmal bin ich sogar ein wenig stolz darauf, nur gerade bin ich es mal nicht, sondern schäme mich ganz gewaltig. Schuld daran ist Stefan Laurin, denn dieses Buch tut mir weh. Weil es dem Ruhrgebiet ein politisch niederschmetterndes Armseligkeitszeugnis ausstellt. Und das leider völlig zu Recht.
The Hangups
The Hangups, Samstag, 7. September, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
In eigener Sache: Gute Reise, lieber Thorsten

Thorsten Stumm starb am Montag an den Folgen einer schweren Erkrankung. Er war sich sicher, sie zu überstehen und befand sich auf dem Weg der Genesung.
Tigerjunge
Tigerjunge, Freitag, 6. September, 20.00 Uhr, Subrosa, Dortmund
Lesung: Perry Rhodan live unter Sternen im Planetarium Bochum

Am Sonntag, 8. September, um 20 Uhr lädt das Planetarium Bochum zu einer kultverdächtigen Lesung unter den Sternenhimmel ein. Der Münsteraner Kabarettist Manne Spitzer liest die klassische Geschichte „Götterdämmerung“, den vierten Roman der legendären „Perry Rhodan“-Reihe. Mit der sagenhaften Auflage von über einer Milliarde Exemplaren ist „Perry Rhodan“ die erfolgreichste Science Fiction-Serie der Welt. Mehr als 3.000 Folgen sind bereits erschienen.
Jake Shane
Jake Shane, Donnerstag, 5. September, 21.00 Uhr, Goldkante, Bochum
Hodja – Das ist bis aufs Skelett minimalisierter Rock’n Roll
Alle Tugenden des Rock’n Roll, Gospel, Soul, Blues und Voodoo machen den Sound von Hodja aus. Rock’n Roll mit seiner schwarzen Seele und noch schwärzeren Wurzeln. Von unserem Gastautor Alex Stürze.
Hodja’s Konzerte sind eine Voodoomesse in der die Musiker F.W.Smolls und Tenobi Levinson zu Hohepriestern werden wärend Claudius Pratt mit seiner Schweisstreibenden Bühnenshow zum Voodoogott aufsteigt.
Man munkelt sogar das Screaming Jay Hawkings erfurchtsvoll bei jeden Konzert von Hodja vor der Bühne steht.