Teenage Fanclub, Freitag, 14. Juni, Traumzeit-Festival, Duisburg
Teenage Fanclub, Freitag, 14. Juni, Traumzeit-Festival, Duisburg
Dead Kennedys, Donnerstag, 13. Juni, 20.30 Uhr, Zakk, Düsseldorf

Kein gewöhnlicher Anblick in Fit-For-Fun-Deutschland: Ein grün umrandetes „Rauchen erlaubt“ hängt über der Schnapstheke. Bilder von Tito, karierte Tischdecken. Ausgeschenkt wird Slivovic in Massen, schwergewichtige Musiker an Geige, Gitarre und Casio-Keyboard spielen serbische Traditionals. Balkan-Hochzeit? Nicht ganz. Von unserem Gastautor ************@***oo.com“ data-hovercard-owner-id=“23″>Matthias Hesse.
Ein freundlicher rothaariger Saxophonist gesellt sich von Zeit zu Zeit ins Yugo-Klischee und improvisiert gemeinsam mit der Band. Sehr viel Seele ist da auf jeden Fall im Spiel, sein Instrument klingt rauchig und wunderbar leicht. кафана (kafana) heißt das Projekt. Es ist halb drei Uhr nachts, und die Menschentraube vor dem kleinen Zelt am Rande des Moers Festival 2019 ist noch lange nicht bedient.

Ein junger Mann mit gewaltiger, verfilzter Haarpracht. Über den Haaren geschlängelte Linien, die Geruch andeuten.
Seine Mutter: „Junge, du musst dringend zum Friseur.“
Er: „Aber Mama, ich kann mich doch so nicht beim Friseur blicken lassen!“
The Goddamn Gallows, Mittwoch, 12. Juni, 19.00 Uhr, Don’t Panic, Essen

Das Jüdische Museum zu Berlin hat wieder einmal den Vogel abgeschossen. Dieses Mal in dem man durch die Blume Werbung für BDS macht, und zwar indem man den dazugehörigen Beschluss des deutschen Bundestags auf dem Twitter-Account des Jüdischen Museums kritisierte und dann zurückkrebste, in dem behauptet hat, auf einen Diskussionsbeitrag hinweisen zu wollen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Dies ist nicht das erste Mal, dass sich das Jüdische Museum Berlin, als bundesunmittelbare Stiftung eine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts und Bestandteil der mittelbaren Staatsverwaltung des Bundes, solch einen Ausrutscher leistet. Erst kürzlich, nämlich am 8. März 2019, empfing der Direktor des Museums, Peter Schäfer, einen der Repräsentanten des Henkerregimes, Seyed Ali Moujani, zum Tee. Zum Dank hatte Moujani die Unverschämtheit
Bloomsdale, Dienstag, 11. Juni, 20.00 Uhr, Pauluskirche, Dortmund
Von Wegen Lisbeth, Montag, 10. Juni, Pfingst-Open-Air, Essen
Heute Abend verabschiedete sich die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) mit einer fast dreistündingen, schillernd-bunten Bühnenshow nach über 40 Jahren von ihrem Bochumer Publikum.
Schon der Beginn deutete auf das nahe Ende hin: Sänger und Frontmann Klaus Eberhartinger kletterte um Punkt 20 Uhr aus einem auf die Bühne getragenen Sarg, freute sich über seine 1500 erschienenen „Trauergäste“ , versprach ihnen eine Show der Superlative mit fast allen Hits der Bandgeschichte und stimmt direkt den Knallersong „Ba-Ba-Banküberfall“ aus dem Jahre 1985 an.
Und so ging es rasant weiter. Eberhartinger und die anderen Bandmitglieder wechselten gefühlt nach jedem Lied ihre schrillen Outfits, die Bühne verwandelte sich mal in eine Kneipe, dann in einen Friedhof oder ein Sanatorium und über alles zog immer wieder eine fulminate Lichtshow.
Es wirkte wie ein Theaterstück durch ihre Bandgeschichte, Songs wurden immer wieder anmoderiert und die vielen Anekdoten der vergangenen Jahrzehnte stießen auf großen Anklang.
Ein Abschiedsabend, wie er für alle nicht besser hätte laufen können.
Morgen Abend dürfen sich dann noch mal die Kölner und am 11.06. die Duisburger Fans auf ein furioses Lebewohl freuen.
09.06.2019 | E-Werk Köln
11.06.2019 | Theater am Marientor Duisburg
Veranstalter : Lars Berndt Events
Chefdenker, Sonntag, 9. Juni, 20.30 Uhr, Sonic Ballroom, Köln