„The Language Of The Future“ von Laurie Anderson in der Lichtburg im Rahmen der Ruhrtriennale (Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker)
Ein einziges Mal sah ich bisher Laurie Anderson live. Das war 1986 in der Alten Oper Frankfurt. Damals tourte die New Yorker Performance-Legende mit ihrem „Home Of The Brave“-Album. Auf der Tour entstand auch der gleichnamige Film. Für Laurie Anderson war es eine Zeit des Übergangs. 1977 war sie bereits zur documenta 6 nach Kassel eingeladen, 1981 hatte sie „Oh, Superman (For Massenet)“ veröffentlicht, sich überraschend in den Charts platziert und einen bis heute vielgesamplten Klassiker geschaffen. 1982 erschien das Album „Big Science“. Zwei Möglichkeiten eröffneten sich daraufhin.
Längst ist die „Eisheilige Nacht“, die jedes Jahr um die Weihnachtszeit stattfindet, auch in Bochum zur festen Tradition geworden.
Ins Leben gerufen wurde diese Festivalidee vor einigen Jahren von der Mittelalter-Band Svbway To Sally, die alljährlich am 30. Dezember ein Jahresabschlusskonzert im Potsdamer Lindenpark gab.
2009 fand dieses Konzert erstmals unter dem Namen Eisheilige Nacht statt, woraus sich dann allmählich das immer wiederkehrende Festival am Ende des Jahres entwickelte.
Mittlerweile touren die Initiatoren durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz und haben immer wieder mehrere teils hochkarätige Vorbands mit im Gepäck.
In diesem Jahr werden sie von Versengold, Russkaja und Paddy And The Rats begleitet und gemeinsam werden sie am 26.12.2018 im RuhrCongress Bochum auf der Bühne stehen.
Statt Sebastian und Sebastian podcasten heute Robert und Robert über die erfolgreiche Netflix-Serie „Stranger Things“. Retrospektive auf Staffel 1 & 2 und Ausblick auf Staffel 3.
urban urtyps Neunte: Eröffnungswochenende mit internationalem Act und DJ-Allstar-Team
Immer sonntags, immer 19 Uhr, immer 10 Euro: Das ist das urban urtyp Format, die Indie-Reihe der Stadt geht jetzt in ihre neunte Spielzeit. Wieder mit dieser unvorhersehbar urbanen Mischung aus Elektro und Jazz, Indie und Post, regionaler und internationaler Prominenz. Und wie immer eröffnet sie – und zwar am Freitag, 21. September – mit einer Spezialausgabe ihrer selbst, in diesem Jahr mit einem international hochkarätigen Aufschlag:
Am 16., 17. und 18. November 2018 wird die MERKUR SPIEL-ARENA samt umliegender Außenbereiche in Düsseldorf zum gigantischen Club-Areal mit 20 Floors und über 100 der besten Acts der elektronischen Musikszene. Die BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition wird das Club-Wochenende des Jahres mit einem der spektakulärsten Line Up’s des gesamten Winters.
Am Wochenende hat Hardwell eine Auszeit von seinen Tourterminen bis auf unbestimmte Zeit verkündet. Das betrifft leider auch die Winter Edition vom BigCityBeats WORLD CLUB DOME in Düsseldorf. Wir respektieren Hardwell’s Entscheidung, mit dem wir schon so viele gigantische Sets im „größten Club der Welt“ feiern durften und hoffen, ihn nach seiner Pause wieder beim WORLD CLUB DOME begrüßen zu dürfen.
Und hier die gute News: Wir freuen uns mit Sebastian Ingrosso ein Mitglied der Swedish House Mafia für den Opening Tag der BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition in Düsseldorf verkünden zu dürfen, der das Line Up um Dimitri Vegas & Like Mike, Marshmello, The Chainsmokers, The Black Eyed Peas, Don Diablo, Gestört aber GeiL, Lost Frequencies, NERVO, Robin Schulz, SIGMA, Le Shuuk, Lucas & Steve, Alle Farben, Alan Fitzpatrick, ZATOX, ARADO, ASK:ME, Chocolate Puma, CMC$, CamelPhat, Nic Fanciulli, Code Black, die Drunken Masters, ESKEI83, Moksi, Pretty Pink, Steve Norton und viele andere bereichert.
Tickets für die erste 3-Tage-Edition der BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition gibt es ab 99,00 Euro zzgl. Gebühren unter: http://www.worldclubdome.com
Anfang des Jahres war Sasha Waltz bereits bei der Tanzplattform mit „Kreatur“ zu Gast im Ruhrgebiet. Einer fast einhellig als eher schwächer eingestuften Arbeit der Berliner Choreographin. Nun ist ihre Compagnie mit „Exodos“, das im Radialstem in Berlin uraufgeführt wurde, bei der koproduzierenden Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle. Sasha Waltz ist bekannt für ihre raumfüllenden Arbeiten, die direkten Bezug auf die Architektur nehmen und diese kongenial bespielen. Die Jahrhunderthalle – ein ideales Spielfeld für Waltz, sollte man meinen.