
Ruhrgebiet: Schade um die Kohle(€)…Zeit
NRW: Einmal Professor, immer Professor?(€)…Spiegel
NRW: Immer weniger gesprengte Geldautomaten…Zeit

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Israel ist ein Wunderland der Musik. Heute: die Pianistin Sharon Mansur, der Bassist David Michaeli und der Schlagzeuger Aviv Cohen. Ihre Musik: eine Fusion aus Jazz und Rock, aus Elektronik und arabischen Sounds, hoch-emotional. Wie auch der heutige Tag, an dem sie in der Christuskirche Bochum spielen, er erinnert daran, dass sich Israel niemals von Terror erpressen lässt. Von BDS schon gar nicht.
Zuerst war da die arabische Musik, dann der „König der Löwen“, er hat das Herz der kleinen Sharon für klassische Musik geöffnet, da war sie fünf Jahre alt. Später studierte sie klassisches Klavier, arbeitete sich in den Progressive Rock hinein, lernte Metal lieben und dann den Jazz, den Blues, die Improvisation. Mit ihr, dem Spiel der Freiheit, kehrt sie – noch keine 30 – in die Musik ihrer Kindheit zurück, die arabische Musik, ihr Vater stammt aus dem Irak. In Israel ist solche Fusion alltäglich, zwei von drei Israelis stammen aus dem arabisch-nordafrikanischen Raum.

Auch dieses Jahr liest man allerorten, dass der 8. Mai ein Tag der Befreiung sei und als solcher gefeiert werden müsste. Doch der 8. Mai ist kein Tag der Befreiung. Zumindest nicht für Deutschland.
Ins Bewußtsein der Bundesrepublik drang der 08. Mai als „Tag der Befreiung“ durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der in seiner Rede anlässlich des 40. Jahrestages im Bundestag sagte: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

Die große Feier rund um den Neubau der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid war noch nicht verklungen, da hätte man eigentlich schon die nächste Dauerbaustelle einweihen können. Politiker grinsen in Kameras, Bänder werden durchschnitten, mediale Selbstbeweihräucherung inklusive – und der gebeutelte Autofahrer fragt sich nur noch: „Welche Brücke kracht als Nächstes?“
Denn eines war bereits damals offensichtlich: Mit der neuen Rahmedetalbrücke endet das Infrastrukturdrama entlang der A45 keineswegs. Im Gegenteil. Die Sauerlandlinie entwickelt sich mehr und mehr zum Symbol einer jahrzehntelang verschleppten Verkehrspolitik, bei der notwendige Sanierungen so lange aufgeschoben wurden, bis nur noch Vollsperrung, Abrissbirne und Verkehrschaos bleiben.

In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.
Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.
Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt

Als ich an der Demonstration in Weimar gegen die Vereinnahmung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald durch die pietätlosen Aktivisten mit ihrem Hasslappen teilnahm, fiel mir auf, dass aus etlichen Städten Iron-Dome-Gruppen dabei waren. In Hannover gibt es sogar schon einen Verein.
In Hannover ist auch die Iron-Dome-Idee entstanden. Ähnlich wie es Karoline Preisler tut, wollten sich fünf Frauen dem Antisemitismus in ruhiger Art und Weise, aber sichtbar entgegenstellen. Ähnlich wie Karoline Preisler stellten sie sich still am Rande sogenannter „propalästinensischer Proteste“ mit ihren kleinen Plakaten auf. Erstmals geschah das am 4. Januar 2025.