„Wohlstand fällt nicht vom Himmel. Er wird erarbeitet. Jeden Tag“

Alexander Kalouti Foto: Privat


Eine Rede von Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti sorgte in den vergangenen Tagen für Empörung unter den linken Parteien der Stadt. Kalouti hatte die Oberbürgermeisterwahl im vergangenen Jahr überraschend gewonnen und ist der erste CDU-OB Dortmunds seit 1946. Der Schmerz sitzt tief bei der SPD, das sollte man auch bei dieser Debatte im Hinterkopf behalten. Wir veröffentlichen die Rede Kaloutis, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.

Am Vorabend des 1. Mai hielt Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) eine Rede, die bei SPD, Grünen, Linken, Tierschutzpartei und Volt für Empörung sorgte. In einer gemeinsamen Pressemitteilung  schrieben sie:

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Der Ruhrpilot

Nazis in Dortmund bei einer Demonstration 2018 (Symbolbild) Foto: Laurin


NRW:
Razzia gegen Neonazis in acht NRW-Städten…WAZ
NRW: Massive Kritik an geplantem NRW-Gesetz gegen Diskriminierung…Zeit
NRW: Polizistin verliert Eilverfahren nach Geschlechtswechsel…NTV

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Ein Jahr Kanzler Friedrich Merz: Die „letzte Patrone der Demokratie“ entpuppt sich als politische Platzpatrone

Ungeliebter Kanzler Friedrich Merz (Foto: Roland W. Waniek)

Als sich Deutschland Anfang 2025 vorzeitig von der Ampel-Regierung verabschiedete, war die Erleichterung bei vielen fast schon greifbar. Nach Jahren voller Streit, halbgarer Kompromisse und einer Regierung, die sich oft selbst lähmte, klang der Wechsel zu Schwarz-Rot unter Friedrich Merz für viele wie der verheißungsvolle Neustart. Endlich sollte wieder „Führung“ her. Endlich Schluss mit Dauerchaos. Endlich jemand, der das Ruder fest in die Hand nimmt.

Nun ja. Heute, ein Jahr später, wirkt diese Hoffnung ungefähr so realistisch wie ein pünktlicher Berliner Flughafen-Eröffnungstermin anno 2010.

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Nordrhein-Westfalen könnte sich 30 Jahre selbst mit Gas versorgen, doch die Politik will das nicht

Gasflamme Foto: iamNigelMorris Lizenz: CC BY 2.0

Unter der Oberfläche Nordrhein-Westfalens lagern zahlreiche Bodenschätze. Nicht immer lohnt es sich, sie zu fördern. Bei Gas ist das anders: Dort blockiert die Politik aus ideologischen Gründen den Abbau.

Am Rand eines Gewerbegebiets am Stadtrand Krefelds sitzt der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Was im Boden des Landes liegt, wird hier seit Jahrzehnten untersucht. Ein Wissen, das immer wertvoller wird. Vor allem, wenn es um die Energieversorgung geht.

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Von Vorfreude keine Spur: Die Fußball-WM 2026 interessiert mich weniger als Katar

Ein Land in Aufregung. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Während die Fußball-Saison 2025/26 auf Vereinsebene in ihren letzten Zügen liegt, macht sich so langsam ein Gedanke im Hinterkopf breit: Die WM kommt. Angeblich.

Irgendwo zwischen XXL-Kommerz, politischer Dauerkrise und der schleichenden Selbstentfremdung des modernen Fußballs soll im Sommer also in den USA, Kanada und Mexiko das nächste „größte Sportereignis der Welt“ steigen. Früher hätte allein die Nachricht von einem anstehenden Fußball-Großturnier bei mir gereicht, um Vorfreude auszulösen. Heute löst der Gedanke daran bei mir bestenfalls ein müdes Schulterzucken aus. Vielleicht werde ich alt. Vielleicht hat der Fußball ein Problem. Wahrscheinlich beides.

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Der Ruhrpilot

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Industrie schwächelt…KStA
NRW: Warum Jobcenter häufiger Leistungen kürzen(€)…RP
NRW: Was passiert künftig mit Lehrern, die Schüler diskriminieren?(€)…WAZ

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Tabuthema Transkinder: Aktivistische Blockade gegen Debatte

„TERFs Can Suck My Trans Dick“ (Deutsch: „Terfs können meinen Trans-Schwanz lutschen“), Plakat beim Christopher Street Day, Berlin 2023 Foto: Lucas Werkmeister Lizenz: CC BY 4.0

Beim IACAPAP-Kongress, der im Juli in Hamburg stattfindet, gerät ein lange tabuisiertes Thema in Bewegung: Die Fachwelt diskutiert offener über Zweifel an schneller Affirmation, Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen, das heißt sogenannten Transkindern. Was bedeutet das für Praxis, Politik – und den Diskurs? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung

Seit vielen Jahren galt bei Kindern und Jugendlichen, die unter ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen leiden, ein Ansatz als sakrosankt, der auf eine schnelle Bestätigung der Geschlechtsidentität und medizinischem Eingreifen mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen setzte. Für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, die Zweifel daran hatten, ob damit wirklich allen dieser jungen PatientInnen geholfen ist, war es nahezu unmöglich, diese Gedanken in

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Kaputtgespart, schöngefärbt: Warum Ruhrgebietsstädte wie Waltrop lieber glänzen als sanieren

Der Kiepenkerlbrunnen in Waltrop wird durch einen ‚Klimaplatz‘ ersetzt – Fördergeld macht es möglich. Foto(s) Robin Patzwaldt

Dass viele Städte im Ruhrgebiet finanziell längst nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Doch was sich aktuell wieder zwischen klammen Stadtkassen, grotesken Förderprogrammen und kommunalpolitischer Realitätsverweigerung abspielt, lässt einen als halbwegs denkenden Bürger regelmäßig zwischen Fassungslosigkeit und Galgenhumor pendeln.

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Hürden auf dem Weg zum KI-Land NRW

Spatenstich für die Microsoft Rechenzentren im Rheinischen Revier im März Foto: Land NRW / Marius Becker

Nordrhein-Westfalen setzt für seine wirtschaftliche Zukunft auf Künstliche Intelligenz. Doch die Infrastruktur des Landes ist ein Problem.

Vom Industriebetrieb über Hochschulen bis zum Jugendlichen im Kinderzimmer werden in den kommenden Jahren alle auf die Leistung von Rechenzentren angewiesen sein. Ob für KI-Modelle, Bürosoftware oder Streamingdienste: Ohne Rechenzentren läuft nichts.

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