Welchen Gaspreis sind abgeschnittene ukrainische Hoden wert?

Abgeschnittene Hoden sind kein Problem solange nur der Gaspreis stimmt. (Symbolfoto. Quelle Photo by Antonino Visalli on Unsplash)

Putins Soldaten haben einem ukrainischen Soldaten seine Hoden abgeschnitten – dieser war dabei bei Bewußtsein. Zudem soll der mordende Abschaum noch einen Soldaten – es ist unklar, ob denselben – enthauptet und den Kopf aufgespießt haben. Ich knicke mir, das Video des Abschneidens der Hoden bei Bewusstsein des Soldaten zu verlinken. Es ist leicht auf Twitter zu finden.

Zudem kommen erste Meldungen von der Ermordung 40 kriegsgefangener ukrainischer Soldaten, die unter dem Deckmantel angeblichen Beschusses stattgefunden haben soll. Die russischen Gräuel gehen weiter. Und immer weiter. Und immer weiter. Und weiter.

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Energiesparen? Warum die Debatte rund um die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden scheinheilig ist

Auch bei der nächtlichen Beleuchtung für das Reichstagsgebäude in Berlin soll der Stromverbrauch reduziert werden. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die laufenden Diskussionen rund um das Thema Energiesparen tragen inzwischen schon recht irre Züge. Da wird seit Tagen lautstark darüber gestritten, ob die Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäude in vielen Städten zukünftig denn noch im vertrauten Maße beleuchtet werden sollten, oder aber ob die Warmwasserversorgung in bestimmten Bereichen reduziert werden könnte. In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch schon offensichtlich um reine Symbolik, ist das Sparpotenzial in diesen Bereichen doch im Vergleich zur sich anbahnenden Größe des Problems eher gering.

Man kann schnell den Eindruck gewinnen, dass, trotz aller grundsätzlichen Sinnhaftigkeit des Energiesparens (übrigens auch schon deutlich vor der aktuellen Krise), damit von den eigentlichen Problemen abgelenkt werden soll.

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Documenta: Kuratorenkollektiv Ruangrupa stellt die Machtfrage

Ruangrupa, v.l.n.r. Ajeng Nurul Aini, farid rakun, Iswanto Hartono, Mirwan Andan, Indra Ameng, Daniella Fitria Praptono, Ade Darmawan, Julia Sarisetiati, Reza Afisina, 2019, Foto: Jin Panji/PR Documenta Lizenz: Copyright

 

Ruangrupa, Mitglieder des künstlerischen Teams der Documenta und mehrere Künstler haben auf der Plattform E-Flux eine Stellungnahme veröffentlicht.

Der Text stammt vom 18. Juli, war bereits in Teilen bekannt und wurde nun vollständig am 27. Juli, dem Tag nachdem bekannt wurde, dass weitere antisemitische Zeichnungen auf der Kassler Kunstausstellung Documenta gefunden wurde, auf der Plattform E-Flux veröffentlicht. Zufall oder nicht? Man weiß es nicht. Die Öffentlichkeitsarbeit der Documenta ist vom ersten Tag an ein Desaster. Den Willen zum Dialog trägt man zwar wie eine Monstranz vor sich her, die offene Debatte indes scheuen alle Beteiligten. In dem Text lehnen die Unterzeichner es ab, dass die Bilder nach antisemitischen Inhalten untersucht werden: „Während wir den Schmerz anerkennen und bedauern, der durch die Abfolge der Ereignisse in Bezug auf Taring Padis Werk „People’s Justice“ verursacht wurde, glauben wir, dass dies nicht zu einer allgemeinen Atmosphäre von Sondierung und Zensur führen sollte.“

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ARD-Gehaltsranking: Niemand verdient mehr als WDR-Chef Tom Buhrow

WDR-Inendant Tim Buhrow © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)


Die ARD hat die Jahresgehälter 2021 der Intendantinnen und Intendanten der Landesrundfunkanstalten veröffentlicht. Top-Verdiener ist Tom Buhrow vom WDR.

Jahresgehälter der Intendantinnen und Intendanten / Grundvergütung 2021/2020/2019:

Tom Buhrow (WDR): 413.000 Euro. 2020: 404.000 Euro. 2019: 395.000 Euro.

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Der Ruhrpilot

NRW-Schulministerin Dorothee Feller, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Schulministerin setzt bei Corona auf Eigenverantwortung…RP Online
NRW:
Wie aus 800 DM rund 115.000 Euro wurden…FAZ
Ukraine:
Nach Wochen der Ruhe fliegen wieder Raketen auf Kiew…Welt
Ukraine: Muss Kiew Deutschlands Haubitzen selbst bezahlen?…FAZ
Ukraine:
Selenskyj wirft Moskau Staatsterror vor…Spiegel
Ukraine: Geklautes Getreide auf syrischem Frachtschiff im Libanon…Welt
Ukraine: Russland besteht auf geheime Verhandlungen…Zeit
Ukraine:
Bundeswehr liefert der Ukraine ein ABC-Abwehr-Paket…Welt
Ukraine: Für den aktuellen Krieg unwichtig…taz
Debatte: Innerhalb der EU wächst der Ärger auf Deutschland…Welt
Debatte:
Mehr Gas-Klarheit wäre besser…FAZ
Debatte:
Sparen als Volkssport(€)…Cicero
Debatte: Lustvoll sündigen mit dem normalen Leben(€)…Welt
Debatte: Was Gaskunden jetzt wissen müssen…Spiegel
Debatte: Scholz muss die Kernkraft zur Kanzlersache machen(€)…Cicero
Debatte: Inflation auf Pump zu bekämpfen, ist eine abstruse Idee…Welt
Debatte: Habeck im Lärm der Trillerpfeifen…FAZ
Debatte:
Warum ständig neuer Antisemitismus auf der Documenta auftaucht(€)…Welt
Debatte: Sind sie blind – oder böse?(€)…FAZ
Debatte:
Politiker wollen alle Documenta-Werke sichten…NZZ
Debatte: Schwarz-Rot-Gold sind die Farben der Toleranz(€)…FAZ
Debatte:
Der neue linke Konsens(€)…Cicero
Debatte: Die Feigheit von CDU und FDP(€)…NZZ
Debatte: Die Gender-Umerziehung muss aufhören!…Bild
Debatte: Ungerichtet herumrandalieren…Jungle World
Corona:  COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: 
Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: RKI rechnet mit mehr Covid-Intensivfällen…NTV
Corona: Lauterbach will auf „Killer-Variante“ vorbereitet sein…Zeit
Corona: Antikörper gegen alle Corona-Varianten entdeckt…NTV
Bochum: Studentin auf Toilette angegriffen…WAZ
Bochum: Gewerbefläche der Zukunft mit Teich und Wildblumen…WAZ
Bochum: Privathaushalte verlieren 179 Millionen Euro…Bo Alternativ
Dortmund: Spektakuläre Kunsthalle muss Eröffnung verschieben(€)…RN
Dortmund: Privathaushalte verlieren 286 Millionen Euro…Nordstadtblogger
Dortmund: Kleingärtner setzen auf Familien(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Gebag prüft alle Wohnungsbauprojekte…WAZ
Duisburg: Oberbürgermeister ist corona-positiv…WAZ
Essen: Polizei kommt zwei Stunden nach Notruf wegen Nazi-Parolen…FAZ
Essen: Wer kein Gas spart ist unsolidarisch“(€)…WAZ
Essen: Straßenkünstler machen City zur Bühne…WAZ

Jüdischer Verein WerteInitiative fordert Rücktritt von Documenta-Generaldirektor Alexander Farenholtz

Alexander Farenholtz Foto: Falk Wenzel Lizenz: Copyright „KSB; Fotograf: Falk Wenzel“


Nach dem erneuten Fund antisemitischer Bildsprache auf der documenta fifteen und der nun durch Documenta-Generaldirektor Alexander Fahrenholtz betriebenen Relativierung dieser Judenfeindlichkeit, fordert die WerteInitiative seinen unverzüglichen Rücktritt.

“Alexander Fahrenholtz hatte die Möglichkeit, als Interimschef der Documenta einen Neustart zu schaffen, indem er dem virulenten Judenhass auf der Kunstschau endlich ein Ende setzt. Fahrenholtz macht jedoch das genaue Gegenteil: Er relativiert offensichtlich antisemitische Stereotype und verklärt diese als unproblematisch. Damit ist in kürzester Zeit auch er als Generaldirektor der Documenta gescheitert und nicht mehr tragbar”, so Elio Adler, Vorsitzender der WerteInitiative.

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Documenta: Jede Chance auf einen Dialog ist längst vertan

Documenta 15 Foto: Foto: Michael Paetzold, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

BDS-Anhänger in der Findungskommission, im künstlerischen Team und bei Ruangrupa, dem Kuratorenkollektiv. Israelhass und Antisemitismus prägen die Documenta fifteen von Beginn an. Und egal was seit Januar 2022 passierte, nachdem das Bündnis gegen Antisemitismus die ersten Vorwürfe erhob, hat sich daran nichts geändert. Die Kuratoren betonen, wenn sie denn überhaupt etwas sagen, dass sie vor allem zuhören und lernen wollen. Das ist zu wenig für eine Gruppe, die darüber bestimmt, wie 42 Millionen Euro ausgegeben werden und die größte internationale deutsche Kunstmesse leitet. Sie hätten sich der Debatte stellen müssen, aber haben daran offenbar kein Interesse. Warum sollten sie das auch haben? Nach fast drei Jahren Arbeit ist die Documenta für Ruangrupa abgehakt. Sie werden schon neue Projekte im Blick haben und ihre Reputation im subventionierten und postmodern ausgerichteten internationalen Biennalezirkus wird durch die Antisemitismusdebatten eher größer geworden sein.

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Berivan Aymaz: Grüne Landtagsvizepräsidentin kritisiert NRW-Regierung

Berivan Aymaz Foto: Grüne im Landtag NRW Lizenz: CC-BY 4.0

Weil das Landeskabinett die Vielfalt im Land nicht abbilde, ernten Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) Kritik von höchster Stelle. Mit Berivan Aymaz, Vizepräsidentin des NRW-Landtags, kritisiert nun erstmals eine hochrangige Politikerin der Grünen die Entscheidung der eigenen Partei und der CDU, keinen Migranten an den Kabinettstisch zu berufen: „Das Kabinett bildet nicht die Diversität unserer Einwanderungsgesellschaft ab“, erklärt Aymaz in einem großen Interview in den Funke-Zeitungen.

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Der Ruhrpilot

Ukrainische Kinder fliehen vor der russischen Aggression. Foto: Mirek Pruchnicki Lizenz:
CC BY 2.0


NRW:
Mehr als 125.000 Ukrainer flüchteten nach NRW…Welt
NRW:  Laumann will einrichtungsbezogene Impfpflicht abschaffen…Spiegel
NRW: RKI meldet 19.204 Neuinfektionen…RP Online
NRW:
SPD will Corona-Reihentests in Schulen und Kita…Bild
NRW:
Kein Geld für Hitzeschutz in NRWs Pflegeheimen…RP Online
Ukraine:
Die seltsame Hinhalte-Taktik des Olaf Scholz(€)…Welt
Ukraine: 100 deutsche Panzerhaubitzen für die Ukraine…Bild
Ukraine:
Russland kämpft offenbar mit massiven Verlusten…Spiegel
Ukraine: Häfen bereiten Getreideexport vor…Zeit
Ukraine:
Massive russische Truppenverlegung…FAZ
Ukraine:
Warum wir Mariupol nicht vergessen sollten…Welt
Ukraine: „Den russischen Streitkräften geht die Luft aus“(€)…Spiegel
Ukraine: Kiew meldet „erfolgreichen“ Angriff auf Brücken…NTV
Ukraine:
Selenskyj will EU in Energiekrise helfen…NTV
Ukraine:
Blinken will mit Lawrow reden…FAZ
Ukraine:
 Russische Söldnergruppe «Wagner» erzielt Fortschritte im Donbass…NZZ
Ukraine: Russlands Krise ist tiefer, als Moskau behauptet(€)…FAZ
Ukraine:
Kreml droht westlichen Medien…Welt
Ukraine: „Ein Diplomat ist kein Roboter“(€)…Zeit
Debatte:
Endlich kommt die Atomwende in Gang…Welt
Debatte: Merz will Brennstäbe kaufen…taz
Debatte: Haben die Deutschen genug Widerstandskraft für den Winter?(€)…Welt
Debatte: Die Kraftquelle des Westens(€)…FAZ
Debatte:
Weltmeister im Pazifismus…taz
Debatte: Zufallsfund offenbart neuen Antisemitismus-Skandal auf der Documenta…Welt
Debatte: Documenta – Schrecken ohne Ende…Jüdische Allgemeine
Debatte:
„Niemand ist bereit, Antisemitismus zu verhindern“…Bild
Debatte:
Documenta-Besucherin findet noch mehr Antisemitismus…FAZ
Debatte:
Politik will alle Documenta-Werke sichten…NZZ
Debatte: Dieser Aktivismus ist brandgefährlich!…Bild
Debatte:
Blonde Dreadlocks sind nicht mehr genehm…NZZ
Debatte: Dreist, dreister, Deutschland…Jungle World
Debatte: Toleranz lässt sich nicht verordnen…NZZ
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
Corona: 
Coronavirus-Outbreak…Worldometer
Corona: Verschwinden der Super-Hotspots…Welt
Corona: Inzidenz sinkt…NTV
Corona: Regierung pfeift Lauterbach zurück…Bild
Ruhrgebiet: Gründerfreundliches Klima in Do, E und Du(€)…WAZ
Ruhrgebiet: RWE hebt Prognose für 2022 deutlich an…Zeit
Bochum: Vorfreude aufs Zeltfestival(€)…WAZ
Bochum: Festival im Bermudadreieck mit zehn Bands…WAZ
Dortmund: Weniger Busse, wenn Diesel fehlt?(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Vermieter verdreifachen den Gasabschlag(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Geierabend zum Feierabend im Park…Nordstadtblogger
Duisburg: Förderprojekt in Marxloh startet…WAZ
Duisburg: Inzidenz leicht gestiegen…WAZ
Essen: Open-Air-Kino startet…WAZ
Essen: Stratmanns Theater plant mit weiblicher Verstärkung(€)…WAZ
Essen: Wieder Schlägerei in Altendorf…Bild

Hoffen wir, dass Opa auch weiterhin Unrecht hat!

Gut geht es der Mehrzahl von uns. Aber wie lange noch? Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Mein Opa Paul, der im Jahre 1921 geboren wurde, war ein recht schlichter Mensch. Er war, wie für viele Menschen seiner Generation typisch, im Vergleich zu Menschen der Gegenwart, ziemlich ungebildet. Trotzdem hat er sich im Laufe seines 94-jährigen Lebens eine Menge Durchblick verschafft.

Opa hat viel erlebt. Er kämpfte als Soldat im zweiten Weltkrieg, erlebte den Wirtschaftsaufschwung der 1950er- und 1960er-Jahre im plötzlich geteilten Deutschland, zitterte in der Kuba-Krise, durchlebte den Kalten Krieg als Zeitzeuge, durfte sich über die Wiedervereinigung freuen. Ich habe vielen seiner Geschichten und Erkenntnisse aus seinen gut 90 Jahren Lebenszeit bis zu seinem Tode im Jahre 2015 immer gerne zugehört. Seine gesammelten Erfahrungen haben mich als Enkel sehr geprägt, wenn ich natürlich auch nicht alle seine Meinungen teilen konnte.

In einem hatte Opa Paul aber Unrecht: Er sah schon Ende der 1980er-Jahre den stetig steigenden Wohlstand in diesem Lande am Scheitelpunkt angekommen. Er prognostizierte uns allen damals schon einen steilen Absturz, da er in vielen Bereichen der Gesellschaft Krisen und Probleme auf uns alle zukommen sah.

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