„Geraldine Rauchs Verhalten trägt absolut kulturrelativistische Züge“

Ali Ertan Toprak Foto: Sedat Mehder Lizenz: Copyright

Geraldine Rauch, die Präsidentin der TU-Berlin, hat gegen eine islamismuskritische  Veranstaltung des Allgemeinen Studentenausschusses protestiert. Die Kurdische Gemeinden fordert nun ihren Rücktrott.

Sie haben die TU-Präsidentin Geraldine Rauch kritisiert, weil sie sich über einen Vortrag der jüdisch-kurdischen Frauenallianz Pek Koach beim AStA beschwert hat. Was ist da passiert?

Als wir erfuhren, dass die TU-Präsidentin beim AStA eingegriffen hat, um diese Veranstaltung zu verhindern – indem sie die Veranstalter regelrecht kriminalisierte und zu Muslimfeinden machte –, wollten wir einfach Flagge zeigen und sagen: Es reicht, so geht es nicht weiter an den deutschen Universitäten.

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NRW und Ruhrgebiet setzen auf Wasserstoff. Der Bundesrechnungshof nicht

Wasserstofftankstelle Foto: Michał Beim Lizenz: CC BY-SA 4.0


In einem Bericht hat der Bundesrechnungshof der deutschen Wasserstoffstrategie ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet setzen trotzdem weiter auf grünen Wasserstoff, um die Industrie zu retten.

Die Bundesregierung setzt beim klimaneutralen Umbau der Wirtschaft auf Wasserstoff – vor allem dort, wo Strom an technische oder wirtschaftliche Grenzen stößt: bei Stahl, Chemie und Schwerindustrie. Genau hier soll Wasserstoff den Ausstieg aus Kohle und Gas ermöglichen – besonders im Ruhrgebiet. Doch der Bundesrechnungshof zweifelt nun in einem Bericht die gesamte Strategie an. Das Ergebnis:

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Ein Hoch auf die Niederländer!

Geert Wilders Foto: Vox España Lizenz: CC0

Der Siegeszug der Rechtspopulisten, vor dem Europa zittert, ist aufhaltsam. Die Nachbarn machen es vor. Sie weisen den Ausländer- und Europafeind Wilders in die Schranken und machen die Linksliberalen zu Überrraschungsgewinnern. Ist daraus etwas zu lernen? Aber Ja!

Die Niederländer waren bei politischen Entwicklungen bereits häufig Trendsetter. Der Niedergang der auch im Nachbarland lange dominierenden Christ- und Sozialdemokraten begann dort früh. Das Parteiensystem ist schon lange zersplittert. Und auch der Aufstieg rechter Populisten vollzog sich nach dem Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh durch einen Islamisten – Fanal für das bis dahin liberale, weltoffene Land – erst mit Pim Fortuyn, dann mit Geert Wilders zeitiger als anderswo. Beginnt nun dort auch sein Ende?

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Quo vadis, FDP?

Ute Cohen Foto: Raimar von Wienskowski Lizenz: Copyright

Kürzlich habe ich in kleiner Runde mit kulturell engagierten Unternehmern über meine Lust gesprochen, die Liberalen wieder auf die Beine zu bringen. „Die FDP ist tot“, schallte es mir entgegen, „verlorene Liebesmüh!“ Von unserer Gastautorin Ute Cohen.
So leicht aber lasse ich mich nicht abbringen von meinen Vorhaben, zumal mein Lebensmotto ja Iggy Pops Raw Power ist. Dass auch Ulf Poschardt und Wolfgang Kubicki kräftig an einer Renaissance des Liberalen arbeiten, mag viele meiner

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Der Staat Israel ist nicht das Problem. Er ist die Antwort auf das Problem.

Israelflagge in der Nähe der Klagemauer/Jerusalem; Foto: Peter Ansmann
Israelflagge in der Nähe der Klagemauer/Jerusalem; Foto: Peter Ansmann


Es gibt eine Sache, die kaum jemand laut ausspricht, aber jeder in der Region versteht: Was die umliegenden Staaten, die Islamisten, die „Widerstandsbewegungen“ und ihre westlichen Fans wirklich fertigmacht, ist nicht das, was Israel angeblich tut. Es ist, was Israel nicht mehr ist. Von unserem Gastautor Christopher-Ariel Merkel.

Jahrhundertelang waren Juden überall eine geduldete Minderheit auf Abruf. Wir durften leben, solange die Mehrheit Lust hatte, uns leben zu lassen. Wenn sie keine Lust mehr hatte, kamen Pogrom, Vertreibung, Enteignung, Mord. In

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