Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung geht die Armut in Deutschland zurück. Eine Ausnahme bildet das Ruhrgebiet: Neun der 18 Städte des Landes, in denen die Armut trotz des langen Aufschwungs am stärksten gestiegen sind. liegen im Ruhrgebiet. Mit Gelsenkirchen, Essen, Dortmund, Duisburg und Herne schafften es gleich vier Städte in die Top5.
Und daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern, denn der drohende Abschwung wird dazu führen, dass die wirtschaftlichen Probleme im Ruhrgebiet eher zu- denn abnehmen.
Zeche Robert Müser Schacht Arnold Foto: Arnold Paul Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Ein Wahnsinnstrip in die europäische Politik…
Endlich verstehen, wie in Europa Politik gemacht wird: Im Jahre 2014 war die Überraschung bei der Europawahl perfekt: Martin Sonneborn schaffte als Spitzenkandidat der Partei Die PARTEI den Sprung ins Europäische Parlament.
Martin Sonneborn, Satiriker und Journalist, hat beruflich eine eindrucksvolle Vergangenheit:
Chefredakteur beim Satiremagazin Titanic, Mitwirkender bei der heute Show des ZDF und verantwortlich für die damals noch existierende Satirerubrik Spam im Onlineangebot vom SPIEGEL.
Politisch startete Martin Sonneborn mit dem – ursprünglichen – Satireprojekt DIE PARTEI. Diese Gründung von Martin Sonneborn und Redaktionskollegen der Titanic hat sich ja zwischenzeitlich professionalisiert. Als Vorsitztender der PARTEI und Spitzenkandidat dieser zur Wahl des Europäischen Parlaments, zog er 2014 ins EU-Parlament ein. Medial hat Martin Sonneborn seine Anfangszeit in der europäischen Politik bei SPIEGEL.TV in der Reihe Sonneborn rettet die EU verarbeitet.
Seine bisherigen Erfahrungen in der europäischen Realpolitik, hat Martin Sonneborn in seinem Anfang März erschienenem Buch Herr Sonneborn geht nach Brüssel – Abenteuer im Europaparlament niedergeschrieben.
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Während Gauland in der halbleeren Waltroper Stadthalle noch spricht, tobt auch in der Innenstadt beim Bürgerfest nicht gerade der Bär. Foto: Robin Patzwaldt
Knapp 24 Stunden sind inzwischen vergangen seit die AfD, die im örtlichen Stadtrat gar nicht vertreten ist, ausgerechnet in der provinziellen Waltroper Stadthalle ihre im Vorfeld vielbeachtete, da nach eigener Aussage größte Hallenveranstaltung des Jahres in NRW abhielt und dabei parallel auf ein buntes Bürgerfest gegen Rassismus und für Toleranz traf.
Der Kollege Peter Ansmann, mit dem ich gestern vor Ort war, hat das Erlebte aus seiner Sicht, wie ich finde, sehr schön bei uns hier im Blog der Ruhrbarone zusammengefasst.
Es ist für mich spannend zu sehen, wie unterschiedlich so ein Tag doch auf die Leute wirken kann. Peter war gestern erstmals in Waltrop und hatte für diesen Tag somit völlig andere Voraussetzungen als ich, der ich inzwischen schon seit 1973 in Waltrop lebe.
Peter hat auch die mediale Vorgeschichte hier am Ort naturgemäß nicht mitbekommen können, seinen Blickwinkel auf die Veranstaltungen so natürlich etwas anders positioniert, als das bei mir am Donnerstag der Fall war.
Dementsprechend möchte ich an dieser Stelle jetzt auch noch kurz ein paar Zeilen meinerseits zum Besten geben. Einfach, weil mein persönliches Erleben rund um die Geschehnisse sich etwas anders darstellt
Waltrop: Proteste gegen den Parteitag der AfD! Foto: Peter Ansmann
Die AfD hatte für den 28. März 2019 zu einer Großveranstaltung in die Ruhrgebietsprovinz geladen! Waltrop ist – aus dem Blickfeld eines Ortsfremden der diesen Ort erstmals besucht – ein gemütliches Kleinstädtchen mit den typischen Sorgen eines diesen. Immer mehr Einzelhandelsgeschäfte kapitulieren vor der Macht des Internets, es gibt merkwürdige Öffnungszeiten bei Lokalgeschäften, wie ich aus dem Newsfeed meines Kollegen Robin Patzwaldt weiß und wirkliche Teilhabe am politischen Tourismus gab es in der Vergangenheit auch nicht:
Events, die Städte wie Mutlangen, Gorleben oder Weiterstadt gegenüber Waltrop bisher voraushatten – und politischen Protesttourismus oder mediale Erwähnung brachten – waren bisher in Waltrop nicht an der Tagesordnung: Keine Pershing-II-Raketen wie in Mutlangen, kein atomares Endlager wie in Gorleben – nicht mal die RAF hat dort irgendwann mal zugeschlagen, wie z.B. beim Gefängnisrückbau in Weiterstadt. Heuer hatte sich Alexander Gauland (AfD) als Stargast bei einer Großveranstaltung der AfD im Gau Münster angekündigt: Immerhin ein Anfang!
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Die Verwaltungsvorstände von Dortmund und Münster Foto: Stadt Dortmund
Dortmund und Münster wollen enger zusammen rücken. Auf einem gemeinsamen Treffen der Verwaltungsvorstände der beiden Städte am Dienstag ging es um eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Städte, wie Münster in einer Pressemitteilung bekannt gab:
Es ging unter anderem um Infrastruktur, um den Ausbau der Bahnstrecke Dortmund – Lünen – Münster sowie um Digitalisierung. Durch eine gemeinsame Sicht der Dinge sollen Herausforderungen angepackt und gelöst werden. Entstehen kann zusammen mit anderen Kommunen ein Netzwerk als informeller Westfälischer Städtebund – damit die westfälisch-lippischen Städte eine starke Stimme bekommen.
Wie weit Sierau sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann und welche Konsequenzen sie