S-Bahn-Bahnhof Langendreer Foto: Marku1988 Lizenz: GNU
Fünf Nazis griffen gestern Mittag an der S-Bahn Haltestelle Langendreer eine Gruppe von fünf Punkerinnen und einem Punk an. Zwei der punks sind schwer verletzt.
Gestern Mittag kam es im Bereich der S-Bahn Haltestelle Langendreer zu einem blutigen Überfall: Fünf Nazis überfielen eine Gruppe von sechs Punks, darunter fünf Punkerinnen. Dabei wurde einer Punkerin die Nase gebrochen, der Punk wurde am Rückenverletzt. Weitere Mitglieder der Punker-Gruppe wurden leicht verletzt.
Nach diesem Blog vorliegenden Aussagen wurden die Punker von den durch eindeutige Symbole als Nazis identifizierbaren Skinhead Gruppe nach dem Verlassen der S1 angepöbelt und angegriffen. Unter den Tätern soll sich der Gelsenkirchener Neonazi Dennis B. befinden. Die Nazis sollen dabei Waffen wie Todschläger verwendet haben. Umherstehende Passanten riefen nicht die Polizei. Die hat allerdings mittlerweile von dem Überfall Kenntnis und die Ermittlungen aufgenommen.
Derzeit sorgt die Aktion ‚12:12‘ für Schlagzeilen im Lande.
Hierbei haben organisierte Fußballfans bisher dazu aufgerufen die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden eines Bundesligaspiels bis zum 12. Dezember im Stadion jeweils schweigend zu verbringen, um damit gegen das ihrer Meinung nach völlig unbefriedigende Verhalten der Verantwortlichen von DFB und DFL im Sachen des neuen Konzeptes ‚Sicheres Stadionerlebnis‘ zu protestieren.
Als Anwohner des Kreises Recklinghausen ist die Erkenntnis ja leider nicht neu, aber es sieht wohl tatsächlich so aus, als ob die rot-grüne Landesregierung erneut ein Projekt von eigentlich hoher politischer und wirtschaftlicher Bedeutung für die Region erst einmal auf die ‚lange Bank‘ geschoben hat.
Wie man übereinstimmenden Zeitungsberichten der ‚Recklinghäuser Zeitung‘ und der ‚WAZ‘ heute entnehmen kann (Berichte leider (noch) nicht online verfügbar), wird die Landesregierung eine Entscheidung in Sachen Landesbürgschaft für den ‚NewPark‘ (Datteln) wohl tatsächlich erst im kommenden Jahr treffen.
Anscheinend hat man die (mal wieder) auslaufende Kaufoption von RWE hinter den Kulissen noch ein weiteres Mal verlängern können.
Die Rede ist diesmal von einer Verlängerung um weitere neun Monate.
Bei der Landtagswahl im Mai erhielt die Linkspartei nur noch 2,5 Prozent der Zweitstimmen. Nach zwei Jahren schied Die Linke aus dem Landtag aus. Nun arbeitet sie an ihrem Wiederaufbau.
Als Die Linke mit nur 2,5 Prozent am 13. Mai den Wiedereinzug in das Landesparlament deutlich verfehlte, war das für die meisten Berichterstatter kaum mehr als eine Randnotiz wert. Der Triumph von Rot-Grün, der Erfolg der FDP unter Christian Lindner, der Einzug der Piraten in den Landtag und der tiefe Absturz der CDU auf gut 26 Prozent waren die bestimmenden Themen. Schon Monate vor der Wahl lag die Linkspartei in allen Umfragen deutlich unter fünf Prozent. Wahlkampfveranstaltungen, selbst von Prominenten wie Oskar Lafontaine, waren nur mäßig besucht.
Ein halbes Jahr später sitzt Rüdiger Sagel, der Vorsitzender der Partei, vor einem Kakao in einem Café am Domplatz in Münster. In der Stadt wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut, Studenten radeln durch die mittelalterliche Kulisse Münsters, das zu den wohlhabendsten Städten Nordrhein-Westfalens gehört. Im Juli wurde er zum Vorsitzenden der Linkspartei NRW gewählt, für die er bis zum Mai im Landtag saß. Seine Aufgabe: Die Partei nach dem Schock wieder aufrichten, sie bereit zu machen für kommenden Wahlkämpfe und Streitigkeiten an der Basis zu schlichten. Sagel sagt, das ihn vieles an die Grünen
Arnold hat hier einige male beschrieben, wie er Gott traf und mit ihm plauschte. Er beschrieb ihn als irgendwie duales Wesen, mal war er elegant, wenn auch androgyne Erscheinung, mal war er eher abgerockt, nun ja, jeder hat mal eine harte Nacht hinter sich… Wie auch immer, Arnold scheint sich geirrt zu haben, was die Erscheinung von IHM angeht, nicht was die Dualität angeht, aber sonst…
Ich habe eine kleine Regel, jedenfalls bis gestern, die besagt: Zerreisst SPON den kommenden Tatort, so ist für mich meist ein unterhaltsamer Fernsehsonntag garantiert… wie gesagt, bis gestern, aber zum einen bestätigen Ausnahmen eher die Regel, zum anderen geht es darum gar nicht. Diese Regel scheint jedoch nicht nur für den Sonntagskrimi zu gelten, sondern auch für youtube Videos. Zwar werden die Videos dieser Plattform eher selten rezensiert, dafür aber umso mehr kommentiert. Wenn ich also unter einem Video Dinge wie „Blasphemie“ oder „Ihr werdet in der Hölle brennen“ lese, dann werde ich neugierig.
Solche Kommentare erwarte ich in der Regel aus Regionen, in denen man scheinbar traditionell irgendwie zur Aufgeregtheit neigt und gerne in den nächsten Flaggenladen läuft, um sich für die nächste Pyro-Choreo einzudecken, aber ich erwarte sie eigentlich nicht hierzulande und schon gar nicht im Zusammenhang mit dem ZDF.
Über seinen Spartenkanal ZDFKultur hat es der Sender geschafft, handgestoppte 30.000 religiöse Fundamentalisten erst gegen sich und dann auf die Palme zu bringen. Eine kleine, sechsteilige, Comedy Reihe „Götter wie wir“ hat es geschafft, dass sich auf facebook 6000 Leute zu einer geschlossenen Gruppe zusammengeschlossen haben. Knapp 26.000 Menschen haben sogar eine Petition unterzeichnet und an das ZDF geschickt mit der Forderung, die Sendung abzusetzen.
Doch nicht von Islamisten ist hier die Rede, sondern von Menschen, die sich Christen nennen oder so genannt werden wollen, keine Ahnung. Hier laufen Mechanismen ab, die ich hier wie dort nicht verstehe. In einem leider verlorenen Artikel hat Stefan Laurin mal formuliert, dass ein Gott, der das Schnabeltier erschaffen hat, Humor haben muss. Wenn Gott also Humor hat, warum haben dann seine Anhänger auf Erden dann nicht wenigstens die Gelassenheit, Satire zu ertragen? Ich meine, kann ihnen doch eh eigentlich egal sein, kommen sie doch schließlich in den Himmel und unsereins in die Hölle, dass wir also unsere gerechte Strafe bekommen sollte doch ausreichen, da könnten sie uns doch wenigstens hier in Ruhe lassen.
Die Spatzen pfiffen es bereits seit Tagen von den Dächern. Nun ist es offiziell. Die Zeit von Trainer Markus Babbel bei 1899 Hoffenheim ist nach nur 10 Monaten bereits wieder beendet.
Zuletzt drei Heimpleiten in Folge, nur 12 Punkte aus 15 Saisonspielen und damit ein Tabellenplatz in Abstiegsgefahr reichten den Clubverantwortlichen nun als Begründung aus um die Reißleine zu ziehen. Nähere Details werden von Manager Andreas Müller am heutigen Montag gegen 16 Uhr auf einer Pressekonferenz offiziell bekanntgegeben.
Zuvor hatten die Vereinsvertreter sich noch mit Mäzen Dietmar Hopp beraten, der derzeit in Florida weilt.