Enno Bunger, Freitag, 21. Dezember, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Arbeitsagentur sorgt sich wegen Opel-Aus um das Revier…Der Westen
Online: ACTA ist Geschichte…Netzpolitik
Bochum: Sparkasse Bochum stellt Hellen zweimonatige Frist für McCartney-Konzert…Der Westen
Bochum II: Bürger unzufrieden mit ihrer Stadt…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Tweets und mehr aus dem Netz zum Pokal-Spiel…Pottblog
Dortmund: Erhöhung der Gewerbesteuer – Signal-Iduna-Chef will Arbeitsplätze verlegen
Dortmund II: Rechte dürfen nur weit von Politikerwohnungen entfernt demonstrieren…Der Westen
Dortmund III: Neonazi Sven K. sitzt wieder in U-Haft…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Knabbens Feuerwache in Betrieb ohne Betriebsgenehmigung…WAZ Recherche
Essen: Jobcenter – „Kein menschenwürdiges Leben“…Der Westen
Essen II: Ärger um Rasenheizung im neuen RWE-Stadion…Der Westen
Umland: Schavan will weiter schweigen…Welt
Umland II: Salafisten drohen mit Geiselnahmen…Spiegel
Kino: Tarantinos „Django“ fast so gut wie „Pulp Fiction“…Welt
Fußball: DFB-Pokal 2012-2013 – Auslosung des Viertelfinales…Pottblog
Dortmund: Grüne wollen Resolution des Rates gegen „Die Rechte“
Als Reaktion auf die von der Nazi-Partei für Sonntag angemeldeten Kundgebungen vor den Wohnungen von Dortmund Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD), NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) und der NRW-Landtagsabgeordneten Daniela Schneckenburger (Grüne) haben die Grünen für die morgige Sitzung des Dortmunder Rates eine Resolution gegen die Partei „Die Rechte“ beantragt.
In dem Resolutionsentwurf heißt es: Der Rat der Stadt Dortmund stellt fest, dass sich nach dem Verbot des „Nationalen Widerstands Dortmund (NWDO)“ die Dortmunder rechtsradikale Szene neu formiert. So ist mit der Partei „Die Rechte“ in den letzten Monaten ein neues Sammelbecken von alten und neuen Rechtsextremisten entstanden.
Der Rat der Stadt Dortmund verurteilt den Aufruf der Partei „Die Rechte“, am kommenden Sonntag vor den Privathäusern Dortmunder PolitikerInnen aufzumarschieren. Der geplante Aufmarsch ist der Versuch von Rechtsextremisten, politische GegnerInnen einzuschüchtern und zu bedrohen. Mit dem
Bio-Rauchmelder mit Ruhrgebietstradition
Ab dem kommenden Jahr werden Rauchmelder in Nordrhein-Westfalen Pflicht.Natürlich kann man sich dann eine kleine Plastikkiste unter die Decke schrauben. Das sieht blöd aus. Man kann aber auch einer alten Ruhrgebietstradition folgen und einen Kanarienvogel als Bio-Rauchmelder unter die Decke hängen – das haben sie früher unter Tage so gemacht: Wenn zu viele giftige Gase im Schacht waren, kippte der Kanarie tot um und alle wussten: Das ist kein gutes Zeichen. Mein Opa hat das als junger Hauer auf Graf Moltke noch selbst erlebt. Den Kanarienvogel kann man nach dem Einsatz übrigens mit Mett füllen und braten.
Fehlfarben
Fehlfarben, Donnerstag, 20. Dezember, 19.00 Uhr, WerkStadt, Witten
Der Ruhrpilot
Dortmund: Nazis wollen vor Haus von OB Sierau demonstrieren…Der Westen
NRW: „Das NRW-Forum wird es nicht mehr geben“…RP Online
Bochum: VfL Bochum vs. TSV 1860 München…Pottblog
Bochum II: Steilmann-Mitarbeiter bekommen durch Insolvenz keine Gehälter….Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Zwischen Liebe und Provokation…Der Westen
Dortmund III: Rheinische Straße – Positive Halbzeit-Bilanz…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Loveparade-Gutachten kostete 637.000 Euro…Der Westen
Duisburg II: „Candystorm“ mit Elektroschrott für Lehmbruck-Chef Stecker…Der Westen
Essen: Ex-SPD-Landtagsabgeordneter Willi Nowack muss ins Gefängnis…Der Westen
Essen II: Köttelbecke wird zum Naherholungsziel…Der Westen
Essen III: Stadtwerke drohen Flexstrom – Wieder Ärger mit Billigstrom-Anbieter…Der Westen
Debatte: Kony 2012 – Zurück blieb ein laues Lüftchen…Netzpolitik
Apple: Freenet übernimmt Gravis…Welt
Medien: Schließungen von Lokalredaktionen keine neuzeitliche Erfindung…Newsroom
Umland: HNG-Verbot vor Gericht…BNR
Journalismus als gemeinnützige Aufgabe
Dem Journalismus geht es schlecht. Das wissen alle. Die alten Geschäftsmodelle der Verlage brechen weg, ohne dass sich bislang neue etablieren konnten. In der Online-Welt konkurrieren die staatsfinanzierten Sender mit den Verlagen und Blogs um die Aufmerksamkeit im Internet. Zeitgleich wird der Markt der Online-Werbung von Google in einem Maße dominiert, dass eigentlich die Kartellbehörden aktiv werden müssten.
In dieser Situation kommt NRW-Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (SPD) mit der Idee einer Recherche-Stiftung. Sie soll die entstehenden Defizite zumindest teilweise beseitigen. Mit einer neuen, irgendwie öffentlich-rechtlichen aber auch noch ach so staatsfernen Institution.
Wir haben darüber auf diesem Blog berichtet.
Panik in Frankfurt: Youporn sperrt Commerzbank Mitarbeiter!

Das Porno-Imperium schlägt zurück: Nachdem die Commerzbank angekündigt hat, die Geschäftsbeziehungen zum Youporn-Konzern Manwin zu kappen, hat man dort beschlossen, sich zu wehren: Alle Mitarbeiter der Commerzbank wurden von den Angeboten des Unternehmens ausgeschlossen werden.
Zu schmuddelig und dann noch Ärger mit der Steuer: Die auf ihre Reputation bedachte Commerzbank plant alle Konten des Manwin-Konzerns zu kündigen. Manwin betreibt unter anderem die onlien Porno-Dienste Youporn und Brazzers, die wir als Familienblog natürlich nicht verlinken.
Bei Manwin will man sich das nicht widerstandslos gefallen lassen. Ein Sprecher des Unternehmens zu diesem Blog: „Wenn die Commerzbank mit uns nicht mehr zusammenarbeiten will, ist das deren Angelegenheit. Wir werden im Gegenzug heute alle Commerzbank-Mitarbeiter von unseren Angeboten ausschließen.“ Diese Maßnahme betreffe nicht nur den Zugriff vo Büro-PC aus: „Wo Besucher unserer Seiten als Commerzbank-Mitarbeiter erkannt haben, haben wir auch die Zugänge von den heimischen Computern gesperrt.
Auf Nachfrage bestätigten T-Online, EinsundEins und Vodafone einen Ansturm auf ihre Störungshotlines vor allem von Anrufern aus dem Großraum Frankfurt.
Viele Mitarbeiter der Commerzbank sind erschüttert: „Das was Manwin macht geht nicht, das ist Sippenhaft,“ sagt ein Mitarbeiter der Kreditabteilung heute morgen einer Redakteurin dieses Blogs. Ein Commerzbank-Abteilungsleiter hat sich sogar schon bei der Deutschen Bank beworben: „Mir doch egal, dös da de Bulle jede Woch ah Hausdurschsuchung mache. Zuhaus märk isch dawon nix.“
Der Nelkenkrieg

Der Streit um die Gedenkveranstaltungen für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Januar in Berlin reißt nicht ab. Auf der einen Seite stehen die Verfechter der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demo („LL-Demo“). Auf der anderen Seite hat sich das Rosa&Karl-Bündnis formiert. Sie wollen ein emanzipatorisches Gedenken initiieren – ganz ohne Stalin- und Maokult, wie es bislang auf den LL-Demos üblich war. Befeuert vom DDR-Blättchen junge Welt bläst der LL-Block nun zum Angriff auf „Rosa&Karl“. Da bleibt die eine oder andere Wahrheit schon mal auf der Strecke sagt Sebastian Lucke, Bundessprecher der Linksjugend solid, den Ruhrbaronen.
Mit Pressemitteilungen, Artikeln und Interviews wird dieser Tage gegen das alternative Bündnis „Rosa&Karl“ gewettert. Die Linksjugend Hamburg bezeichnet dessen Unterstützer etwa als „Antideutsche“ und „Karrieristen“, die sich „mit der Jugendorganisation der Mörder“ der zwei kommunistischen Ikonen gemein machten. Und in einem aktuellen Interview in der jungen Welt werden offensichtlich sogar Unwahrheiten verbreitet. Der Landessprecher der Linksjugend NRW, Jules El-Khatib, auf die Frage, ob die Verwendung der Linksjugend-Logos für die Aufrufe beider Bündnisse nicht zur Verwirrung führe:
„Die Unterstützung beider Aufrufe soll Pluralität darstellen, ist aber nicht mit den Landesverbänden und dem Bundeskongreß abgesprochen. Wie Sie schon richtig sagten: Es wird der Anschein erweckt, daß der gesamte Jugendverband hinter dem Aufruf stehe.“
Dies sei eine „blanke Lüge“, sagt der Bundessprecher der Linksjugend solid, Sebastian Lucke, im Gespräch mit den Ruhrbaronen. Die Landesverbände
Neil Halstead
Neil Halstead, Mittwoch, 19. Dezember, 20.00 Uhr, King Georg, Köln