Nach dem Prinz Aus: Keine Zukunft für Stadtmagazine?

In den 70er Jahren traten die Stadtmagazine an, die Medienlandschaft in Deutschland zu erneuern. Nun hat mit Prinz das auflagenstärkste Magazin dieser Gattung geschlossen. Seine Geschichte begann im Ruhrgebiet.

Nach mehr als zehn Jahren als freier Mitarbeiter des Stadtmagazins Prinz erfuhr Michael P. Anfang November vom Aus des Magazins aus dem Internet: „Überrascht hat mich das nicht mehr, die Gerüchte über das Ende des Prinz gab es schon Tage vorher und das es mit dem Heft zu Ende geht, hat ja jeder mitbekommen.“

Den Qualitätsverfall habe er als Prinz-Mitarbeiter hautnah erlebt: „Als Nicole Zepter 2008 Chefredakteurin beim Prinz wurde, gab es einen zweiten Frühling. Die Redaktion wurde wieder ernst genommen, das Heft war

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Der Ruhrpilot

Marc Jan Eumann

NRW: Heftige Kritik an rot-grünen Plänen für Journalismus-Stiftung…Welt

NRW II: Opposition kritisiert geplante Journalismus-Stiftung…Ruhr Nachrichten

NRW III: Piraten kritisieren Intransparenz beim „Nichtraucherschutzgesetz“…Xtranews

NRW IV: Rauchverbot in NRW betrifft auch Wasserpfeifen…Der Westen

Debatte: Wie teuer darf ein Alg2-Empfänger wohnen?…Zoom

Debatte II: Print stirbt? Wir leben!…Kölner Stadtanzeiger

Bochum: Stadtwerke lassen prüfen…Der Westen

Bochum II: Bernd Wilmert bestellt Persilschein für Stadtwerke…Schmidts Katze

Dortmund: Stadt Dortmund droht ein Etatloch von 900.000 Euro…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Landgericht muss den Fall von Nazi-„Sven K.“ neu prüfen…Der Westen

Essen: IHK geißelt die Steuerpläne der SPD…Der Westen

Leistungsschutzrecht: Großkonzerne sind nicht immer Teil der Lösung, sondern auch Teil des Problems…Netzpolitik

Leistungsschutzrecht: Google Deutschland startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht…Pottblog

Leistungsschutzrecht: Google bläst zur Attacke gegen die Presseverlage…Welt

Bundestagswahlkampf: NRW wird Schwerpunkt…Post von Horn

Umland: Düsseldorf will sein Schickimicki-Image loswerden…Welt

Pop: Meine erste Schallplatte – Tobias Koth über Pink Floyd – Animals…Innercity-News

 

 

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Erika Steinbach: BdV-Funktionärin in guter Tradition

BdV-Vorsitzende Erika Steinbach. Foto: Dontworry

Eine aktuelle Studie des Instituts für Zeitgeschichte belegt: Der „Bund der Vertriebenen“ (BdV) war von Anfang an in der Hand ehemalige NS-Funktionäre und Kriegsverbrecher. Nur zwei von dreizehn Mitglieder des ersten BdV-Präsidiums wiesen demnach keine Nazi-Vergangenheit auf. Die heutige BdV-Präsidentin Erika Steinbach zeigt sich angesichts der Ergebnisse „wenig überrascht“ – was mit Blick auf ihre politischen Positionen genauso wenig überrascht.

Die Studie des IfZ zeigt, was aufmerksamen Historikern schon seit langem klar ist: Der BdV war im Grunde eine NS-Nachfolgeorganisation. Auf 600 Seiten wird deutlich gemacht, dass elf der dreizehn ersten BdV Funktionäre Mitglieder der NSDAP oder der SS waren, oder dem Hitler-Regime zumindest nahe standen. Damit wird auch der von Erika Steinbach lange gepflegte Mythos widerlegt, im BdV seien seit jeher “mehr Widerstandskämpfer als Nationalsozialisten” vertreten gewesen. Dennoch: Steinbach bleibt auch nach der Studie um keine Relativierung verlegen.

In guter Tradition

„Trotz des erheblichen Anteils dem Nationalsozialismus mehr oder weniger verbundener Führungskräfte im ersten BdV-Präsidium und einer (…) deutschnationalen und zum Teil nationalsozialistischen Grundbeeinflussung fanden vom Nationalsozialismus geprägtes Gedankengut oder extremistische Strömungen keinen Eingang in die Verbandspolitik des BdV“ sagt die im „Reichsgau Danzig-Westpreußen“ geborene Erika Steinbach in einem aktuellen Statement.

Dass dies nichts als eine hohle Behauptung ist, macht Steinbach selbst immer wieder deutlich. Bei einer Fraktionssitzung im Jahre 2010 nahm sie zwei BdV-Funktionäre in Schutz, denen vorgeworfen wurde, die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg geleugnet zu haben: „Ich kann es auch leider nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat.“ Dafür gab es Schelte aus den eigenen Reihen.

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Fußball: Fans protestieren unter dem Motto ‚Ohne Stimme keine Stimmung‘

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Wenn am heutigen Abend die Teams der 1. und 2. Bundesliga in den neuen Spieltag starten, dann dürfte es in vielen Arenen unmittelbar nach Spielbeginn zunächst einmal ungewohnt ruhig sein.

Die Kampagne ‚12doppelpunk12‘ hat die Fans dazu aufgerufen in den ersten 12 Spielminuten und 12 Sekunden schweigend das Spielgeschehen zu verfolgen um damit gegen die jüngsten Entwicklungen rund um das DFL-Papier zum Thema Stadionsicherheit (‚Sicheres Stadionerlebnis‘) und das in diesem Zusammenhang gezeigte Verhalten der DFL (Deutsche Fußball Liga) zu protestieren.

In der 3. Liga, wo es keine ‚englische Woche‘ gibt, startete die Aktion bereits am letzten Wochenende.

Mit der neuen Aktion wird dann

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Der Ruhrpilot

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag

NRW: CDU verlangt Aufklärung über Kraftwerks-Studie in NRW…Der Westen

Online: Blogger stellt Strafanzeige gegen Urheberrechts-Trolle…Netzpolitik

NRW II: Unterschriften und Protestmails gegen Rauchverbot…t-online

NRW III: Bilderstreit der CDU-Bosse…Spiegel

NRW IV: Joachim Gaucks Deutschlandreise im Kleinen…Welt

Ruhrgebiet: Neuer BDI-Chef will mehr Einfluss in Berlin…Welt

Ruhrgebiet II: Bochum, Buddy Holly und überhaupt: Als Wolfgang Welt die Treibsätze seiner Texte zündete…Revierpassagen

Ruhrgebiet III: Viele Besucher und spannende Filme beim Blicke-Filmfestival…Ruhr Nachrichten

Ruhrgebiet IV: Pop-Akademie soll nahe der „Zeche Bochum“ einziehen…Der Westen

Ruhrgebiet V: Wie die Grillo-Dynastie Ruhrgebiets-Geschichte schrieb…Der Westen

Dortmund: BVB-Logo in Stadion von Bayern München war wohl ein Werbegag…Der Westen

Dortmund II: Die wichtigsten Infos zum Weihnachtsmarkt…Ruhr Nachrichten

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Essen: Politik kann Bürger mit Themenwahl kaum ansprechen…Der Westen

Kino: killing them softly – Gangsterfilm mit Brad Pitt…Pottblog

Staatspresse-NRW: Wenn Politiker von Staatsferne reden

Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Foto: Landtag NRW

Marc Jan Eumann will die Finanzierung der Medien in Deutschland ändern. Sein Ziel: Öffentlich-rechtliche Zeitungen und Online-Angebote, finanziert durch den Nachfolger der Rundfunkgebühr, der Haushaltsabgabe.

Marc Jan Eumann gehört zu den wichtigsten sozialdemokratischen Medienpolitikern Deutschlands: Eumann ist Medienstaatssekretär in NRW, Mitglied im ZDF-Fernsehrat und seit 2006 Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand in Berlin. Was er sagt, hat Gewicht in der Partei und seine Pläne sollten jeden alarmieren, der einen freien und unabhängigen Journalismus haben will.

14 Thesen hat Eumann zu der Zukunft der Medien formuliert. Dazu kommt seine Idee einer Journalismus-Stiftung in NRW. Gegenüber Spiegel-Online sprach er von dem „Gebot der absoluten Staatsferne“ der Stiftung. Doch die ist, trotz aller von Daniel Drepper aufgeführten Probleme, nur ein erster und eher harmloser Schritt im Verhältnis zu seinem letztendlichen Ziel: Eine öffentlich-rechtliche Medienlandschaft in Deutschland, finanziert über die Haushaltsabgabe.

 Die Rundfunkgebühr (bald: Haushaltsabgabe) ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber heute auch schon für die Rechtsaufsicht über den kommerziellen Rundfunk, wahrgenommen von den Landesmedienanstalten, und heute auch schon für die Filmförderung. Das macht klar: Die Rundfunkgebühr kann mehr, wenn wir wollen.

Und über die Vergaben des Geldes werden dann staatferne Institutionen entscheiden. Wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Landesanstalt für Medien.

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