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Der BVB spielt bis Mai noch mindestens acht Heimspiele. Foto: Ulrike Märkel
Das 0:0-Unentschieden vom Wochenende in Hamburg wurde von zahlreichen BVB-Fans und Journalisten schon wieder als enttäuschend wahrgenommen. Man sieht, die ‚alten‘ Ansprüche an Trainer und Team sind offenbar bei vielen schon wieder in den Köpfen präsent. Dabei ist es gerade einmal fünf Spieltage her, dass der BVB die ‚Rote Laterne‘ in der Bundesliga inne hatte. Erstaunlich, wie schnell manche das offenbar zu vergessen bereit sind.
Tatsächlich hat der BVB von den inzwischen sieben Rückrundenspielen in der Bundesliga nur eines verloren. Klingt schon wieder nach der ‚alten Borussia‘. Aber eben auch nur fast.
Vier Spiele wurden bisher seither in der Eliteliga des deutschen Fußballs gewonnen. Die Art und Weise der Auftritte war dabei nicht immer überzeugend, aber gegenüber der Hinrunde natürlich eindeutig verbessert.
Aktuell bleiben nach Spieltag 24 vom Wochenende noch zehn Rückrundenspiele bis zum Saisonende. Der BVB hat sich von Rang 18 nach Spieltag 19 inzwischen auf Rang 10 vorgearbeitet, führt die untere Tabellenhälfte an, wie man so schön sagt. Was geht da noch für die Dortmunder?
Stadtbücherei Bochum Foto: Simplicius Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Hat die Bundesliga aktuell ein echtes Schiedsrichterproblem? Quelle: Wikipedia. Foto: Steindy, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ein Standardspruch beim Fußball lautet: Ein Schiedsrichter ist immer dann richtig gut, wenn man ihn eigentlich gar nicht wahrnimmt. So gesehen müssen die Unparteiischen in den letzten Tagen ziemlich schlecht gewesen sein, denn erneut war und ist eines der heiß diskutiertesten Themen der Fußballfans in diesem Lande das Schiedsrichterwesen.
Unzählige, völlig unterschiedliche, angebliche Fehlentscheidungen der Männer in ‚Schwarz‘ erregen die Fans quer durch die Republik. Kann man die Fehlleistungen irgendwie analysieren, gibt es spezielle Schwachpunkte? Werden Spieler oder Teams bevorzugt oder benachteiligt? Die Meinungen gehen auseinander, je nachdem mit Fans welcher Vereine man sich unterhalt.
Und selbst die sogenannten Experten geraten sich angesichts der vielen äußerst diskutablen Entscheidungen der letzten Tage schon mal verbal in die Haare. Eine Lösung des Problems ‚Schiedsrichter‘ ist dabei nicht in Sicht!
Viel Geduld und großer kämpferischer Einsatz war angesagt am Samstagabend beim zweiten Finalspiel der Dortmunder Eisadler beim Kölner EC angesagt. Die Haie erwiesen sich erneut als ein ausgesprochen unangenehmer Gegner, der mit hohem läuferischem Einsatz und körperbetontem Spiel über 60 Minuten dem Favoriten das Leben schwer machte. Bis ins letzte Drittel mussten die erneut zahlreich mitgereisten Eisadler Fans auf Tore warten.
In der 44. Minute war es dann Matthias Potthoff, der mit guter Einzelaktion sich in Szene setzte und das 0:1 erzielen konnte. Die Kölner ließen aber nicht nach und kamen in der 53. Minute zum nicht unverdienten Ausgleich. Ganze 38 Sekunden später konnten die Eisadler aber dann postwendend durch Felix Berger das 1:2 markieren. In der Schlussphase setzten die Haie noch einmal alles auf eine Karte, aber Sebastian May im Eisadler konnte mit guten Paraden den Sieg festhalten.
Sicherlich kein klassisches Ruhrbarone-Thema, und doch eine herzerwärmende kleine Geschichte aus der großen, weiten Sportwelt, welche ich hier heute einfach einmal nicht unerwähnt lassen möchte:
Auch in der Nordamerikanischen Profi-Eishockeyliga NHL betätigen sich Teams und Spieler inzwischen ziemlich häufig im Bereich der Imagepflege. Wohltätigkeit und soziales Engagement gehören da inzwischen auch ein Stück weit zum ‚Guten Ton‘ im Profisport.
Dementsprechend gibt es eben auch dort dazu, ähnlich wie inzwischen auch hierzulande z.B. in der Fußball-Bundesliga, regelmäßige Meldungen und Hinweise von Vereinsseite.
Aktuell macht diesbezüglich ein, wie ich finde, besonders schöner Clip die Runde, welcher einem mal wieder ganz klar verdeutlicht, dass Profi-Sport bei weitem eben doch nicht, wie manch ein Zeitgenosse vielleicht auch gerne mal glauben mag, das Wichtigste im Leben ist, aber eben dennoch häufig auch eine ungeheure, positive Kraft auf viele Menschen auszuüben vermag.
Die kleine Cammy kann weder laufen noch sprechen. Doch ihr großer Wunsch einmal zusammen mit Starverteidiger Duncan Keith von den Chicago Blackhawks auf dem Eis zu stehen wird für sie dann doch plötzlich Realität. Sehr berührend, wie ich finde! Aber seht doch einfach selbst…
Habt ein schönes Wochenende. ob mit oder ohne Sport! 🙂
Wenn die Eisadler Dortmund zuhause auf die Amateurmannschaft des Kölner EC treffen, dann kann man davon ausgehen, dass sehr viel Spannung geboten wird. So war es auch am Freitagabend beim ersten Finalspiel um die Regionalliga West Meisterschaft.
Allein die ersten drei Minuten im Schlussabschnitt zeigten wie abwechslungsreich und phasenweise dramatisch diese Play-Off-Partie zwischen den Eisadlern und den „kleinen“ Haien verlief. Zuerst gingen die Gäste nach 52 Sekunden mit 4:3 in Führung, dann schlugen die Eisadler zurück und zogen mit drei Treffern innerhalb von anderthalb Minuten wieder auf 6:4 davon.
Frank Goosen Foto: philippwente.com LizenZ. Copyright
Frank Goosen: „Aufwachsen im Ruhrgebiet hat sich verändert“…Welt Fotografie: Thomas Solecki wagt frische Blicke aufs Ruhrgebiet…Der Westen Rocker: Bundesgerichtshof verhandelt im Juni über „Kutten-Verbot“…Der Westen Workshop: Demokratie und Arbeiterbewegung in China…Bo Alternativ VfL: 14. Remis – Aber Bochum hat in Düsseldorf mehr vom Spiel…Der Westen VfL: Kein Sieger im West-Duell Düsseldorf und Bochum…Welt
Auf ihrer Internetseite brüsten sich Dortmunder Neonazis damit in eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Wickede eingedrungen zu sein. Die im Bau befindliche Notunterkunft besteht aus Containern. Flüchtlinge sind bisher nicht eingezogen. Die Asylunterkunft in Wickede gehört zu den Agitationsschwerpunkten der Neonazis, schon zwei Kundgebungen haben Sie im Stadtteil veranstaltet. Auf ihrer Homepage rühmen sich die Neonazis nun, Aufkleber in den Containern verklebt zu haben. Auf den Aufklebern stehen Sprüche wie „Ausländer rein – Wir sagen Nein“.
Wir haben bei der Stadt Dortmund nachgefragt wie die Neonazis in die Flüchtlingsunterkunft eindringen konnten. Updates folgen.
UPDATE: Am Nachmittag hat uns die Stadt Dortmund auf unsere Anfrage geantwortet. Wirklich zufriedenstellend ist die Antwort nicht. Wir bleiben also an der Geschichte dran.
Hier die Antwort der Stadt:
Gab es eine ordentliche Veranstaltung bei der Neonazis in die Unterkunft
gelangen konnten?
– Nein, es gab keine Veranstaltung. Die Stadt Dortmund hat Strafanzeige
wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Polizei und Staatsschutz ermitteln.
Sollte das nicht der Fall sein. Welche Firmen waren mit der Aufstellung der
Container beauftragt?
– Die beauftragte Firma ist die Firma Siko.
Ist es möglich das ein oder mehrere Neonazis in einer der Firmen arbeiten?
– Die Mitarbeiter der beauftragten Firm erfüllen alle acht Voraussetzungen
der dem Vertrag im Rahmen der städtischen Qualitätssicherung zugrunde
liegenden „Standards für den Einsatz von Sicherheitskräften in
Asylbewerbereinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen“ der
Bezirksregierung Arnsberg.