Corona-Impfkrise: Mit Amazon würde vieles besser laufen!

Eines von vielen Amazon-Logistikzentren: Auch in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Eines von vielen Amazon-Logistikzentren: Auch in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Als ich im November 2020 meinen Job in einem Logistikzentrum von Amazon antrat, war dies als vorübergehende Notlösung gedacht: Über die Arbeitsbedingungen kann man ja seit Jahren viel lesen. Ich hatte mit dem schlimmsten gerechnet.

Inzwischen sehe ich die ganze Sache anders und habe meine eigene Sicht auf meinen aktuellen Arbeitsplatz. Was mich wirklich überrascht hat, neben den guten Arbeitsklima und dem freundlichen Miteinander, waren die umfangreichen – extrem umfangreichen – Schutzmaßnahmen in Sachen COVID-19.

Um die geht es aber nur peripher in diesem Beitrag. Ein Blick auf die Geschichte des anfänglichen Online-Buchhändlers, der inzwischen Global-Player in Sachen Logistik und IT-Infrastruktur: Netflix und Dropbox greifen auf Amazon Web Services, Inc. zurück. Eigene Logistikzentren garantieren eine zeitnahe – sogar am gleichen Tag – Zustellung an den Kunden.

Ein Beitrag von Uwe Gerste, Leiter eines Reisebüros in Duisburg, in der Facebookgruppe Duisburg ~Stadt- und Bürgerpolitik brachte mich zum grübeln.

Thema seines Postings: Die staatliche Impfstoffversorgung in Deutschland.

In Anbetracht der deprimierenden Impfrealität in Deutschland, lohnt vielleicht ein Blick auf einen – oder genauer: den – Global Player in Sachen Logistik.

Weiterlesen

NRW hatte keinen Platz für Tesla

Baustelle der Gigafactory in Grünheide bei Berlin Foto: Ralf Roletschek Lizenz: CC BY-SA 1.0 fi


Der Automobilhersteller Tesla baut in Rekordzeit sein erstes europäisches Werk in Brandenburg. Auch das Land NRW führte Gespräche über die Ansiedlung von Tesla, hatte aber keine passende Fläche im Angebot.

Ab Sommer werden 8.000 Arbeitskräfte in Grünheide bei Berlin  Model Y von Tesla bauen. Jobs, die eventuell auch nach Nordrhein-Westfalen hätten kommen können. Das zumindest geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine  Anfrage des SPD-Abgeordneten Frank Sundermann hervor. Danach stand das Land über Monate „hochrangig in engem Austausch mit dem

Weiterlesen

Bedeutet Corona das Ende der Europäischen Union?

Hauptquartier der Europäischen Kommission in Brüssel (Berlaymont-Gebäude). Foto: EmDee Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Pandemie ist nur der Anfang eines komplexen Prozesses, an dessen Ende es die EU möglicherweise nicht mehr geben wird. Volkswirtschaftliche Perspektiven nach der Pandemie.

In zahlreichen Medien ist jüngst zu lesen, was den Verbraucherinnen und Verbrauchern seit Wochen auffällt: Aktuell ist eine deutliche Inflation zu beobachten. Die Preise steigen, das Geld verliert an (Gegen-)Wert. Eine normale Marktreaktion in einem Boom, also einer Phase wirtschaftlich extrem guter Entwicklung. Die Menschen arbeiten, es ist viel Geld im Markt, die Arbeitslosigkeit ist gering, die Nachfrage groß und die Preise steigen. Eine Zentralbank sollte nun den Zins anheben, um die Geldmenge im Markt zu reduzieren und eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern.

Weiterlesen
Werbung


„Die Fabriken denen die drin arbeiten!“

Ortseingangsschild der Stadt Spremberg/ Brandenburg/ Deutschland SPBer – Own work Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Pandemie führt uns viele Dinge vor Augen. Auch viele unschöne Dinge aus unseren Krankenhäusern. Unter anderem, dass es doch nicht die beste Idee war dem Gesundheitswesen das Diktat der Ökonomie überzustülpen. Kliniken werden, wie kürzlich im Essener Norden, geschlossen. Lokal wird dies häufig von vielen Protesten begleitet, im Endeffekt sind diese aber sinnlos. Unrentable Krankenhäuser oder Abteilungen werden geschlossen, mit der Gesundheit der Bürger muss Geld verdient werden.

Weiterlesen

Ruinieren wir jetzt die Anstrengungen der vergangenen drei Monate durch verfrühte Lockerungen?

Foto: Robin Patzwaldt

Auch wenn sich die Corona-Zahlen in den vergangenen Tagen stetig entspannt haben: Die Lage bleibt ernst! Nachdem die 7-Tage-Inzidenz und auch die Zahl der Covid-19-Intensivfälle zuletzt deutlich zurückgegangen sind, stagnieren die Werte nun seit ein paar Tagen faktisch auf ähnlichem Niveau.

Gleichzeitig wird das Geschrei nach Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen quer durch die Republik immer lauter. Zu bedrohlich und anstrengend ist für viele die persönliche Situation durch den seit November andauernden Lockdown in vielen Bereichen der Gesellschaft.

Die Nerven liegen vielerorts blank und so sieht sich die Politik in diesen Tagen scheinbar genötigt dem Drängen der Betroffenen zumindest teilweise nachzugeben. Und das vor dem Hintergrund der sich durch die Corona-Mutation andeutenden Trendwende, die man schon als Nichtexperte am Horizont sieht.

Stellt sich für den interessierten Beobachter der Geschehnisse also die Frage: Gefährden wir jetzt durch verfrühte Lockerungen des Shutdowns das in den vergangenen rund drei Monaten erreichte?

Weiterlesen

Das sind die innovativsten Unternehmen des Ruhrgebiets

Thyssenkrupp-Hauptquartier Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Wirtschaftsmagazin Capital hat in verschiedenen Kategorien wie Handel, Technologie oder Energie die 473 innovativsten Unternehmen Deutschland ausgezeichnet. 76 von ihnen haben ihren Sitz in München, es folgen auf den Plätzen zwei bis fünf  Köln(50),  Berlin (46),  Stuttgart (39) und Hamburg (37). Auch Unternehmen aus dem Ruhrgebiet sind dabei.

Weiterlesen

WDR-Lokalzeit-Reporterin Nicole Werner: „Themen gibt es nach wie vor genug!“

Nicole Werner bei der Arbeit. Foto(s): privat

Nicole Werner arbeitet als Reporterin für die WDR Lokalzeit in Dortmund. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte unser Autor Robin Patzwaldt mit der Journalistin ein Interview über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Arbeit und ihre Familie geführt.

Seitdem ist in diesem Lande und der Region viel passiert. Nach einigen Monaten der Lockerungen über den vergangenen Sommer, sind die coronabedingten Einschränkungen zuletzt wieder deutlich spürbarer gewesen. Zudem hat sich auch die Stimmungslage bei den Leuten vor Ort überdie Monate gewandelt.

Gründe genug für unseren Autor nach rund zehn Monaten noch einmal den Kontakt zu Nicole Werner, die zusammen mit ihrem ebenfalls für den WDR arbeitenden Mann Rolf und ihrem kleinen Sohn in Waltrop lebt, aufzunehmen und sich über die aktuelle Lage auszutauschen.

Weiterlesen
Werbung


Einfamilienhäuser: Der kluge Herr Hofreiter

Anton Hofreiter Foto: Ptolusque Lizenz: CC BY-SA 4.0

Anton Hofreiter, der Fraktionsvorsitzende der Grünen hat sich im Spiegel dafür ausgesprochen, dass möglichst keine Einfamilienhäuser mehr gebaut werden:  »Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedelung und damit auch für noch mehr Verkehr«, sagte Hofreiter dem SPIEGEL. In Städten gebe es »gigantische Wohnungsnot«, in

Weiterlesen

Die Wirtschaft im Ruhrgebiet tritt auf der Stelle

Einzelhandel mit Problemen Foto: Voregger

Die Wirtschaft im Ruhrgebiet tritt auf der Stelle. Zudem verfestigt sich die Spaltung durch Corona. Das resümieren die Industrie- und Handelskammern der Region in ihrem aktuellen Ruhrlagebericht.

Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der Lage und Erwartungen der Unternehmen in einem Wert zusammenfasst, ist zum Jahresbeginn gegenüber der Herbstumfrage zwar um knapp zwei Punkte gestiegen, bleibt mit 98 Punkten aber deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 115. Für das Konjunkturbarometer hatten die Kammern mehr als 1.000 Unternehmen mit insgesamt 140.000 Beschäftigten befragt.

Weiterlesen