Zulassung von Teilzuschauermengen bei Spielen der Fußball-Bundesliga könnte Wettbewerb verzerren

Foto: Robin Patzwaldt

Es war eine Nachricht, die bei vielem Fußballfreunden im Lande zunächst einmal große Erleichterung auslöste. RB Leipzig hat von den örtlichen Behörden in Aussicht gestellt bekommen, zum Bundesligasaisonstart in gut zwei Wochen wieder 20 Prozent der Zuschauerplätze bei Heimspielen in Leipzig besetzten zu dürfen. Gut 8.000 Fans wären das im Falle des Brauseklubs. Dies berichteten am Dienstagnachmittag übereinstimmend diverse Medien.

Nachdem seit März die verbliebenen restlichen Saisonspiele 2019/20 Corona bedingt allesamt völlig ohne Stadionzuschauer über die Bühne gehen mussten, klang das nach einer guten Nachricht. In Wahrheit würde ein solches Vorgehen aber mehr Probleme als Vorteile mit sich bringen. Zumindest dann, wenn man nicht nur auf das damit zu erwirtschaftende Geld schaut, sondern auf einen fairen Wettbewerb Wert legt.

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Paketärger: Wie der Hermes-Versand beinahe meinen Versicherungsschutz ausgehebelt hätte

Ein Hermes-Fahrzeug. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Von meinen Abenteuern rund um den Online-Handel, den ich insgesamt sehr schätze und häufig nutze, habe ich hier im Blog in der Vergangenheit ja schon häufiger berichtet. Egal ob Amazon, Wish, rebuy oder Hermes, wer viel im Internet einkauft, der erlebt dabei so einiges.

In dieser Woche machte ich jedoch eine Erfahrung, die alle bisherigen locker toppte, und die ich euch daher nicht vorenthalten möchte.

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Mit dieser Maske schützt man auch die Meere

Sicher, ein großes Vergnügen ist es nicht, im Supermarkt, der Schule oder der Bahn eine Maske aufzusetzen,  aber solange wir weder einen Impfstoff noch Medikamente gegen Corona haben, ist das leider notwendig. Nun kann man mit Masken sogar etwas gutes tun: MuNa für Dich verkauft Masken, deren Gewinn ausschließlich dem Verein Save Nemo zukommt. Save Nemo kümmert sich um den Erhalt der Riffe und in denen leben diese ganzen bunten Fische, die wir aus Zeichentrickfilmen kennen und mögen.

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Wegen Corona: Dortmund will Vergnügungssteuer aussetzen

Saint Vitus live im Dortmunder Club Junkyard – Foto: Peter Hesse

Die Stadt Dortmund will in den kommenden fünf Jahren 15 Millionen Euro einsetzen, um die Folgen der Coronakrise für die lokale Wirtschaft abzumildern. Das Geld soll genutzt werden, um eigene Projekt durchzuführen und Vorhaben zu entwickeln, für die zusätzliche Mittel von Bund, Land und EU akquiriert werden. Über ein entsprechendes Konzept für das

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BVB-Geschäftszahlen unter dem Eindruck von Covid-19

Aki Watzke und Thomas Treß (rechts) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2019/20 eine Bruttokonzerngesamtleistung in Höhe von 486,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Konzernergebnis weist einen Fehlbetrag in Höhe von 43,9 Mio. Euro aus.

„Das komplette abgelaufene Jahrzehnt war sehr gut, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, anlässlich der Bilanzpressekonferenz zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2019/20 am heutigen Montag, verwies auf den Gewinn von zwei Deutschen Meisterschaften, auf zwei Pokalsiege sowie drei Erfolge im Supercup in den Jahren von 2011 bis 2019 und fügte hinzu: „Wirtschaftlich haben wir in diesen Jahren immer tiefschwarze Zahlen geschrieben. Dann kam Corona.“

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Kein Mitleid mit Auslands-Urlaubern: Die Spanientouristen sind doch selber schuld!

Urlaub an der Ostsee kann auch Spaß machen. Archiv-Foto: privat

Es ist ein großer Aufreger der hinter uns liegenden Woche: Das Auswärtige Amt hat, nachdem darüber schon tagelang spekuliert wurde, eine offizielle Reisewarnung für das spanische Festland und Balearen-Inseln wie Mallorca und Ibiza herausgegeben. Ausgenommen sind die Kanarischen Inseln. Die sich deutlich verschlechternden Corona-zahlen sind der Grund.

Logisch, dass das jetzt zu vielen Problemen für Spanien-Urlaubern führt. Rückreise? Quarantäne? Stornomöglichkeiten? Konsequenzen auf der Arbeit? Die sich nun stellenden Fragen sind vielfältig und komplex.

In den einschlägigen Nachrichtensender geben sich seit Bekanntwerden der Entscheidung die zu Rate gefragten Experten und Fachleute die virtuelle Klinke in die Hand. Offenbar ist die Verunsicherung bei den betroffenen Urlaubern riesig. Viele von ihnen sind verärgert. Das ist zweifelsohne eine missliche Lage in die man nicht kommen möchte.

Daher ist es umso unverständlicher, dass sich die Betroffenen ja völlig freiwillig in diese Schwierigkeiten gebracht haben.

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Trotz vermeintlich guter Nachrichten für Karstadt/Kaufhof-Mitarbeiter: Das Problem bleibt!

Shopping in besonderen Zeiten. Foto: Meike Ruschmeyer

Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) steckt nicht nur durch die Corona-Pandemie aktuell in einer schweren Krise. Etliche Filialschließungen wurden beschlossen um den Konzern zu retten. Insbesondere auch die Ruhrgebietsstädte Dortmund und Essen waren von den Plänen betroffen. In Dortmund sollten ursprünglich sogar alle drei Häuser im Innenstadtbereich dem berüchtigten Rotstift zum Opfer fallen.

Inzwischen ist klar, dass einige dieser zunächst von den Schließungen betroffenen Häuer nun doch nicht geopfert werden sollen. Sowohl in Dortmund als auch in Essen führten Verhandlungen mit den jeweiligen Vermietern der Gebäude offenbar zu besseren Konditionen, so dass die auf der Kippe stehenden Filialen nun, zumindest vorerst, teilweise weitermachen dürfen.

Die Freude bei den Mitarbeitern dieser Niederlassungen war und ist groß. Es sollen sogar Freudentränen geflossen sein. Das kann man verstehen, schließlich ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere hier bei uns im Ruhrgebiet, mehr als angespannt. Einen neuen Job zu finden, von dem man dann auch angemessen leben kann, das ist eine riesige Herausforderung. Wer seine Arbeit verliert, der hat häufig ein existenzbedrohendes Problem. Vor diesem Hintergrund ist die Freude der Mitarbeiter, die nun an ihren angestammten Arbeitsplätzen weitermachen dürfen, natürlich verständlich.

Doch die Nachrichten sollten auch keine Illusionen hervorrufen

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Bochum in NRW Spitzenreiter bei schnellem Internet

Commodore PET Foto: Rama Lizenz: CC BY-SA 2.0 fr

91Prozent aller Bochumer Haushalte verfügen über schnelles Gigabit-Internet – so viele wie in keiner anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Das zeigt der GigabitAtlas.NRW, der vom Kompetenzzentrum Gigabit.NRW des Wirtschaftsministeriums bereitgestellt wird. Auf den weiteren Plätzen liegen Düsseldorf (85 Prozent) und Köln (81 Prozent).

Seit Mai 2018 können die Bürgerinnen und Bürger Bochums einen Gigabit-Tarif buchen. Über 1000 weitere Adressen im Stadtgebiet sind bereits in Planung und werden künftig mit der Glasfasertechnik versorgt