Antisemitismus in der Kultur: Kein Geld vom Staat ist keine Zensur

BDS-Plakat mit übermalter Israel-Flagge Foto: Takver Lizenz: CC BY-SA 2.0


Der Bundestag will dafür sorgen, dass Antisemiten und glühende Israelkritiker künftig nicht mehr mit Staatsknete durchgefüttert werden. Die Betroffenen sind empört.

Am 9. November vergangenen Jahres brachten sowohl die Fraktionen der Ampel als auch die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag Entschließungsanträge ein, die mit „Jüdisches Leben in Deutschland schützen“ überschrieben waren.

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Schiitischer Trauermarsch in Köln – Märtyrerkult, Geschlechtertrennung, Iran & Hisbollah-Nähe

Lautstarker Safar-Marsch in Köln-Mülheim. Eine eingeschüchterte Anwohnerin bemerkte an dieser Stelle: „Ich glaube, die Muslime sind hier stärker als wir Katholiken.“. Foto: Tizian Sonnenberg


Eine in schwarz gekleidete, strikt nach Geschlechtern separierte Parade schiitischer Muslime zog am Samstag unter rezitierten Gebeten aus Lautsprechern, begleitet von martialischen Trommelschlägen und langen Flaggen mit schiitischen Schriftzügen durch Köln-Mülheim. Am Tag nach dem Solinger IS-Anschlag und vor dem Hintergrund der iranischen Mobilmachung gegen Israel wirkte diese Darbietung besonders furchteinflößend und sollte doch zumindest aufmerksame Reporter und Polizisten alarmiert haben. Doch beides blieb aus. Schon simple Recherchen entlarven den oft fanatischen Charakter dieser scheinbar harmlosen Zeremonien. Von unserem Gastautor Tizian Sonnenberg.

Warum marschieren etwa 500 muslimische Männer, Frauen und Kinder in langen schwarzen Gewändern bei 35 Grad Mittagshitze und praller Sonne durch Köln-Mülheim?

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In NRW kam 2023 mehr als die Hälfte aller Abschiebungen nicht zustande

Ankunft von Flüchtlingen von der deutsch/österreichischen Grenze mit einem Sonderzug der Deutschen Bahn im Bahnhof des Kölner-Bonn-Flughafen 2015 Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0


Mehr als die Hälfte aller Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern und Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus ist in Nordrhein-Westfalen 2023 gescheitert.

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf das NRW-Flüchtlingsministerium berichtet, kam es im

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Der Ruhrpilot

NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul Foto: Grüne im Landtag NRW Lizenz: CC-BY 4.0


NRW:
Ließen sich die Behörden vom Solingen-Attentäter austricksen?(€)…WAZ
NRW: Wüst rügt Sozialleistungen für abgelehnte Asylbewerber…NTV
NRW: Reul für Reformen bei Zuwanderung und Abschiebungen…KStA

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Scholz fordert Verschärfung des Waffenrechts – Spontanumfrage der Ruhrbarone belegt Aussagen des Kanzlers!

Olaf Scholz, SPD-Bundeskanzler (Foto/Archiv: Roland W. Waniek)


Als Reaktion auf den Anschlag in Solingen fordert der Kanzler eine Verschäftung des Waffenrechts. Eine Spontanumfrage der Ruhrbarone bestätigt die Überlegungen des Kanzlers.

Wütend sei der Bundeskanzler, so ließ er am Montag mitteilen. Als eine der ersten Reaktion auf den Terroranschlag von Solingen brachte der Kanzler eine Änderung des Waffenrechts ins Spiel. Die Ruhrbarone waren am Montag spontan in Städten des Ruhrgebiets auf der Straße und befragten willkürlich ausgewählte 12.000 Passanten. Das Ergebnis:

Eine Änderung des Waffenrechts würde bei 86 % der Befragten dazu führen, spontan doch keine Terroranschläge zu verüben. Insbesondere hohe Ordnungsgelder, so die Analyse, würden viele potentielle Terroristen von einer Tat abbringen.

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Vizepräsident des Zentralrats der Juden prangert Antisemitismus in progressiven, linken und queeren Milieus an

Abraham Lehrer auf einer Veranstaltung in Bochum Foto: Roland W. Waniek


Vizepräsident des Zentralrats der Juden kritisiert Vorgehen der israelischen Regierung – Abraham Lehrer prangert Antisemitismus in progressiven, linken und queeren Milieus an.

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Kölner Abraham Lehrer, hat scharfe Kritik an der israelischen Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu geübt. „Die Äußerungen eines Ministers Itamar Ben-Gvir über das Aushungern des Gaza-Streifens, die Vorhaben der amtierenden Regierung zum Umbau und Entmachtung der Judikative oder das Verhalten des Ministerpräsidenten Netanjahu sind klar abzulehnen und zu kritisieren“,

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Stimmung wie auf dem Friedhof? Willkommen in Wolfsburg, Ralph Hasenhüttl!

Foto: Robin Patzwaldt

Manchmal wundert man sich ja auch als langjähriger Fußballfan noch über Aussagen von im Profisport längst etablierten Führungskräften. Am Wochenende lieferte Ralph Hasenhüttl, der inzwischen immerhin auch schon 57-jährige Trainer des VfL Wolfsburg, Aussagen, die bei Leuten, die sich in der Fußball-Bundesliga auch nur einigermaßen auskennen, heftiges Stirnrunzeln oder sogar ein klammheimlichen Schmunzeln hervorgerufen haben dürften. Je nach eigenem Standpunkt.

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Der Zauber der 2. und 6. Klasse

(Foto: Sebastian Bartoschek)

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Erich Fried hat das geschrieben. Oder auch nicht. Sicherlich kann man im Internet viel dazu finden, und Quellen sind eine wichtige Sache. Nur hier geht es um etwas anderes. Es geht darum, was diesem Satz auch innewohnt, nämlich, dass der Zauber mitunter zu verfliegen droht, wenn es nicht mehr der Anfang ist. Dagegen schreibe ich hier an. Mit Blick auf meine beiden wunderbaren Söhne, und vielleicht ist das ja auch was, für andere Eltern. Oder andere Menschen mit Gefühlen.

2. und 6. Klasse. Jasper auf der Grundschule, Linus auf dem Gymnasium. Keine Schultüten, keine Familienfeier, keine Gottesdienste. Aufstehen, Frühstücken, Fertigmachen, Tornisternehmen, Los. Das Alltägliche leben. Den nächsten Schritt gehen. Wir Erwachsene halten das für normal, für farblos. Nach dem Urlaub wieder am Schreibtisch sitzen, und den Kollegen vom Urlaub erzählen. Normal. Und auch für euch ist es irgendwie normal, in die nächste Klasse zu gehen, und doch auch nicht. Es ist emotionaler, und mit mehr Unsicherheit, und mit mehr Freude belegt. Und für mich als Papa mit viel Stolz, Freude – und Wehmut.

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Einwanderung ist notwendig. Aber wer aufgenommen wird, muss von der Art, wie man im Westen lebt, überzeugt sein.

Der Mörder von Solingen: Foto: Screenshot Amaq News

 

Einwanderung ist kein Problem und notwendig. Aber wer kommt, sollte  von der Art wie man im Westen lebt überzeugt sein. Dann stellt sich auch nicht die Frage der Integration.

In einem Interview mit der WAZ hat der Terrorismusexperte Peter Neumann heute wohl die entscheidende Frage aufgeworfen, auf die dieses Land eine Antwort finden muss: „Es gibt Leute, die hier schlecht integriert sind. Da haben wir

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