
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik mit Ulrich Siegmund ein Rechtsradikaler zum Ministerpräsidenten eines Bundeslandes gewählt werden. Was würde das für das jüdische Leben in dem Land bedeuten?
Ganz gleich, welche der vielen in den vergangenen Monaten erschienenen Umfragen man betrachtet: Die AfD ist in Sachsen-Anhalt seit über einem Jahr mit immer deutlicherem Abstand vor der CDU die stärkste Partei. Seit Monaten liegt sie bei über 40 Prozent. Scheitern BSW, FDP, Grüne und vielleicht auch noch die bei sechs







