Der Ruhrpilot

NRW: Jüdische Gemeinde fordert Abberufung der Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf…Jüdische Allgemeine
NRW: Erst Angst vor berechtigter Kritik, dann der Ausschluss der Öffentlichkeit…FAZ
NRW: SPD präsentiert Wüst-Herausforderer…NTV
Kunst- und Wissenschaftsfreiheit dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden

Kunst und Wissenschaft sind Orte des freien Diskurses. Deshalb sind Kunst- und Wissenschaftsfreiheit zurecht besonders grundgesetzlich geschützt. Unsere Gastautorin Angela Freimuth ist Mitglied der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
Leider zeigt nicht zuletzt die aktuelle Debatte um eine Einladung durch Studierende der Kunstakademie Düsseldorf an eine durch antisemitische Äußerungen aufgefallene palästinensische Künstlerin, dass Kunst und Wissenschaft sich der aus dieser Freiheit erwachsenden Verantwortung bewusst sein müssen. Denn Kunst- und Wissenschaftsfreiheit können und dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden.
Mercosur: Das Geschäftsmodell grüner Wohlstandsverwahrlosung kommt an seine Grenzen

Gemeinsam mit Abgeordneten der Linkspartei, der AfD und des BSW haben Grüne im Europaparlament dafür gestimmt, dass der Europäische Gerichtshof das zwischen der Europäischen Union und Südamerika beschlossene Mercosur-Abkommen prüfen muss. Die Brandmauer spielte auf einmal keine Rolle mehr. Damit könnte sich das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens um Jahre verschieben. Für Europa und vor allem für das Exportland Deutschland ist das eine wirtschaftliche Katastrophe.
Protest vor der Kunstakademie Düsseldorf: Kritik an Antisemitismus, Terrorverherrlichung und Abschottung

Rund 100 Menschen haben am Mittwochabend vor der Kunstakademie Düsseldorf gegen den geplanten Auftritt der in Kuwait geborenen sowie in Frankreich und den USA aufgewachsenen Künstlerin Basma al-Sharif protestiert. Zur Kundgebung aufgerufen hatte unter anderem die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, unterstützt von weiteren Gruppen und Einzelpersonen. Der Protest richtete sich gegen das Festhalten der Akademie an einer Veranstaltung, die trotz massiver Vorwürfe der Antisemitismus- und Terrorverharmlosung stattfinden soll.
Mit Plakaten, Redebeiträgen und israelischen Fahnen kritisierten die Demonstrierenden insbesondere, dass eine staatlich finanzierte Hochschule einer derart umstrittenen Person ein Podium bietet. Mehrfach wurde
Menükarussell: Ruhrgebiet lädt zur kulinarischen Entdeckungsreise ein

Seit mehr als 20 Jahren dreht sich das Menükarussell im Ruhrgebiet. Vom 1. bis 31. März servieren wieder rund 90 Restaurants in der Region Vier-Gang-Menüs inklusive begleitender Getränke zum Festpreis. Die
Frida Gold live in Köln
Frida Gold, Freitag, 23. Januar, 20.00 Uhr, Club Volta, Köln
Der Ruhrpilot

NRW: Schwarz-Grün will Antidiskriminierungsgesetz einführen…RP
NRW: „Kommando Angry Birds“ hat kritische Infrastruktur im Visier(€)…KStA
NRW: Korruptionsverdacht bei mehreren Straßenbauprojekten des Landes…RP
Martin Sonneborn (Die PARTEI) stimmt mit Rechtsradikalen, Grünen und dem BSW gegen das Mercosur-Handelsabkommen

25 Jahre wurde zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Staaten über das Freihandelsabkommen Mercosur gestritten und verhandelt. Ein Generationenprojekt. Nachdem das Abkommen vor wenigen Tagen unterzeichnet wurde, musste es noch durch das Europaparlament. Und dort scheiterte es: Die Linksfraktion im Parlament fand eine Mehrheit für ihren Antrag, das Handelsabkommen vom
Wie man in Waltrop von der Lokalpolitik beim Thema B 474n veräppelt wird

Es gibt diese Geschichten, die sind so typisch für das Ruhrgebiet, dass sie längst mehr sind als bloße Einzelfälle. Sie stehen sinnbildlich für eine Region, die sich seit Jahrzehnten schwer damit tut, ins Handeln zu kommen. Für träge Verfahren, endlose Diskussionsschleifen und politische Rituale, die mehr dem eigenen Gewissen als der Lösung realer Probleme dienen.
Der geplante Neubau der Bundesstraße 474n in Waltrop, also die angedachte Verlängerung der A45 von Dortmund-Mengede in Richtung Münsterland, ist genau so eine Geschichte – und sie erklärt ziemlich gut, warum sich viele Bürger regelrecht veräppelt fühlen, wenn Lokalpolitiker alle paar Jahre wieder so tun, als wollten sie die Dinge nun endlich beschleunigen.
Aktuell kommt das Thema wieder einmal frisch auf die Tagesordnung.