Erinnerung: Fünf Jahre Trompete

Konzert in der Trompete Foto: Trompete


Die Trompete im Bochumer Bermudadreieck gehört zu den charmantesten Clubs im Ruhrgebiet. Nun wird der fünfte Geburtstag gefeiert.

Es ist einfach so: Ein Club in einem Keller hat eine bessere Atmosphäre als andere Locations. Allein die Enge und die ja nicht nur symbolische sondern auch räumlich fassbare Trennung zu profanen Oberwelt lässt in ihnen besser nachempfinden was „Underground“ seit jeher bedeutete, egal ob es sich um Speakeasies in  Chicago während der  Prohibition, existenzialistische Clubs im Paris der Nachkriegszeit oder Beat- und Punkclubs handelte.

Ein Club in einem Keller, mit der Welt des Lichts nur durch eine steile Treppe verbunden ist auch die Trompete an der Viktoriastraße im Bochumer Bermudadreieck. Das Programm besteht vor allem aus Indie, New Wave, Punk und HipHop, aber die Trompete ist nicht nur ein Tanzkeller. Vom ersten Tag an fanden hier Konzerte statt. Neben bekannten internationalen Bands bietet die Trompete als einer der ganz wenigen Clubs im Ruhrgebiet auch Nachwuchsbands die Möglichkeit, aufzutreten.

Fünf Jahre Trompete sind also ein guter Grund die Kronkorken knallen zu lassen. Vom 17. bis zum 19. Januar feiert die Trompete ihren Geburtstag: am 17. tritt die Band Wittenuntouchable auf, am 18. KMPFSPRT und am 19. Buster Shuffle. Drei Tage Geburstagsfeier, drei Tage gute Gründe der  Trompete einen Besuch abzustatten.

Der Ruhrpilot

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Das Punkfilm-Festival ›Too Drunk Too Watch‹ geht in die vierte Runde

Das beliebte Punk-Film-Festival ›Too Drunk Too Watch‹ schlägt vom 24. bis zum 26. Januar wieder in Bochum auf. In der Alternativ-Kneipe Neuland werden an drei Tagen hintereinander jeweils ab 19 Uhr eine Rutsche ausgesuchter Filme präsentiert. An allen drei Tagen läuft Ausgesuchtes aus dem Pogo-, Pöbel- und Pilsbier-Universum. Wie schon bei bei den Vorläufer-Editionen ist der Eintritt frei, Spenden aber willkommen.

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NRW: Offene Haftbefehle gegen 102 Neonazis

Nazis in Dortmund

In Nordrhein-Westfalen liegen zur Zeit 102 offener Haftbefehle gegen Rechtsradikale vor. Die Landesregierung veröffentlichte die Zahlen in einer Antwort auf einen Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Verena Schäffer und Stefan Engstfeld (Grüne). Von den 102 zur Fahnung ausgeschriebenen Neonazis werden 18 wegenGewaltdelikten gesucht. Wegen Terrorismus wird zur Zeit in NRW nach keinen Rechtsradikalen fahndet:
„18 dieser Fälle wurden der Kategorie „Priorität II“ (Gewaltdelikte) zugeordnet, 84 Fälle der
Kategorie „Priorität III“ (sonstige Delikte). Der Kategorie „Priorität I“ (Terrorismusdelikte) wurde kein Fall zugeordnet.“

Quelle:
Offene Haftbefehle gegen Rechtsextreme in Nordrhein-Westfalen (Landtag-NRW)

Mehr zu dem Thema:
Tagesspiegel: 467 Rechtsextreme in Deutschland sind untergetaucht

Sozialdemokratie selbst definieren

Martin Luckert
Martin Luckert


Reihe zur SPD: Bericht aus dem Maschinenraum Teil 3. Nach der verpatzten Bundestagswahl 2017 haben die Parteiführung der SPD und diverse mehr oder weniger direkt mit der Basis verknüpfte Initiativen innerhalb der Partei zum Erneuerungsprozess aufgerufen. Über ein Jahr ist seitdem vergangen. Spürbar verändert hat sich nichts. Auch unsere Wähler*innen scheinen nicht mehr darauf warten zu wollen oder glauben nicht mehr daran. In jüngsten Umfragen rutscht die SPD noch weiter mittlerweile auf 15 Prozent ab. Es sind der Vergangenheit grundlegende Fehler gemacht wurden. Sie werden zum großen Teil bis heute fortgeführt, inhaltlich wie strategisch. Einige strategische Punkte sollen hier angesprochen sein und sind als Gedanken zur Arbeitsweise der SPD zu verstehen. Ein Gastbeitrag von Martin Luckert.

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Gefährdet der Fan-Boykott beim Spiel in Leipzig völlig unnötig die Meisterschaft des BVB?

In Leipzig müssen es die Spieler des BVB  ohne viele ihrer Fans richten. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Wenn der BVB am Samstag mit einem Gastspiel bei RB Leipzig in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga startet, dann wird er dabei auf viele seiner engagiertesten Fans verzichten müssen. Aus Protest gegen RB Leipzig boykottieren Tausende einmal mehr das Auswärtsspiel beim vom Brausekonzern ‚Red Bull‘ unterstützen Ligakonkurrenten. Auch die Fanabteilung des BVB organisiert für diese Auswärtsfahrt in den Osten ausnahmsweise keine Busse.

Der Grund ist bekannt: RB Leipzig ist für viele Fans des Traditionsvereins aus dem Revier der Inbegriff für die ungeliebte Kommerzialisierung im Fußball. Nicht nur in Dortmund sehen viele Fußballtraditionalisten in der Unterstützung des Getränkekonzerns für den Ostklub eine Wettbewerbsverzerrung und RB Leipzig lediglich als eine Art Marketingprodukt für einen Energydrink.

Statt in den Osten Republik aufzubrechen und dort ihr Team lautstark zu unterstützen, wollen viele Fans der Borussen das Spiel gemeinsam in Dortmund anschauen, haben dort ein gemeinsames Rudel-Gucken im heimischen Stadion organisiert.

Und ganz egal ob man die Gedanken der Boykotteure in Bezug auf RB Leipzig nun persönlich teilen kann, oder auch nicht, klar dürfte sein, dass der Anhang der Schwarz-Gelben diesmal für seine Konsequenz in dieser Frage einen sehr hohen Preis zahlen könnte.

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