„ALLES, WAS IN DIESEM LAND GUT GEWORDEN IST, STEHT UND FÄLLT MIT DEM KONSENS DER ABLEHNUNG DES DRITTEN REICHES!“

Gastautor Thomas Weigle zu Gast in ’seinem‘ Waldstadion in Frankfurt. Foto: privat

Obige Aussage des SGE-Mitgliedes Daniel Minder fiel heute auf der  mit Spannung erwartete MV der Frankfurter Eintracht und gibt wohl gut die Stimmung im Saale wieder. Präsi Fischer hatte seit seinem Interview in der FAZ viel Zustimmung aus der Führungsspitze des Vereins, vom Fans, dem Fanbeauftragten, vom Trainer und Spielern bekommen. Die AfD dagegen lief heiß, rief ihre Mitglieder auf, bei der SGE Mitglied zu werden, um gegen Fischer bei der heutigen Wahl zu stimmen. Das war ein dümmlicher Schnellschuss, denn laut Satzung der SGE tritt Wahl-und Rederecht erst nach einem halben Mitgliedschaft in Kraft.

Über die Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt berichtet unser Gastautor Thomas Weigle.

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BVB zerlegt sich nach berechtigter Kritik von Torhüter Roman Bürki an Fans nun offenbar selbst

Roman Bürki wurde am Samstag von ungerechtfertigter Kritik überrollt. Foto: Robin Patzwaldt

Als wären die aktuellen sportlichen Probleme nicht grundsätzlich schon bedrohlich genug für den BVB, beschäftigt jetzt zudem seit diesem Wochenende noch eine völlig unnötige Debatte das Umfeld der Dortmunder Borussen.

Was ist geschehen?

Unmittelbar nach dem bitter enttäuschenden 2:2-Unentschieden der Schwarzgelben gegen den SC Freiburg am Samstag äußerte Torhüter Roman Bürki seine Verärgerung über das Verhalten einiger Fans beim Abo-Sender ‚Sky‘. Und das in ungewohnt klaren Worten.

Äußerungen, welche im Anschluss jedoch rasch völlig aus dem Zusammenhang gerissen und häufig nur noch stark verkürzt wiedergegeben wurden, so dass sie so gegen den Torhüter eingesetzt werden konnten.

Sogar Sportdirektor Michael Zorc riefen sie so auf den Plan, der sich gar höchstpersönlich genötigt sah die Partei der vermeintlich attackierten Fans zu ergreifen, den Torhüter so sehr rasch in die Defensive drängte, ihn kurz darauf offenbar durch seine Aussagen eine Art von Relativierung seiner durchaus wahren Worte über Instagram in die Welt setzen ließ. Eine Aktion, die am Ende vermutlich alle Beteiligten auf die eine oder andere Art beschädigen wird. Und das, wie eingangs bereits erwähnt, völlig unnötig.

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Der Ruhrpilot


NRW:
 „Die Leute hier auf der Straße wollen keinen Krieg“…RP Online
NRW: Polizei stoppt Kurden-Protestmarsch…FAZ
NRW: Polizei löst Kurden-Demonstration auf…KStA 
Debatte: Aus der Mitte integrativ …taz
Debatte: Das Ende der Viktimisierung…Jungle World
Debatte: Hoch die hedonistische Internationale…taz
Debatte: Bewegt Euch!…Zeit
Debatte: Die Traditionalismusfalle…FAZ
Ruhrgebiet: Coworking-Anbieter Work Inn expandiert…WAZ
Bochum: Wie Wakil-Ahmad Omerpur sich ein neues Leben aufbaut…WAZ
Dortmund: Es bleibt nur die Flucht in die Schönheit…WAZ
Essen: Rentner klagt auf „Pinkelgeld“…WAZ

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Uraufführung auf PACT: Deep Etude von Alma Söderberg

Alma Söderberg in „Deep Etude“ (Foto: Pol Matthé)

Am 26.1. eröffnete PACT Zollverein seine neue Saison. Der Titel „Deep Etude“ kommt beiläufig und unaufgeregt daher. Eine Fingerübung, eine Auslotung von Möglichkeiten, die Beschäftigung mit einem Detail. Tatsächlich ist Alma Söderbergs Arbeit eine Tanz-Peformance die den Charme des Beiläufigen, fast Entspannten mit allergrößter Präzision und technischer Perfektion verbindet.

Söderberg betritt die leere Bühne, schwarze Leggins, ein graues Unterkleid, beiges Hemd, setzt sich in die vordere rechte Ecke des sanft ausgeleuchteten Bühnenrechtecks, Blick ins Publikum. Es ist dieser Blick, mit dem Söderberg den Kontakt zum Publikum immer wieder aufnimmt, der viel von der Faszination dieses Abends ausmacht. Ein interessierter Blick, der nicht aufdringlich ist, der machmal auch etwas gelangweilt, dann wieder spöttisch oder herausfordernd wirkt,

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Wir und Heute – Kulturkampf: Verbote der Text-Taliban

Verbote, Verbote, Verbote. Die Text-Taliban schlagen zu. Das Gedicht an der Hauswand: Eine Allee, eine Blume, eine Frau, ein Bewunderer – zu sexistisch. Verboten. Das Liedgut der Band Freiwild – zu drastisch und zu dämlich. Warum nicht verbieten? Passagen im „Krebsmafia“-Buch – zu kritisch, zu gemein. Verboten. Es fühlt sich an, als hätten die Taliban eine Abteilung West gebaut. Was soll das? Fragen wir uns heute im „Wir und Heute“-Podcast. (Sorry für die bescheidene Tonqualität)

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

Der Ruhrpilot

Kurden Demo (2015)


NRW: 
Kurden demonstrieren in Könn  auf dem Ebertplatz…KStA
NRW: „Rettungskräfte sollen jeden Angriff melden“…WZ
NRW: Land testet neue Frauenhaus-Konzepte…RP Online
Debatte: Ist die AfD eine „normale“ Partei?…Welt
Debatte: Warum die Linke den Kampf gegen rechts verliert…Spiegel
Debatte: Die Augen vor der Realität verschlossen…Cicero
Debatte: Christliche Werte vermitteln…FAZ
Debatte: Die Heldin von Auschwitz…taz
Debatte: Ökonomie des Ziegenstalls…Jungle World
Debatte: „Die jungen Männer haben, salopp gesagt, keine Eier“…Welt
Ruhrgebiet: Moslems drohen Rewe wegen Wodka-Logo…Bild
Ruhrgebiet: Kallwitz bringt Licht in den Schacht…Bild
Bochum: Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ bleibt blutarm…WAZ
Bochum: Das verdächtige Saxophon…Bo Alternativ
Dortmund: Logistik-Dienstleister finden kaum noch Paketzusteller…WAZ
Duisburg: Heizkraftwerk Hochfeld schaltet im März die Öfen aus…WAZ
Duisburg: Keine „gefährlichen Orte“…RP Online
Essen: Kurden protestieren gegen türkische Regierungspartei…WAZ

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Hat die deutsche Parteien-Demokratie ausgesorgt?

Alexas Fotos: Mädchen – gemeinfrei

Seit Jahren fehlt mir etwas in der Politik, nicht Pauschalierungen, ob ‚links‘, ‚rechts‘ oder ‚die Mitte‘, von solchen Worten gibt es durchaus genug. Mich ärgert, dass keine der Parteien die Bürger des Landes im Blick hat, allenfalls die jeweilige Parteibasis, und diese bröckelt.

Oskar Niedermayer  hatte die personelle Zusammensetzungen der Parteien statistisch analysiert, besonders mit Bezug auf den Zeitraum seit 1990. Zur Veröffentlichung kamen die Daten zunächst in der Zeitschrift für Parlamentsfragen (Heft 2/2016). Inzwischen liegt online eine aktualisierte Version vor, die 2017 im Arbeitsheft Nr. 27 des Otto-Stammer-Zentrums publiziert wurde.

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Kennt jemand jemanden, der einen funktionierenden Prototyp erfunden hat, der ohne konventionelle Energie zu verwenden, elektrische Energie herstellen kann?

Strom aus dem Nichts. Das läßt sich Michael Jachan gerne eine fünstellige Summe kosten. (Foto: Sebastian Bartoschek)

Ich habe mich im November 2017 dazu entschlossen, eine fünfstellige Eurosumme in die Freie-Energie-Nutzung zu investieren. Warum? Weil ich mittelfristig nicht mehr Geld auftreiben kann. Seit meinem öffentlichen Facebook-Posting bin ich der zukünftige Finanzier, der die Welt aus ihrer Energie- und Umweltkrise herausholen wird – falls sich das Konzept der Nutzung der Freien Raumenergie (oder Ähnlichem) als möglich erweist. Ich wäre auch an der Entdeckung gänzlich unbekannter Energieformen interessiert. Ein Gastbeitrag von Michael Jachan.

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Der Steag-Deal: Narren unter Strom

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag


„More Schnäps“ wünschte sich einst der Bassist Jah Wobble in einem Interview mit der Musikzeitschrift Spex. „More Schnäps“ werden sich heute auch die Politiker und Stadtwerkechefs  wünschen, die 2010 den Kauf der Steag einfädelten. Wer waren damals die Narren unter Strom?

2010 beschlossen die Städte Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg Oberhausen und Dinslaken den damals fünftgrößten Energieversorger Deutschlands zu kaufen: Die Steag. Das Unternehmen gehörte damals der RAG. In zwei Tranchen wurden 100 Prozent der Steag für insgesamt 1,2 Milliarden Eure gekauft. Und weil die Städte keine Geld hatten, wurde der gesamt Kauf in Heuschreckenmanier über Kredite finanziert. Die Steag betrieb und betreibt vor allem Kohlekraftwerke in Deutschland, der Türkei, den Philippinen und Indonesien, besaß ein Fernwärmenetz und war am Nuklear-Zwischenlager Ahaus beteiligt.

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