Eine Parallelwelt der Oper – eine Anekdote

Opernhaus -gemeinfrei

Der inzwischen erlangte Stress veranlasste mich, bei der studentisch organisierten Veranstaltungsplanung kürzer zu treten und eine Bleibe in Duisburg zu suchen. Die Universität präsentierte sich den Studierenden zwar als Fahruni, der Einzugsbereich umfasste den Niederrhein, das Ruhrgebiet und reichte hinab bis in das Sauerland und die Eifel, doch eine Nähe zur Bibliothek war mir wünschenswert. Die Öffnungszeiten reichten bis in die späten Abendstunden. Die Abhängigkeit von PKW und Fahrzeiten, zudem vom Elternhaus samt der dortigen sozialen Gepflogenheiten ließ mich ein Zimmer in einem Studentenwohnheim anmieten, in einer Sechser-WG, die sich über zwei Etagen erstreckte. Um das Zimmer aber finanzieren zu können, benötigte ich einen Job.

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Der Ruhrpilot

Jerusalem (Bild: Weiermann)

USA: Anerkennung Jerusalems lässt Säule der Nahost-Politik fallen… FAZ

USA: UN-Sicherheitsrat tagt wegen Jerusalem-Entscheidung… Welt

Meinung: Trump erkennt mit Jerusalem-Entscheidung Realität an… Welt

Sachsen: „Merkel-Galgen“ darf verkauft werden… Zeit

G20: Polizei will Rohmaterial von Journalisten… Zapp

AfD: Adoptierter Adel? FAZ

NRW: Hannelore Kraft wird RAG Aufsichtsrätin… WDR

Umland: Glück bei Zugunglück… RP-Online

Umland: Fall Oury Jalloh, Staatsawalt glaubt an Vertuschung durch Polizei… Tagesspiegel

Umland: „Ein Prozent“ eingemauert… Tag24

Duisburg: Die Staatsanwälte im Loveparade-Prozess… WAZ

Bochum: Obdachloser brutal verprügelt… RN

Dortmund: So könnte erneuerte Nordseite des Hauptbahnhofes aussehen… RN

Wirtschaft: Bürokratie verhindert Einstellungen von mehr Flüchtlingen… Welt

Medien: Marc Jan Eumann ist eine Zumutung… Uebermedien

Wissenschaft: Luhmann, Genie der Gesellschaftstheorie… NZZ

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Rache für einen Kriegsverbrecher

Slobodan Praljak begeht Selbstmord vor laufenden Kameras im Gerichtssaal in Den Haag. (c) ICTY

Eine Welle von Drohungen und Angriffen lähmt seit Tagen Kroatiens Antifaschisten und unabhängige Medien – unter anderem renommierte Seiten wie Lupiga und die Wochenzeitung Novosti. Neben Morddrohungen in Social Media lassen kroatische Faschisten in koordinierten Aktionen Facebook-Auftritte von Medien und Antifaschisten schließen. Sie rächen sich für die Berichterstattung über den Selbstmord eines Kriegsverbrechers.

„Danke Euch. Wir haben mitbekommen, dass ihr die Rücknahme unserer Sperre beantragt habt“. Das schreibt erleichtert die Facebook-Seite von Antifa Šibenik heute abend.

Seit Samstag standen sie unter Beschuss von kroatischen Identitären und offenen Neofaschisten wie der Gruppe Urbana Desnica (Urbane Rechte, UD) und der kleinen Rechtsaußenpartei Generacija Obnove (GO), berichtet das Portal Balkanist.

Die Rechtsradikalen hatten Anstoß daran genommen, dass Antifa Šibenik kritisch über Trauerkundgebungen für den ehemaligen General Slobodan Praljak berichtet hatte.

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Der Ruhrpilot

G20: Waren die Durchsuchungen eine PR-Show? Panorama

Israel: Wegen möglicher Verlegung der US-Botschaft rufen Palästinenser zu Tagen des Zorns auf… Welt

Umland: Verletzte bei Zugunglück… WDR

Olympia: Russland ausgeschlossen… Tagesschau

Duisburg: Wer sitzt im Loveparade-Prozess eigentlich auf der Anklagebank? WAZ

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Ein Sozialdemokrat ist gegangen

Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig

Franz-Josef Drabig, der langjährige Vorsitzende der Dortmunder SPD ist gestorben. Mit ihm hat die SPD nicht nur einen engagierten und erfahrenen Politiker, sondern einen richtigen Sozialdemokraten, einen alten Sozi der Klartext redete, der sich auch mit den mächtigen in seiner Partei anlegte und dem das grüne Chichi, mit dem die SPD in den vergangenen Jahren in die Bedeutungslosigkeit abglitt, kulturell zutiefst zuwider war.

Mit kaum jemanden konnte man so lange und laut über Politik streiten wie mit Drabig. Er kämpfte mit offenem Visier und ganzem Herzen für das woran er glaubte: Das eine Stadt ihren Bürgern eine Chance geben musste. Das Politik sich auch kritisieren lassen muss und dass man nie so blöd sein darf zu glauben, was in den eigenen Broschüren steht. Drabig war robust, wenn es gegen Nazis ging, war niemand der zurückwich

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Ein arrogant vollführter Pinselstrich – eine Anekdote

books – gemeinfrei

Je mehr ich mich in meine Studien verbohrte, mit ungezählten Stunden in der Uni-Bibliothek und mit der Erarbeitung von zahllosen Konzepten, unter anderem auch für Seminarveranstaltungen, die ich unter Studenten für Studenten mitausrichtete, wurde ich gesellschaftlich kaum noch ertragbar. Ein wichtiges Element gesellschaftlichen Lebens, das seichte Geplauder, war mir stets schwer gefallen, nun zeitlich nicht mehr zu vollführen. Auch meine Sprache änderte sich. Gesellschaftlich üblich war ein Geplapper. Ein Denken zu behandeln, von wem auch immer, obwohl nur Sprache zugänglich war, galt mir – und gilt mir weiterhin – als ein verfehlter Übergriff.

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