Make Hamas great again auch ohne Dagdelen: BDS ist verfassungsfeindlich, sagt der Berliner Verfassungsschutz

Nakba-Demo in Bochum-Mitte 15. Mai 2025 | Ruhrbarone

„Das Ziel der Kampagne ‚Boycott, Divestment and Sanctions‘ (BDS) besteht in der Abschaffung des israelischen Staates.“ Der Verfassungsschutz Berlin hat seinen Jahresbericht 2024 vorgelegt, er liest sich wie ein Kommentar zu der Frage, mit der „Die Linke“ derzeit auf dicke tut: Ob sich überhaupt definieren lasse, wogegen alle seien, gegen Judenhass?

Seit es Israel gibt, wird Israel rauf und runter kritisiert, seitdem jammern die, die Israel rauf und runter kritisieren könnten, wenn sie es denn könnten, von früh bis spät darüber, dass sie es partout nicht dürften. Anstatt –  mit Marx gesprochen  –  heute dies und morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu betreiben und nach dem Essen zu kritisieren, wie sie gerade Lust haben, geben sie sich, seit es Israel gibt, als holde Unschuld, rund um die Uhr verfolgt. Dabei ist klar: Wer die „Jerusalem Declaration of Antisemitism“ (JDA) präferiert, wie es „Die Linke“ jetzt beschlossen hat, ist deswegen noch nicht antisemitisch. Nur hat sich die Partei eine Tür offengehalten, antisemitisch zu werden, wann und wie sie gerade Lust hat. Wann und wer gerade hindurch spaziert zu ihr. Klargemacht hat dies jetzt  –  mitten in einer landesweiten Debatte über „Antisemitismus-Definitionen“, in der es nicht um Antisemitismus geht, sondern um Antisemiten vom Schlage BDS  –  der Verfassungsschutz Berlin.

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KI-Jobs? Im Ruhrgebiet eher nicht

Pepper Foto: Xavier Caré / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0


Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt – nur nicht im Ruhrgebiet.

Laut der Analyse von Indeed, die hunderttausende Stellenausschreibungen in den 65 größten deutschen Städten untersucht hat, ist München mit 7,3 Prozent KI-bezogener Jobs der Spitzenreiter, gefolgt von Berlin (6,3 %) und Bonn (5,7 %). Dagegen dümpeln Hamm (0,4 %), Herne und Oberhausen (je 0,5 %) sowie Gelsenkirchen und Hagen (je 0,8 %) weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,4 Prozent.

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Blaues Rauschen startet am Freitag

Roland Nagy aka Fausto Mercier spielte im Zuge des Blaues Rauschen Festivals 2024 im Dortmunder Club Tresor | Foto: Libor Galia

Die siebte Ausgabe des Festivals Blaues Rauschen erkundet erneut die spannenden Schnittstellen zwischen experimenteller Klangkunst, digitaler Innovation und neuen musikalischen Ausdrucksformen. Vom 23. Mai bis 7. Juni bietet das Festival ein vielseitiges Programm aus Live-Konzerten und Performances, bei denen das

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David gegen David – Wenn die Bundesliga-Relegation ihren Reiz verliert

Foto: Robin Patzwaldt

Die SV Elversberg gegen den 1. FC HeidenheimRelegation zur 1. Fußball-Bundesliga. Auf dem Papier klingt das nach einem durchaus spannenden Duell. Doch bei näherer Betrachtung wird klar: Dieses Aufeinandertreffen entlarvt die Relegation als das, was sie längst geworden ist – ein Format, das nur noch selten hält, was es verspricht. Denn wenn am Ende der Saison zwei fußballerische Leichtgewichte gegeneinander antreten, verliert das Spektakel seine Strahlkraft – und dadurch seine Anziehungskraft auf die Masse der neutralen Fans.

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Farewell, Ralf Weber

Ralf Weber war in der Bochumer Musikszene ein sehr geschätzter Kollege | Foto: privat

Mit großem Erschrecken haben wir heute erfahren, dass der Bochumer Blues-Musiker Ralf Weber gestorben ist – im Bochumer Nachtleben war er eine überaus geschätzte Szene-Persönlichkeit – und er gehörte zum Stammleser-Kreis der Ruhrbarone.

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