
NRW: Wenn das Ausländeramt zur „Willkommensbehörde“ wird(€)…Welt
NRW: Weidels Macht wird in NRW auf die Probe gestellt(€)…Stuttgarter Zeitung
NRW: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“…LTO

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Seit Jahren macht mich der ungeschickte Umgang vieler politischer Gegner mit der AfD sprachlos. Na gut, fast sprachlos. Denn irgendwie komme ich doch immer wieder dazu, mich hier im Blog daran abzuarbeiten. Eine wirklich überzeugende Erklärung für dieses Dilemma habe ich allerdings bis heute nicht gefunden. Und eine Lösung schon gar nicht.
Nun liefert der „Spiegel“ mit seinem aktuellen Titel über Ulrich Siegmund, den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, allerdings wieder einmal Anschauungsmaterial, das (auch) mich ratlos zurücklässt. „Der gefährlichste Mann Deutschlands“ steht auf dem Cover. Gemeint ist das vermutlich als Warnung. Herausgekommen ist jedoch etwas, das für Siegmund und seine Partei kaum besser hätte laufen können.

Am 20. August 2026 sollen die Rapper von Kneecap in der Turbinenhalle Oberhausen spielen.
Die Debatte um das Konzert ist inzwischen ein eigener Programmpunkt.
Mit organisierten Absageforderungen, einem konkreten Protestaufruf – und Reaktionen in den Kommentarspalten von Instagram und Facebook – bei denen niemand groß rätseln muss, was gemeint sein könnte.
Datum und Uhrzeit: 17.08.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: Kunstrasen
Ort: Bonn

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Das „Alternative Zentrum Stolberg“ ist Parteizentrale, Wahlkreisbüro, Veranstaltungsort, Mitgliederwerbestelle und Geschäftsadresse zugleich. Vom 13. bis 16. August veranstaltete die AfD dort ein Campingtreffen. Inzwischen wirbt sie mit Trauungen und Notunterkünften. In Stolberg entsteht nicht einfach ein Parteibüro.
Die AfD baut sich ein eigenes Gegenmilieu.
Ein Parteibüro ist normalerweise ein ziemlich langweiliger Ort. Ein paar Schreibtische, Wahlkampfplakate, eine Kaffeemaschine, deren Entkalkungszustand gegen diverse internationale Abkommen verstößt, und gelegentlich kommt jemand zur Bürgersprechstunde.
In Stolberg hat die AfD anscheinend größere Pläne.

Die Band Kneecap hetzt gegen Israel und wirbt für Hamas und Hisbollah. Gegen ihr Konzert in Oberhausen am 20. August soll nun vor der Turbinenhalle demonstriert werden.
Die irische Band Kneecap stellt sich auf ihren Konzerten auf die Seite Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah und hetzt gegen Israel. Zu ihren Fans gehört der einstige Klima-Kinderstar Greta Thunberg, für die Antisemitismus längst zur großen Leidenschaft geworden ist. Ihr Konzert am 20. August in der Turbinenhalle

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik mit Ulrich Siegmund ein Rechtsradikaler zum Ministerpräsidenten eines Bundeslandes gewählt werden. Was würde das für das jüdische Leben in dem Land bedeuten?
Ganz gleich, welche der vielen in den vergangenen Monaten erschienenen Umfragen man betrachtet: Die AfD ist in Sachsen-Anhalt seit über einem Jahr mit immer deutlicherem Abstand vor der CDU die stärkste Partei. Seit Monaten liegt sie bei über 40 Prozent. Scheitern BSW, FDP, Grüne und vielleicht auch noch die bei sechs

Die offizielle Bundesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität der Partei Die Linke ist Mitverfasserin eines aktuellen Instagram-Posts, der „Free Palestine“ mit dem „Kampf der NATO“ verbindet und dazu aufruft, die Bundeswehrübung Red Storm Charlie in Hamburg zu stören.
Unter dem Beitrag kommentiert die Arbeitsgemeinschaft begeistert: „Das wird so geil!!!!“
Einer der angekündigten Aktionspartner geht auf seiner eigenen Seite deutlich weiter: „Wir sabotieren!“
Belegt ist damit keine konkrete Sabotageplanung der Linken-Arbeitsgemeinschaft. Belegt ist aber, dass eine offizielle Parteistruktur von Die Linke einen gemeinsamen Aufruf verbreitet, dessen Partner ausdrücklich Sabotage und die Störung der Übung ankündigt.