BVB: Ist der Verein selber Schuld am aktuellen Transferdilemma?

Geduld ist derzeit beim BVB gefragt. Foto: Robin Patzwaldt
Geduld ist derzeit beim BVB gefragt. Foto: Robin Patzwaldt

Immer noch nichts zu sehen von der angekündigten Transferoffensive beim BVB. Und bereits in wenigen Tagen ist Trainingsbeginn. Jetzt wird von Vereinsseite aus scheinbar verbal schon etwas zurückgerudert und nach Argumenten für eine Vertröstung des nervösen Umfeldes gesucht.

Gegenüber Kollegen von der ‚Bild‘-Zeitung sprach Michael Zorc von noch mindestens ‚3 guten Spielern‘, die man seitens der Schwarzgelben verpflichten möchte. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wird heute in der WAZ zitiert, der Markt sei ‚überhitzt‘, verschiebt die Erwartungen vieler terminlich eher in den August. Bedeutet im Klartext wohl: Wenig Konkretes zeichnet sich aktuell ab, erst einmal die Erwartungen bei den Fans dämpfen.

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Champions-League-Knaller: BVB im Halbfinale gegen Real Madrid

BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Den meisten Fans dürfte es recht sein, es kommt im Halbfinale der Champions-League nicht zu einem innerdeutschen Duell. Dem BVB wurde Real Madrid zugelost. Das Hinspiel findet in Dortmund statt.

Insgesamt schienen mit der Auslosung alle Beteiligten zufrieden zu sein. Auch bei den Bayern freute man sich über den Gegner FC Barcelona. Auch hier findet das Hinspiel in deutschen Landen statt.

Die Dortmunder treffen damit erneut auf die ‚Königlichen‘, welche sie bereits in der Vorrunde als Gruppengegner hatten. In der Gruppenphase konnten die Schwarzgelben die Spiele aus ihrer Sicht positiv gestalten. In Dortmund gab es einen knappen 2:1 Heimsieg, in Madrid gelang dem BVB immerhin ein hochverdientes 2:2 Unentschieden. Gelänge dies in zwei bzw. drei Wochen nun noch einmal, hätte man gar das Finale in Wembley erreicht.

Experten des spanischen Fußballs halten die Madrilenen inzwischen aber für sportlich stärker, die Mannschaft für stabiler als noch vor wenigen Monaten.

Wir alle werden es bald erleben, ob das tatsächlich so stimmt…

Es liegen uns inzwischen auch die ersten Reaktionen von Seiten der Borussia vor:

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Fußball: Wird Josep Guardiola beim FC Bayern ein zweiter Jürgen Klinsmann?

Fußball: Logo Bayern MünchenAm Wochenende begann die Fußball Bundesliga mit der Rückrunde. Das beherrschende Thema war allerdings nicht das Spielgeschehen des 18. Spieltages, sondern eine Personalentscheidung beim FC Bayern. Die Münchener gaben die Verpflichtung eines neuen Chef-Trainers zur Spielzeit 2013/2014 bekannt. Es gelang dem Tabellenführer Josep ‚Pep‘ Guardiola zu verpflichten. Die Ära von Altmeister Jupp Heynckes an der Isar endet damit spätestens im Sommer.

Dass die Verpflichtung von Guardiola ein dermaßen gigantisches Medienecho auslösen würde, das war dann doch etwas überraschend für mich.

Klar, der Spanier ist eine Top-Verpflichtung.

Seine Erfolge in der Vergangenheit sprechen für sich.

Jeder Club, der die Chance hat diesen Meistertrainer zu verpflichten sollte ‚zuschlagen‘. Keine Frage!

Auch klar ist für mich, dass der 42-jährige der Bundesliga gut tun wird.

Er steigert die Anerkennung der Liga und sorgt für ein wenig mehr internationalen Glanz.

Dennoch möchte ich hier heute an dieser Stelle an den Fall Jürgen Klinsmann erinnern.

Ich sehe da gewisse Parallelen.

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