Charlie Kirk, 9/11 und Jesus Christus – Wie Juden zum Sündenbock gemacht werden

Das zweite Flugzeug trifft das WTC. Foto: Hans Joachim Dudeck, Wikimedia Commons, Public Domain
Das zweite Flugzeug trifft das WTC. Foto: Hans Joachim Dudeck, Wikimedia Commons, Public Domain

Vorgestern jährte sich der islamistische Anschlag vom 11. September 2001 zum 25. Mal. Einen Tag zuvor wurde des ersten Todestages des US-amerikanischen Podcasters und Aktivisten Charlie Kirk gedacht. Beide Ereignisse weisen ein altes Muster auf, das die Menschheitsgeschichte durchzieht – in Windeseile können einige die vermeintlich wahren Schuldigen benennen: die Juden.

9/11 dürfte die Geburtsstunde der modernen Verschwörungstheorien gewesen sein. Kurz nach dem Terroranschlag, bei dem knapp 3.000 unschuldige Menschen getötet wurden, verbreiteten sich alternative Versionen davon, was sich an jenem Tag, nach dem nichts mehr so sein sollte, wie es einmal war, tatsächlich zugetragen haben soll.

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