WM 2026: Der BVB bildet die Weltstars aus – und schaut ihnen anschließend beim Glänzen zu

Erling Haaland, hier noch im Dortmund-Trikot. Archiv-Foto: BVB

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist aus Sicht von Borussia Dortmund eigentlich ein Grund zur Freude. Zehn aktuelle BVB-Profis stehen bzw. standen in den Kadern ihrer Nationalmannschaften und vertreten bzw. vertraten Schwarzgelb auf der größten Fußballbühne der Welt. Soweit, so erfreulich.

Doch je mehr WM-Spiele man verfolgt, desto größer wird das mulmige Gefühl. Denn die eigentlichen Stars dieses Turniers tragen zwar die Trikots ihrer Nationalmannschaften – aber längst nicht mehr das des BVB. Stattdessen laufen sie für Real Madrid, Manchester City, Paris Saint-Germain oder andere europäische Schwergewichte auf. Und als Dortmunder Fan fragt man sich zwangsläufig: Warum eigentlich immer die anderen?

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Bundesliga-Spieler fordern Gerechtigkeit für George Floyd: Der DFB muss trotz allem handeln!

Jadon Sancho. Archiv-Foto: BVB

Dass der DFB-Kontrollausschuss die Protestaktionen des Schalkers Weston McKennie, sowie der Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi nach eigenem Bekunden in den kommenden Tagen „eingehend“ prüfen will, macht ihn in diesen Stunden nicht gerade beliebter. Ganz zu Unrecht tut er dies jedoch keinesfalls.

Was war geschehen? Die drei Kicker gehörten, wie einige andere Vertreter ihrer Zunft auch, am vergangenen Spieltag zu einer Gruppe von Sportlern, die ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen. Eigentlich eine tolle Sache!

Die Forderung nach Gerechtigkeit für den schwarzen US-Bürger George Floyd, der in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz in der vergangenen Woche gewaltsam ums Leben gekommen war, gezeigt auf dem Spielfeld in der Fußball-Bundesliga, dürfte ein zu begrüßendes Anliegen für die große Mehrheit der Menschen sein.

So gesehen war es sicherlich löblich, dass Profisportler hier ganz klar Flagge zeigten und den Fall durch ihr Zutun noch mehr in die weltweite Öffentlichkeit trugen.

Der erste Reflex beim Beobachter ist daher auch, dass eine mögliche Strafe für die Spieler, wie sie sich durch die Ermittlungen des Verbandes jetzt abzeichnet, eine große Ungerechtigkeit wäre.

Doch ganz so einfach ist das eben nicht.

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