Schloss Nordkirchen – Das westfälische Versailles als perfektes Ausflugsziel

Zu Besuch am Schloss Nordkirchen im Mai 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Die Ausflugssaison läuft wieder auf Hochtouren und gerade jetzt, wenn sich die Natur in sattem Grün zeigt, lohnt sich ein Abstecher ins Münsterland ganz besonders. Wer dem Ruhrgebiet für einen Tag entfliehen möchte, sollte sich ein Ziel unbedingt vormerken: Schloss Nordkirchen. Das imposante Wasserschloss gilt nicht ohne Grund als „westfälisches Versailles“ und zählt zu den beeindruckendsten Schlossanlagen Deutschlands.

Schon die lange Allee, die direkt auf das Schloss zuführt, sorgt für echtes Gänsehautgefühl. Umgeben von Wassergräben, weitläufigen Parkanlagen und barocker Architektur wirkt das Ensemble beinahe wie aus einer anderen Zeit. Besonders an sonnigen Frühlingstagen entfaltet die Anlage ihren ganzen Charme.

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Ein Frühlingstag im Westfälischen Versailles: Schloss Nordkirchen

Schloss Nordkirchen im März 2025. Foto(s): Robin Patzwaldt

Zugegeben, die Ausflugssaison hat in diesem Frühjahr noch nicht wirklich begonnen. Wir haben ja noch nicht einmal Mitte März. Für Frischluftfanatiker wie mich habe ich jedoch schon heute einen kleinen Tipp parat. Bei dem zuletzt überraschend sonnigen und milden Wetter habe ich am vergangenen Wochenende bereits einen ersten, kurzen Trip ins Umland unternommen, den ich gerne mit unseren Lesern teilen möchte.

Gerade für Bewohner des an vielen Stellen zunehmend vernachlässigten und ungepflegten Ruhrgebiets bietet das Schloss Nordkirchen, nur wenige Kilometer in Richtung Münsterland im Kreis Coesfeld gelegen, ein attraktives und erfreulich „sauberes“ Ausflugsziel.

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‚Alltagsmenschen‘ in Nordkirchen sorgen für viele fröhliche Gesichter

Die ‚Alltagsmenschen‘ peppen Nordkirchen auf. Foto(s): Patzwaldt

Das Schloss in Nordkirchen im südlichen Münsterland haben wir hier im Blog schön häufiger als ein lohnendes Ausflugsziel vorgestellt. Die Fotos von der heutzutage unter anderem als Finanzhochschule des Landes NRW genutzten Anlage fanden stets reges Interesse bei unserer Leserschaft.

Die gepflegte Parkanlage bietet Besuchern aus dem Ruhrgebiet ja auch einen willkommenen Kontrast zu der häufig geschundenen Umgebung, in der diese ihren Alltag verbringen müssen. Da tut ein Ausflug in die vermeintlich ‚heile Welt‘ des Schlosses schlicht gut und erfreut das Auge. Aber auch eine überraschende Diskussion über ‚Herrschaftsarchitektur‘ hat sich nach einem solchen Beitrag hier im Blog vor Jahren schon einmal entwickelt.

Jetzt gibt es einen neuen Grund in diesem Sommer (noch einmal) nach Nordkirchen zu fahren:  ​Eine Alltagsmenschen Ausstellung der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner zum 1.000-jährigen Stadtjubiläum sorgt derzeit für besonders viele strahlende Gesichter.

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Das romantische Schloss Nordkirchen im Münsterland

Das Schloss in Nordkirchen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wem die vergammelte Altstadt von Recklinghausen inzwischen zu deprimierend und der sterile Phoenix See in Dortmund-Hörde vielleicht noch zu charakterlos ist, für den hätten wir in unserer losen Reihe der Ruhrbarone-Ausflugstipps heute einmal wieder ein romantisches, gepflegtes Wasserschloss als Empfehlung für einen der kommenden Tages-Trips in die reizvolle Umgebung des Ruhrgebiets.

Wobei, so ganz unumstritten ist auch das Schloss Nordkirchen, rund 30 Minuten nördlich von Dortmund im Münsterland gelegen, unter unseren Lesern nicht gewesen, als ich es zuletzt im Sommer 2014 einmal kurz hier im Blog schon einmal kurz zum Thema machte.

Es entwickelte sich im Kommentar-Bereich damals direkt eine überraschend emotionale Debatte über ‚Herrschaftsarchitektur‘.

Aber wie dem auch sei, eine Nennung in unserer Serie mit lohnenswerten Ausflugs-Zielen der Region hat sich die Anlage zweifelsohne in jedem Falle verdient.

Leider drehte ein ARD-Team am gestrigen Montag, als ich einmal wieder in Nordkirchen war um ein paar aktuelle Fotos zu machen, dort gerade einen Film über die große Ära des Essener Krupp-Konzerns, so dass Teile des Parks für mich diesmal nicht zugänglich waren. Für ein paar farbenfrohe Appetithäppchen im Foto-Format hat es dennoch gereicht.

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