Wittke wird es. Konrad zieht zurück. CDU-Ruhr hat einen neuen Chef

Die CDU Ruhr wird in Zukunft von Oliver Wittke, dem amtierenden NRW-Verkehrsminister, geführt. Der Europa-Parlamentarier Christoph Konrad zog seine Kandidatur überraschend nach Rücksprache mit CDU-Kreischefs zurück. Dabei hatte er seinen Hut allerdings auch überraschend in den Ring geworfen. Flott rein, flott raus. 🙂

Die erste Aufgabe von Wittke wird es sein, dafür zu sorgen, dass in Dortmund ein passabler Gegenkandidat zu dem SPD-Dreigestirn gefunden wird. Dann könnte er direkt seinen ersten triumphalen Sieg vorweisen. Die SPD in ihrer Herzkammer geschlagen zu haben.

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6 Kommentare

  1. #1 | Jens sagt am 27. September 2008 um 11:16 Uhr

    Und somit zeigt die CDU dass auch sie ein Problem mit innerparteilicher Demokratie hat. Ich verstehe einfach nicht, warum es in den Medien (und auch anscheinend in Blogs – aber okay, hier schreiben ja viele aus den Medien) immer als Skandal angesehen wird, wenn es für ein demokratisch zu wählendes Amt mehrere Bewerber gibt.

    Es muss doch nicht immer alles in Hinterzimmern ausgeklüngelt werden, ich finde es nur normal, wenn es auch innerparteiliche Wettbewerbe gibt.

    Der amerikanische Vorwahlkampf innerhalb der demokratischen und der anderen Partei war monatelang Thema in den hiesigen Medien – dort wurde das ganze primär begrüßt, aber wenn hier ausnahmsweise mal in einer Partei für ein Amt mehrere Personen antreten scheint das gleich ein Makel zu sein.

    Noch was zum Artikel: Natürlich hatte Konrad seine Kandidatur überraschend bekanntgegeben. Lammerts Rücktritt war ja auch eher überraschend.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 27. September 2008 um 12:11 Uhr

    @Jens: Ein wenig mehr innerparteiliche Demokratie wie in den USA würde den Parteien in Deutschland sicher gut tun. Schlimm fand ich weder die Kandidatur von Konrad noch das, was im Augenblick in Dortmund passiert. Aber spannend ist es schon – und das Ergebnis von Klüngerunden ist es auch. Aber weil am Ende immer der Wähler entscheidet, bleib alles demokratisch, denn die Klüngelrunden können immer nur den Kandidaten bestimmen, nicht den Wahlsieger.

  3. #3 | Jo sagt am 27. September 2008 um 21:50 Uhr

    Entlich ein Mann mit Kompetenz – nicht nur in Sachen Panini-Heftchen und Hans Sachs Haus – und dann kann er es auch mit Doofen ( https://www.zeit.de/2005/36/Oliver_Wittke), nur ich hab damit so meine Probleme

  4. #4 | Jens sagt am 28. September 2008 um 12:54 Uhr

    @Stefan:
    Natürlich ist das spannend, insofern finde ich das grundsätzlich auch gut. Du hast natürlich recht, dass am Ende immer der Wähler entscheidet. Jedoch finde ich es nicht schlecht, wenn man bei mehreren Personen auch bei der Kandidatenfindung eine demokratische Wahl durchführt.

    Noch eine Anmerkung zum Artikel:
    Ich kenne natürlich nicht wirklich die CDU in Dortmund, aber glaubt jemand wirklich, dass die sich von einen Oliver Wittke in der Kandidatenfindung ‚reinreden lassen?

  5. #5 | David sagt am 29. September 2008 um 14:53 Uhr

    @ Stefan,

    ja, ich glaube das. UNd nochmehr. Ich glaube, die Landesparte wird reinreden. Zumindest der Berger. 🙂 Die CDU sind nicht die Grünen

  6. #6 | Frank sagt am 30. September 2008 um 19:44 Uhr

    Oliver Wittke hat Gelsenkirchen in eine Riesenpleite gestürzt. Wie schon mein Vorredner sagte: Stichwort „Hans-Sachs-Haus“. Finanzchaos anrichten und nach oben entfliehen – das zeichnet den Jungstar Oliver Wittke aus. Damit kann man in der CDU Minister werden. Ich gratuliere.

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