
In diesem Jahr jährt sich die Veröffentlichung mit dem Namen“ Grenzen des Wachstums“ des berühmten Clubs of Rome zum 42. Mal. Und weil die Zahl 42 nach einem berühmten Science-Fiction die Zahl sein soll, die die Antwort auf alle Fragen des Universums ist, glaube ich, dass es Zeit wäre, bezüglich der Prognosen dieses Clubs of Rome, eine Bilanz zu ziehen. Von unserem Gastautor Helmut Junge.
Die Prognosen damals waren düster und zeigten uns auf, dass wir auf einem Planeten mit endlichen Vorräten leben, und dass diese endlichen Vorräte, abhängig von unserem Verbrauch, nur noch kurze Zeit reichen würden. Die Autoren dieser Studie haben damals 1972 mittels einer Computersimulation die Prognose aufgestellt, dass alle nicht erneuerbaren Rohstoffe und Energieträger nur noch kurze Zeit zur Verfügung stehen würden. Dabei gingen sie sogar noch von der großzügigen Annahme aus, dass es etwa fünfmal mehr Rohstoffe geben könnte, als damals bekannt waren. Die Veröffentlichung dieser Studie schockierte die Welt und es gab sehr viele heftige Diskussionen darüber. Das Buch wurde millionenfach verkauft. Auch ich habe es 1973 als Taschenbuchausgabe gekauft und kann mich noch an einzelne Diskussionen zu diesen Fragen erinnern.
Hätten die Autoren von „Grenzen des Wachstums“ damals mit ihrer zeitlichen Prognose, wann die Rohstoffvorräte aufgebraucht sein würden, recht gehabt, würden wir heute nicht so locker über diese Fragen diskutieren können. Denn dann hätten wir vermutlich schon den 1. weltweiten Krieg um die letzten Rohstoffe hinter uns. Die Gold und Silbervorräte wären nach dem vorausgesagten Szenario schon längst ausgeschöpft, und Öl und Gasvorräte lägen knappe 5 Jahre vor der Erschöpfung.






Die Schließung der Opel-Werke in Bochum und die Bewältigung der Folgen, stellen eine große Herausforderung dar. Stadtverwaltung, Land und Adam Opel AG haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Im Beisein von Opel-Vorstand Ulrich Schumacher und Landeswirtschaftsminister Garret Duin (SPD) hat der Rat der Stadt Bochum die Gründung der Perspektive 2022 GmbH beschlossen. Die von Stadt und Opel getragene Gesellschaft soll 1,2 Millionen Quadratmeter Fläche von ursprünglich 1,7 Millionen Quadratmetern vermarkten. Hierzu ein Gastbeitrag von Roland Mitschke (CDU), Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Bochum.