Wolfgang Wendland bei „Drama Queens“

kassiererDer kultige Live-Musik-Abend „Drama Queens“ bekommt prominente Verstärkung:
Wolfgang Wendland von der Punk-Band „Die Kassierer“ tritt als Gast am Samstag, 22. November, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Dortmund auf und singt „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Für Wendland ist es ein erster Vorgeschmack auf Theater, denn ab Januar steht er in der Punk-Operette „Häuptling Abendwind“ auf der Dortmunder Bühne.

Karten für „Drama Queens“ von 12,- bis 33,- Euro gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder unter www.theaterdo.de.

Wer gerne singt und selbst Lust auf einen Auftritt in „Drama Queens“ hat, kann sich melden unter:
tbihegue@theaterdo.de.

Stadt Dortmund will Nazi-Anfrage so zurückhaltend „wie möglich beantworten“

Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD
Ullrich Sierau, OB, Dortmund, SPD

Rechten-Ratsmitgliede Dennis Giemsch will wissen, wie viele und wo Juden in Dortmund leben. Die Stadt Dortmund wird die Anfrage von der Nazi-Partei Die Rechte so zurückhaltend „wie möglich beantworten“ und dem Staatsschutz vorlegen, sagt Dortmund Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) in einer ersten Stellungnahme.

„Jüdisches Leben bereichert seit Jahrhunderten in Deutschland und in Dortmund das gesellschaftliche Miteinander und hat vielfältige und nachhaltige Spuren hinterlassen“, sagt Sierau. „Das Nazi-Terrorregime hat die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in den 1930-er und 1940-er Jahren systematisch verfolgt, versklavt und umgebracht. 2078 Jüdinnen und Juden allein aus Dortmund fanden zwischen 1933 und 1945 den Tod. Trotz des Holocaust-Verbrechens haben Menschen jüdischen Glaubens wieder Vertrauen gefasst in ein respektvolles, friedliches und von Toleranz

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Dortmund: Besetzer erhalten eigene Räume

magnus
SPD, Grüne, Piraten und Linke haben  im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen durchgesetzt, dass sich die Stadt nach geeigneten Räumlichkeiten für die Besetzergruppe „Avanti“ umschaut. „Avanti“ hat in den vergangenen Monaten immer wieder mit Besetzung auf sich aufmerksam gemacht und sucht Räume für ein autonomes Zentrum. Wenn die Stadtverwaltung nun nicht blockiert, sollten sich passende Räume in der von Leerstand geprägten Nordstadt finden lassen.

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Bochum: Science Slam im Bahnhof Langendreer

Sebastian Bartoschek moderiert den Science Slam.
Sebastian Bartoschek moderiert den Science Slam.

Sich mit Wissenschaft zu beschäftigen macht nicht nur klug, sondern ist auch unterhaltsam. OK, in Ländern wie NRW kann man auch als Esoteriker Karriere machen, aber nur bei den Grünen – und wer will das schon?

Wissenschaft rockt ist am  Montag, den 17. November ab  20 Uhr das Motto beim  Sciene Slam im Bahnhof Langendreer. Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation des Journalisten, Ruhrbarone-Autors und Science Slammer Sebastian Bartoschek, und das Engagement von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Von der Raketentechnik über Blutspurenanalyse in Schusswaffen bis zum Kamasutra der Tiere sind diesmal die Themen gespannt. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer als Sieger nach Hause geht.

Die Eisadler Dortmund erspielten sich ein perfektes Wochenende

Torwartmaske. Foto: Robin Patzwaldt
Torwartmaske. Foto: Robin Patzwaldt

Es war das perfekte Wochenende für die Eisadler Dortmund. Zuerst gab es den 6:2-Sieg am Samstagabend in Bad Nauheim und dann nur einen Tag später folgte mit dem 8:2 in Dinslaken ein weiterer Auswärtserfolg. Besser hätte es für den Regionalliga-Aufsteiger nicht laufen können.

Die Tabellenführung konnte damit ebenso ausgebaut werden wie die Siegesserie auf mittlerweile acht Erfolge am Stück. Allerdings musste der Sieg in Dinslaken hart erkämpft werden, denn die gastgebenden Kobras erwiesen sich lange Zeit als harter Brocken und ebenbürtiger Gegner. Deshalb täuscht die Höhe des Dortmunder Sieges etwas, den Gastgebern fehlte in einigen Phasen das Glück in der Chancenverwertung oder sie scheiterten am wie schon in Bad Nauheim bestens aufgelegten Eisadler Keeper Sebastian May.

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Eisadler Dortmund kehren auch mit Sieg aus Bad Nauheim zurück

Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt
Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt

Mit einer sehr konzentrierten und engagierten Leistung nahmen die Eisadler Dortmund am frühen Samstagabend auch die Hürde in Bad Nauheim und besiegten dort die Zweitvertretung der Roten Teufel verdient mit 6:2. Damit blieb der Regionalliga-Aufsteiger auch im siebten Meisterschaftsspiel ungeschlagen und verteidigte die Tabellenführung.
Vom Anpfiff an zeigten die Eisadler sofort, dass sie für klare Verhältnisse sorgen wollten. Mit einer tollen Einzelaktion sorgte Kevin Thau bereits in der 2. Spielminute für das 0:1 und nur 118 Sekunden später schloss Michael Alda eine gute Angriffskombination der 3. Sturmreihe zum 0:2 ab. Die Gastgeber zeigten sich beeindruckt von diesem Dortmunder Blitzstart und kamen nicht gut in die Partie. Im Gegenteil, in Unterzahl drohte den Hessen kurz darauf sogar ein weiterer Rückschlag. Der folgte dann in der 10. Minute, als Malte Bergstermann nach guter Vorarbeit der 2. Reihe zum 0:3 abstauben konnte.

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Essen: Protest gegen NPD-Kundgebung am 9. November

NPDdo2012

Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft für den morgigen 9. November zu Protesten gegen eine Kundgebung der NPD in Essen auf:

Das „Bündnis gegen Rechtsradikalismus und Rassismus – Essen stellt sich quer“
und der „Runde Tisch – Kray ist bunt“ rufen deshalb dazu auf,
den Aufmarsch der NPD zu verbieten.

Wenn er doch stattfinden kann,
rufen wir gemeinsam zu Gegenaktionen auf.

„Eine Kundgebung der NPD am 9. November ist widerwärtig“
hat Oberbürgermeister Pass zu Recht festgestellt.
Wir freuen uns, dass auch die Stadtspitze eindeutig Stellung bezieht.

1400 brennende Synagogen, angezündet durch einen gesteuerten nazistischen Mob,
30.000 Verhaftungen jüdischer Bürger, Hunderte Tote.
Dies ist der Anlass zum Gedenken an den 9. November 1938 und zu dem was folgte.

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Essen: Protest gegen Ende von „Literatur im Folkwang“

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 Folkwang-Chef Tobia Bezzola hat die Reihe Literatur im Folkwang eingestellt. Gegen die Entscheidung protestieren Norbert Wehr (Schreibheft, Zeitschrift für Literatur) und
Beate Scherzer (Buchhandlung Proust), die Programm-Verantwort-lichen von „Literatur im Folkwang“ mit einem offenen Brief.

Seit bald 30 Jahren veranstalten wir in Essen monatliche Autorenlesungen. In unserer Reihe, der renommiertesten literarischen Reihe der Stadt, sind hunderte von Schriftstellern aufgetreten, darunter Nobelpreisträger (Günter Grass, Imre Kertesz, Herta Müller), Weltstars (Don DeLillo, Paul Auster, Peter Handke, Vladimir Sorokin, Cees Nooteboom) und Träger wichtiger deutscher Literaturpreise (u.a. Brigitte Kronauer, Durs Grünbein, Wilhelm Genazino, Navid Kermani, Jürgen Becker). Großartige Lesungen in vielen Fällen! Furiose mit Thomas Kling

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Stoppok erhält den Deutschen Kleinkunstpreis 2015

Stefan Stoppok live in Dortmund 2012. Foto: Robin Patzwaldt
Stefan Stoppok live in Dortmund 2012. Foto: Robin Patzwaldt

Schöne Auszeichnung für den ‚Ruhrgebietsrocker‘ Stefan Stoppok. Der in Essen aufgewachsene Musiker erhält den Deutschen Kleinkunstpreis 2015 in der Sparte Chanson/Lied/Musik:
„Damit zeichnet die Jury einen Singer/Songwriter aus, der in seinen Liedern die deutsche Sprache mit dem Blues verbindet. Stefan Stoppok – ein Interpret und Rockmusiker, der in seinen Liedern die poetische Seite des Alltags vermittelt. Seine politischen Statements trägt er mit Witz und Verve vor.“ (aus der Begründung der Jury 1./2.11.2014)
Der vom Mainzer-Forum-Theater ‚unterhaus‘ 1972 erstmals verliehene Deutsche Kleinkunstpreis ist der älteste deutsche Preis, der in den Sparten Kabarett, Chanson/Lied/Musik und Kleinkunst verliehen wird und gilt als die bedeutendste Auszeichnung seiner Art.

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Dortmund: Die PARTEI fordert 50 Prozent Damenräder

damenraeder
Nachdem SPD und Grüne beschlossen haben, dass künftig bei Dortmunder Ampeln eine Frauenquote von 50 Prozent gelten soll, legt die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen – kurz Die PARTEI nach: Auch für Radwegeschilder soll es eine Quote geben.

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