Entscheidet am Ende die Stimmungslage bei den Fans des VfL Bochum und des FC Schalke 04 über das Wohl und Wehe der Klubs?

Das Ruhrstadion in Bochum. Foto: Roland W. Waniek

Die Ruhrgebietsvertreter VfL Bochum und Schalke 04 gehörten am vergangenen Wochenende beide zu den großen Verlieren des 26. Spieltags der Saison 2022/23 in der Fußball-Bundesliga. Die Bochumer unterlagen im heimischen Ruhrstadion dem VfB Stuttgart mit 2:3, während die Schalker beim 0:2 in Hoffenheim den Kürzeren zogen. Nach Abschluss des Spieltages rangiert der VfL in der Tabelle nun auf Platz 15, also noch immer knapp über dem Strich, der die Abstiegsränge markiert, während die Gelsenkirchener wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten mit sich herumschleppen müssen.

Eigentlich müsste die Stimmung im Umfeld der Klubs in Gelsenkirchen dementsprechend schlecht sein, während man an der Castroper Straße in Bochum, nur wenige Kilometer weiter, noch vergleichsweise entspannt in Richtung Zukunft blicken könnte. Eigentlich wohlgemerkt, denn in der Realität ist es erstaunlicher Weise genau umgekehrt!

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Auch neutrale Fußballfans werden dem FC Schalke 04 fest die Daumen drücken

Faszination Schalke. Archiv-Foto: Michael Kamps

Am heutigen Sonntagabend gastiert in der Fußball-Bundesliga der FC Schalke 04 bei der TSG Hoffenheim. Nichts Besonderes, sollte man denken, wenn am 27. Spieltag der 15. der Tabelle auf den 17. trifft. Doch weit gefehlt!

Das Aufeinandertreffen im fernen Kraichgau wird einmal mehr zeigen, dass die Königsblauen ein Klub sind, dem auch jeder neutrale Fußballfan beim Kampf um den Klassenerhalt ganz fest die Daumen drücken müsste.

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Beim BVB droht ein Trauerspiel. Mal wieder.

Mats Hummels. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

In einem aktuellen Werbespott auf dem Pay-TV-Anbieter Sky wird BVB-Spieler Mats Hummels im Vorfeld der Begegnung von Borussia Dortmund gegen Union Berlin mit den Worten zitiert „Wir sind bereit! Du auch?“.

Doch nach den jüngsten beiden Pleiten der Schwarzgelben gegen den FC Bayern München (2:4) und im DFB-Pokal gegen RB Leipzig (0:2), müssen einem als BVB-Anhänger an dieser Aussage erhebliche Zweifel kommen.

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Ideales Ziel für einen Osterausflug: Die Burg Vischering in Lüdinghausen lockt mit viel Charme

Die Burg Vischering im April 2023. Foto(s): Robin Patzwaldt

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Der Winter, der in diesem Jahr ungewöhnlich hartnäckig, wenn auch nicht allzu streng war, verzieht sich endlich so langsam. Es wird also wieder höchste Zeit für eine paar Ausflüge. Im münsterländischen Lüdinghausen wartet zum Beispiel die Burg Vischering auch in diesem Jahr wieder auf Besucher, auch aus dem nahegelegenen Ruhrgebiet.

Ich habe mir die Anlage in dieser Woche schon einmal angesehen und euch ein paar frische Eindrücke von dort mitgebracht.

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Der FC Bayern München kann sich auf dem Weg zur nächsten Meisterschaft nur selber stoppen

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Dass der BVB am Samstag beim FC Bayern München mit 2:4 verloren hat, und damit die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga wieder an den Rekordmeister abgeben musste, kam nicht überraschend.

Die Dortmunder taten sich an der Isar in den vergangenen Jahren immer schwer. Zudem erhielten die Bayern durch den Trainerwechsel von Julian Nagelsmann hin zu Thomas Tuchel einen zusätzlichen Push. Erfahrungsgemäß rüttelt es eine Mannschaft immer direkt einmal auf, wenn ein neuer Übungsleiter das Kommando übernimmt. Das war auch bei den Bayern diesmal der Fall.

Daraus jetzt aber gleich weitergehende Interpretationen und Wertungen abzuleiten, erscheint dann doch sehr verfrüht.

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Fußball: 100 Orte zum Entdecken, Erkunden und Erleben

Was sehenswert ist, und was nicht, das ist naturgemäß in allen Lebensbereichen eine höchst individuelle Einschätzung. Sascha Kurzrock hat sich kürzlich der Herausforderung gestellt, 100 Fußballorte in diesem Land zu benennen, die aus seiner Sicht einen Besuch besonders lohnen.

Herausgekommen ist ein unterhaltsames Buch, das man jedem Fan dieser Sportart nur wärmstens ans Herz legen kann, was ich hier an dieser Stelle dann auch tun möchte.

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Vielleicht hätte sich der FC Bayern München eher von Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić als von Julian Nagelsmann trennen sollen

Trainer Thomas Tuchel bei seiner Vorstellung in Dortmund 2015. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Wer an eine ruhige Spielpause in der Fußball-Bundesliga geglaubt hatte, der sah sich bisher getäuscht. Der FC Bayern München füllte das hinter uns liegende spielfreie Wochenende in der Liga mühelos ganz alleine. Durch die verkündete Trennung von Trainer Julian Nagelsmann und die Neuverpflichtung von Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel als dessen Nachfolger, bestimmte der Rekordmeister die Schlagzeilen und sorgte bundesweit für lebhafte Diskussionen.

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Recklinghausen – Eine Stadt auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit

Das ehemalige Kartstadt-Haus in Recklinghausen im März 2023. Foto(s): Robin Patzwaldt

Eine echte Ruhrgebietsmetropole war Recklinghausen nie. Die Kreisstadt im Norden des Reviers glänzte stets mit ihrem individuellen Charme und mit ihrer vergleichsweise gepflegten Altstadt, zog damit tausende Besucher aus der gesamten Region an.  In meiner Jugend, in den 1980er- und 1990-er-Jahren war ich regelmäßig und gerne zu Gast dort. Mindestens einmal pro Woche machte ich mich von Waltrop aus nach Recklinghausen auf, um dort zu shoppen oder auch um am dortigen Kulturleben teilzuhaben.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Inzwischen bietet die Stadt nur noch ein trauriges Bild. Vor etlichen Jahren schon setzte eine Verödung der dortigen Innenstadt ein, wie sie selbst im auf breiter Front kriselnden Ruhrgebiet wohl ihres gleichen sucht.

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Eintracht Frankfurt intim: Wissen über einen Klub, der die Öffentlichkeit spaltet

Die Fußball-Bundesliga macht gerade mal wieder Pause. Was liegt da näher als sich mit einem frisch erschienenen Buch das Warten auf den nächsten Spieltag zu vertreiben? Im Sportbereich bietet sich da aktuell ‚Eintracht intim: Schräges und Besonderes aus der Geschichte von Eintracht Frankfurt‘ an.

Dass Eintracht Frankfurt ein Verein ist, der polarisiert, das haben wir auch hier im Blog der Ruhrbarone in der Vergangenheit immer wieder festgestellt. Die einen lieben den Klub, die andern sehen ihn skeptisch. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

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Nicht alles ist schlecht am Videobeweis

Der Videobeweis kann Fußballfans nerven. Archiv-Foto: Michael Kamps

Neben der Tatsache, dass der FC Bayern München die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga durch seine 1:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen am 25. Spieltag des Fußballoberhauses an Borussia Dortmund verloren hat, beschäftigt heute insbesondere das kuriose Zustandekommen der Pleite des Rekordmeisters die Fußballfans im Lande.

Schiedsrichter Tobias Stieler verhängte gleich zwei Elfmeter gegen die Bayern, nachdem er den Videobeweis zur Hilfe genommen hatte. Ursprünglich hatte er in beiden Szenen gegen die Leverkusener entschieden und zwei Mal die Gelbe Karte wegen Schwalbe gezeigt. Beide Strafstöße wurden verwertet und sorgten für die zwei Treffer der Gastgeber.

Jetzt ist die Kritik am 41-jährigen Schiedsrichter groß, wird an dessen Leistung aus (fast) allen Richtungen kein gutes Haar gelassen. Das erscheint mir nicht nur unverhältnismäßig, die hitzige Debatte läuft sogar am eigentlichen Kern der Sache vorbei.

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