Deafheaven, Dienstag, 22. Oktober, 20.45 Uhr, FZW, Dortmund
Frühstück
Kommunalwahl: Ortsvereine kritisieren Einmischung von SPD-Ratsfraktionschef Ernst Prüsse…Ruhr Nachrichten
Sehfest: Maler und Bildhauer öffneten ihre Ateliers…Ruhr Nachrichten
Radeberger Gruppe: Beim Bier-Absatz klettert nur der Preis…Ruhr Nachrichten
BVB: Klopp spricht seinem BVB Mut zu…Welt
BVB: Dortmund geht gestärkt ins Arsenal-Spiel…NWZ
BVB: Klopp sagte englischen Klubs ab…Focus
Der Ruhrpilot
Energiewende: Der Wahnsinn, der aus der Steckdose fließt…Zeit
NRW: „Wir machen uns selbst die Arbeit schwer“…Kölner Stadtanzeiger
Ruhrgebiet: Kommunen im Ruhrgebiet fürchten finanziellen Kollaps…FAZ
NRW: Sie wollen nur spielen…Welt
Bochum: „Hase Hase“ ist turbulent und lustig…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Beim Bier-Absatz klettert nur der Preis…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Hatice Akyün stellt ihr neues Buch in der Zentralbibliothek vor…Der Westen
Essen: Ex-Abgeordneter Rolf Hempelmann soll Schwarz-Rot mitverhandeln…Der Westen
Essen: Verdis „Macbeth“ in Essen: Das Drama verläuft sich in Bildern…Revierpassagen
Blogs: Die Blogparade oder aber – mein erstes BarCamp…Pottblog
Frühstück
Tagungsort: Signal Iduna Park ist irgendwie Meister…Ruhr Nachrichten
FH: Plagiatoren-Jäger Kamenz – Aufklärer aus dem Wintergarten…FAZ
Huckarde: SPD-Fraktionssprecher Gerhard Hendler landet nur noch auf Listenplatz 15…Ruhr Nachrichten
Kultur: Im Konzert-House…Ruhr Nachrichten
BVB: So reicht’s noch nicht für Arsenal…Bild
BVB: Reus rettet Dortmund…Welt
BVB: Klopp verteidigt Arbeitssieg…Spiegel
BVB: Dortmunder Minimalisten…FAZ
Der Ruhrpilot

NRW: Grünen-Chef Lehmann für neues Image…Westfälische Nachrichten
Energiewende: EU will der deutschen Industrie das Licht ausknipsen…Welt
NRW: Mangelware Personal…Welt
Bochum: Technik-Camp macht Lust auf Naturwissenschaft…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Aufklärer aus dem Wintergarten…FAZ
Duisburg: Öko-Strom-Umlage kostet die Stadt Duisburg 800.000 Euro mehr…Der Westen
Duisburg: Rechte Duisburger Hooligans sollen MSV-Ultras attackiert haben…Der Westen
Essen: Die Lichtburg ist 85 – Deutschlands Kinoszene gratuliert…Der Westen
Essen: Nachbarn klagen über Flüchtlingsheim in Schonnebeck…Der Westen
Interviewmagazin Galore kehrt als App zurück
Das 2003 vom Dortmunder Visions-Verlag gegründete und 2009 leider eingestellte Interviewmagazin Galore kehrt an den Kiosk und als App zurück.
Galore war war wohl eines der avanciertesten Projekte, die jemals von einem Verlag aus dem Ruhrgebiet gestartet wurde: 2003 brachte das Team des Indie-Magazins Visions Galore auf den Markt – ein Magazin nur mit Interviews in der Tradition von Andy Warhols Zeitschrift Interview. Galore sprach mit so unterschiedlichen Typen wie Noel Gallagher, Albert Speer junior oder Großayatollah Fadlallah. Wer jemals an der Arschlochhaftigkeit von Lou Reed zweifelte, wusste nach Reeds Galore-Interview warum man John Cale Fan sein muss.
2009 war Schluss mit Galore, online ging es noch ein paar Jahre weiter, aber Ende 2009 wurde auch die Webseite abgestellt. Nun kehrt Galore zurück: Am 22. November als angeblich einmaliges Sonderheft am Kiosk mit einer Auswahl der besten Interviews zum 10jährigen Jubiläum und dann als App. 20 Neue Interviews pro Monat wird es ab Februar 2014 geben, teilt der Verlag mit:
So wird ab Ende November eine GALORE Interview-App via iTunes App Store und dem Google Play Store verfügbar sein, die über Tablets und Handys genutzt werden kann. In der kostenlosen App haben wir zum Launch sieben Interviews für Sie hinterlegt, über gezielte In-App-Käufe können Sie sich später Ihre persönliche GALORE Interview-Welt zusammenstellen. Dafür steht Ihnen unser Archiv aus mehr als 400 gründlich überarbeiteten Interviews zur Verfügung, die von den über 1.000 geführten Gesprächen der letzten zehn Jahre die Qualität der Zeitlosigkeit eint.
Frühstück
FH: Angeblicher Plagiatsfall Steinmeier In diesem Fall gehört der Ankläger auf die Anklagebank…FAZ
TV: Hautnah am Tatort…Ruhr Nachrichten
Phoenix-See: Erstes Restaurant ist pleite…Ruhr Nachrichten
Architektur: Das Problem steht im Osten…Ruhr Nachrichten
BVB: BVB will gegen Hannover Wiedergutmachung leisten…Come on
BVB: Reinhard Rauball vor weiterer Amtszeit als Präsident…Goal
BVB: Aktie hat noch Potenzial…Wirtschaftswoche
BVB: Dortmund und Bayern kämpfen um die Tabellenspitze…Stern
Der Ruhrpilot
NRW: Kraft registriert breite Zustimmung zur großen Koalition…Kölner Stadtanzeiger
NRW: SPD-Basis ist gegen Große Koalition mit der Union…Der Westen
NRW: Tariftreuegesetz droht Aus vor EU-Gericht…RP Online
NRW: Lindners cheap talk fürs politische Poesiealbum…Cicero
NRW: Hannelore Krafts Symbolfigur droht öffentlicher Prozess…Focus
Bochum: Gehen die „Großen“, drohen Steuerverluste…Der Westen
Bochum: Visionen über die Zukunft der freien Kunst…Ruhr Nachrichten
Dortmund: In diesem Fall gehört der Ankläger auf die Anklagebank…FAZ
Essen: Rot-Weiss Essen will Neonazi-Doku nach Eklat im Stadion zeigen…Der Westen
Essen: Trotz Hooligan-Eklat sieht Polizei keine rechte Szene bei RWE…Der Westen
Essen: Christian Tombeil bleibt Schauspielchef bis 2020…Bild
Witten: Kundgebung gegen Demo von „Pro NRW“…Der Westen
Umland: Tote Hosen spielen Musik, die von Nazis verfemt war…Welt
Blogs: Die Pottblog-App für iPhone, Android und Windows Phone…Pottblog
Dortmunder Jusos gegen Große-Koalition
In Berlin sieht alles nach einer großen Koalition aus. CDU und SPD werden die nächste Regierung gemeinsam stellen. In Dortmund regt sich dagegen Protest.
Die Nachwuchsgenossen sind nicht begeistert. In einer Pressemitteilung haben sich die Dortmunder Jusos gegen eine Große-Koalition aus CDU und SPD ausgesprochen: „Wir können uns nicht vorstellen, wie eine Koalition funktionieren soll. Mit der Union können wir nicht glaubhaft für die Gleichstellung von Homosexuellen und deren Partnerschaften eintreten. Auch können wir nicht den Mindestlohn vorantreiben, wo doch die Kanzlerin zuvor eindringlich davor warnte, dabei wären Arbeitsplätze in Gefahr. Von einer rechtswidrigen Maut ganz abgesehen…“, erklärt Maximilian Schulz, Vorsitzender der Jusos Dortmund.
Die Jusos fordern die Teilnehmer des am Sonntag stattfindenden SPD-Konvents auf, gegen Koalitionsverhandlungen mit der CDU zu stimmen. In SPD-Kreisen macht sich indes kaum jemand Gedanken über den Konvent am Sonntag, an dem vor allem Funktionäre und Mandatsträger teilnehmen. „Das wird klar gehen“, sagte ein SPD-Funktionär. Sorgen macht er sich indes über den Verlauf einer Mitgliederbefragung nach Ende der Koalitionsverhandlungen – da könne es eventuell Überraschungen geben. Auch erwarte man in der SPD zahlreiche Parteiaustritte.
Ruhrgebiet: Das Land, wo die Mimosen blühen…
Vorgestern gab Ruhrbischof Overbeck der WAZ ein Interview. Thema war das Ruhrgebiet. Nun steht Overbeck in der Kritik – er hatte die Wahrheit gesagt.
Es gibt da diesen Unsinn, den man sich im Ruhrgebiet erzählt, damit die eigene, miese Lage erträglicher wird und die Schuld am Versagen der Region besser auf andere abgewälzt werden kann: „Wir“ haben nach dem Krieg das ganze Land mit „unserer“ Arbeit hochgeholt und deswegen schulden uns „die anderen“ jetzt Dankbarkeit – und am Besten jede Menge Geld. Die simple Erkenntnis, dass nichts bleibt wie es ist und sich die Zeiten ebenso ändern wie die Umstände wird im Ruhrgebiet „Strukturwandel“ genannt und gilt als Entschuldigung für den Niedergang. Ein Strukturwandel ist so etwas wie zehn Tsunamis in Verbindung mit Kometeneinschlägen und und ganz vielen Nachbeben.
Bischof Overbeck hat im Interview mit der WAZ an diesen Mythen gerüttelt:
„Ich weiß, dass die Bergbautradition noch sehr viel Kitt gibt, aber machen wir uns nichts vor: Der Kitt von Schalke ist größer… “
„Wenn die Region nicht dauerhaft abgehängt werden soll, ist allerdings auch ein Umdenken erforderlich. Bildlich gesprochen: Sie können nicht wie im Theater einen alten Menschen immer weiter schminken, damit er nicht als alt erkannt wird…“
„Man hätte sich im Ruhrgebiet viel früher auf die modernen Technologien einlassen müssen. Was in der Vergangenheit versäumt worden ist, kann heute nicht ohne weiteres gut gemacht werden.“
„Bayern hat auf die richtigen Felder gesetzt, auf moderne Technologien.“
„Es geht nicht um Subventionen in alte Strukturen. Subventionen mögen kurzzeitig eine befriedende Wirkung haben, dauerhaft sind sie kontraproduktiv. Zugespitzt formuliert: Sie verderben den Charakter, denn sie hemmen die Bereitschaft zur Veränderung.“
Es ist ein sehr gutes Interview – und deswegen hat Overbeck jetzt Ärger: Die Bergleute fühlen sich von ihm im Stich gelassen und sind „tief getroffen„, Oberhausens Oberbürgermeister
