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Berlins Kultursenator Klaus Lederer geht auf Distanz zum Zentrum für Politische Schönheit

Klaus Lederer Foto: re:publica from Germany Lizenz: CC BY-SA 2.0

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) geht auf Distanz zur selbsternannten Künstlertruppe „Zentrum für Politische Schönheit (ZPS). Auf Anfrage der Ruhrbarone sagte Lederer: „Wie die Aktion bei Shoa-Überlebenden und den Angehörigen der ermordeten Jüdinnen und Juden ankommt, hat in den Überlegungen des ZPS offenbar keine Rolle gespielt. Sonst hätte man sich zur Frage der Totenruhe nicht so ignorant verhalten. Oder, noch schlimmer, die Empfindungen der Angehörigen wurden bewusst in Kauf genommen, um größtmögliche mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Eine Aktion, die Holocaustopfer instrumentalisiert, ist sicher nicht die richtige, um vor einem Schulterschluss mit der radikalen Rechten zu warnen.“

Das ZPS würde nicht durch die Senatsverwaltung weder finanziell, personell noch materiell unterstützt – aus dem Haushalt gäbe es keinerlei Zuwendungen. Die Senatskulturverwaltung sei auch nicht vorab  über die Aktion des ZPS informiert gewesen. Das ZPS hatte seine Aktion beim LKA als Demonstration angemeldet.

Das ZPS hatte am Montag auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper in Berlin eine sogenannte Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Teil der Aktion war eine Stahlsäule, die nach Angaben der Gruppe Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthielt. Mittlerweile wurde nach massiver Kritik die Asche aus der Säule entfernt.

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