Der MSV Duisburg hat am Donnerstag, 7. Oktober 2021, seinen bisherigen Chef-Trainer Pavel Dotchev mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden und freigestellt.
„Pavel Dotchev gebührt unser Dank, den MSV in der komplizierten vergangenen Spielzeit noch zum Klassenerhalt geführt zu haben. Punkte-Ausbeute, Tabellenplatz und der negative Trend der vergangenen Spiele haben uns allerdings jetzt nach reiflicher Überlegung zu diesem harten Schritt gezwungen“, erläutert der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald und betont: „Diese Entscheidung haben wir mit Geschäftsführung, Sportdirektor und allen Gremien nach intensiven Beratungen und vielen Gesprächen gemeinsam getroffen.“
Ex-BVB-Spieler Nuri Sahin blieb die ganz große Karriere als Spieler bisher leider verwehrt. Nach einem fulminanten Start in Reihen von Borussia Dortmund, wechselte er nach der ersten errungenen Meisterschaft in der Ära des Trainers Jürgen Klopp im Jahre 2011 als blutjunger Mittelfeldspieler vom Ruhrgebiet nach Spanien zu Real Madrid. Eine unglückliche Entscheidung, von der sich seine Karriere in den Folgejahren nie wirklich erholen sollte, auch wenn Sahin durchaus noch einige Erfolgserlebnisse als etablierter Profi auf dem Rasen folgen ließ.
Gemessen an den einst in ihn gesetzten Hoffnungen, verlief seine Karriere jedoch im Rückblick eher enttäuschend. Zuletzt war es dann hierzulande ganz ruhig um den Profi Sahin geworden, nachdem ihn Werder Bremen im Sommer 2020 ziehen ließ. Jetzt steht der inzwischen 33-Jährige zumindest mal wieder auf den hinteren Seiten der Sportberichterstattung. Anlass genug, noch einmal kurz kritisch auf seine Entwicklung der vergangenen Jahre zurückzublicken.
Eigentlich hätten sie beim BVB in Dortmund reichlich gute Gründe um zufrieden in die jetzt anstehende zweite Länderspielpause der Saison 2021/22 zu gehen. Die ersten beiden Gruppenspiele in der UEFA Champions League konnten gewonnen werden. In der Fußball-Bundesliga siegten die Schwarzgelben am Samstag, im inzwischen wieder mit gut 40.000 Fans gefüllten Westfalenstadion, gegen den FC Augsburg mit 2:1 und bewiesen damit, dass die Mannschaft zur Nor eben doch auch ohne Top-Stürmer Erling Haaland zu mehr als einem eigenen Treffer pro Spiel und zum Sieg reichen kann.
Unter Neu-Trainer Marco Rose präsentiert sich der BVB zuletzt insgesamt überraschend stabil, der erforderliche harte Cut nach der vergangenen Saison scheint gelungen. Viele positive Aspekte also, die Fans, Spieler und Verantwortliche optimistisch und positiv gestimmt in den Herbst gehen lassen könnten. Doch ist die Stimmung rund um die Strobelallee aktuell deutlich weniger gut, als sie es sein könnte.
Die NHL 2018 zu Gast in Helsinki. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Leon Draisaitl und die beste Eishockey-Liga der Welt haben ab sofort ein neues Zuhause. Sky Deutschland erwirbt umfangreiche Übertragungsrechte an der National Hockey League (NHL) und wird die nordamerikanische Eishockey-Liga in den Saisons 2021/22 bis einschließlich 2024/25 in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol live übertragen. Der neue Vertrag umfasst die Übertragungsrechte über alle Verbreitungswege.
Mit der Live-Übertragung von rund 300 Spielen pro Saison wird Sky seinen Kunden in den kommenden vier Spielzeiten mehr Begegnungen der NHL anbieten als jemals zuvor im deutschen Fernsehen gezeigt wurden. Umfasst sind darin Spiele der Regular Season und der Stanley Cup Playoffs, mit unter anderem dem NHL Winter Classic, dem NHL All-Star Game und allen Partien der Stanley Cup Finals. Außerdem wird Sky regelmäßig den NHL Saturday und NHL Sunday (ehemals European NHL Game of the Week) zeigen, in dessen Rahmen Spiele an den Wochenenden mit Rücksicht auf die internationalen Eishockeyfans zur europäischen Abendzeit stattfinden.
Flutlich im Stadion vom VfL Bochum an der Castroper Straße | Foto: Peter Hesse
Was macht der Ruhrgebietsfußball? Dortmund okay, Bochum o weh und Schalke einigermaßen gefestigt in Liga 2. Diese und andere Themen diskutieren Thommy Junga und Peter Hesse wieder in ihrer Fußball-Rubrik. You’ll Never Talk Alone – diesmal ist gegen Ende hin sogar Phantasie gefordert…
Peter Hesse: Hallo Thommy! Das Champions League Spiel gegen Sporting Lissabon gewann Borussia Dortmund zwar mit 1:0 – doch es war gestern auch mal wieder sehr auffällig wie sehr Erling Haaland als offensive Maschine dem BVB-Spiel fehlt. Beim Gladbach-Spiel war es noch augenfälliger – und das haben die Dortmunder ja auch nicht umsonst verloren. Wie soll es erstmal sein, wenn der Top-Scorer in die britische Premier League abwandert? Ich glaube das wird auch nicht mehr lange dauern, oder?
Dass man als Fußballfan in diesen Zeiten inzwischen mehrere Abos braucht um dem Geschehen Live am Bildschirm folgen zu können, das ist eine Tatsache, an die sich die meisten Anhänger im Laufe der Jahre schon gewöhnt haben. In der seit August laufenden Spielzeit 2021/22 hat sich die Zersplitterung bei den Übertragungsrechten jetzt aber noch einmal deutlich gesteigert.
Der bisherige Platzhirsch ‚Sky‘ hat weitere Marktanteile abgeben müssen. Seit dieser Saison wird auch der komplette Bundesliga-Sonntag vom Konkurrenten DAZN gestemmt. ‚Sky‘ bleibt jetzt aus dem Fußballoberhaus nur noch der Samstag, nachdem auch die UEFA Champions League ab sofort nicht mehr im Programm des Abo-Senders ist. Hier überträgt neben DAZN jetzt unter anderem Amazon Prime einige Spiele.
Diese Verschiebung ist für die Fußballfans nicht nur mit höheren Kosten, sondern in vielen weiteren Bereichen mit erheblichen Konsequenzen verbunden.
Natürlich kann man auch als selbsternannte Spitzenmannschaft bei Borussia Mönchengladbach ein Bundesligaspiel verlieren. Und selbstverständlich ist eine 0:1-Pleite, bei der man zudem über eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren musste, und trotzdem in der Nachspielzeit noch die große Chance zum Ausgleich hatte, keine Schande. Und doch sollte man im Lager des BVB den ärgerlichen Rückschlag vom Samstag nicht allzu schnell verdrängen.
Die Niederlage beim Ex-Verein von BVB-Coach Marco Rose offenbarte nämlich einmal mehr die vorhandene deutlich zu hohe Abhängigkeit der Schwarzgelben von Top-Stürmer Erling Haaland. Da muss sich in Zukunft viel ändern, wenn der Klub dauerhaft ein Anwärter auf einen der oberen Ränge in der Tabelle bleiben will.
Am Montag, den 25. Oktober, findet die diesjährige Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848 statt. Um Planungssicherheit zu schaffen, hatte sich das VfL-Präsidium bereits im Juni dafür entschieden, auch die diesjährige Mitgliederversammlung virtuell abzuhalten.
Das Westfalenstadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Sky Deutschland und Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund haben eine umfassende und langfristige Kooperation in den Bereichen Content, Vertrieb und Marketing vereinbart. Beide Partner werden für eine Laufzeit von mindestens vier Jahren intensiv zusammenarbeiten. BVB-Fans auf Sky profitieren von einem im deutschen Fernsehen einzigartigen Angebot rund um ihren Lieblingsverein.
Fans des achtmaligen Deutschen Meisters können sich dabei auf zahlreiche klubspezifische Inhalte freuen, die Sky sukzessive auf den Sky Plattformen ausstrahlen wird – linear, auf der Sky Plattform Sky Q und Sky Ticket sowie digital auf skysport.de und in der Sky Sport App.
Sky wird künftig das „BVB.TV – Feiertagsmagazin“ an jedem Freitag ab 17.00 Uhr auf Sky Sport Bundesliga 1 ausstrahlen. In dem Spieltags-Magazin blickt BVB-Ikone Norbert „Nobby“ Dickel auf den bevorstehenden Spieltag und lädt hierzu seine Gäste ein.
Dortmund-Trainer Marco Rose hat derzeit viel zu lachen. Foto: BVB
Als der Trainer Jürgen Klopp im Jahre 2008 vom FSV Mainz 05 zu Borussia Dortmund wechselte, da sagte er bei seiner Vorstellung einen Satz, der beim BVB-Anhang mit viel Wohlwollen aufgenommen wurde. Klopp kündigte seinerzeit an, dass es sein großes Ziel in Dortmund sei, zukünftig im Westfalenstadion mit seiner neuen Mannschaft die eine oder andere Vollgasveranstaltung abliefern zu wollen.
Diese Aussicht reichte damals schon aus, um die Herzen der Fans zu packen und für sich zu gewinnen. Zumal der neue Trainer, der bis zu diesem Zeitpunkt noch keine nationale Spitzenmannschaft trainiert hatte, jahrelang im Grenzbereich zwischen erster und zweiter Liga arbeitete, Wort hielt und aus dem damals eher mittelmäßigen BVB in seinen sieben Jahren mit dem Klub eine europäische Spitzenmannschaft formte, mit der unter den Trainern Bert van Marwijk und Thomas Doll häufig nur irgendwie im Ligamittelfeld vor sich hin dümpelnden Truppe zwei deutsche Meisterschaften (2011 und 2012) holte, zudem den DFB-Pokal gewann (2012) und etliche Finalspiele (u.a. UEFA Champions League 2013) erreichte.
Nach Klopps eher unglücklichen Abgang im Sommer 2015, konnte dann kein Trainer mehr an diese begeisternden Tage unter dem inzwischen zum gefeierten Weltstar gereiften Übungsleiter mehr anknüpfen. Der BVB, sprich Klub-Boss Aki Watzke, insbesondere vergriff sich häufig in der Wahl der Klopp-Nachfolger.
In dieser Saison gibt es jetzt erstmals wieder eine realistische Hoffnung, dass es einem Coach gelingen könnte den langen Schatten vom Dortmunder Lieblingstrainer endgültig hinter sich zu lassen. Unter Neu-Trainer Marco Rose bietet der BVB endlich wieder regelmäßig das, was Klopp einst versprach und so beliebt im Umfeld und bei den Fans machte: Vollgasfußball!