Vertragsverlängerung mit Torwart Roman Bürki rächt sich jetzt bitter für den BVB

Roman Bürki bei der BVB-Teampräsentation 2015. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es ist aktuell sehr still geworden um Roman Bürki. Jahrelang war der Schweizer die Stammkraft im Tor von Borussia Dortmund. Seit 2015 steht er inzwischen in Diensten des BVB. Zuletzt suchte man seinen Namen jedoch vergeblich im Spieltags-Kader der Dortmunder.

Das ist nicht nur bitter für den Keeper, sondern wirft auch ein schlechtes Licht auf die Personalpolitik des Klubs.

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BVB-Benefizspiel am 1. September in Hagen

Foto: BVB

DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund tritt am Mittwoch, 1. September, um 17.30 Uhr im Hagener Ischelandstadion zu einem Benefizspiel an. Gegner sind die SpVg. Hagen 1911 sowie der SV Hohenlimburg 1910. Sämtliche Erlöse kommen den Opfern der Hochwasserkatastrophe vom 14. Juli zugute.

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Warum die Saison des FC Schalke 04 trotz des schwachen Starts alles andere als langweilig wird

Gegen den Underdog aus Aue gab es am 3. Spieltag in Gelsenkirchen auch keinen Sieg. Foto: Michael Kamps

Nein, das hatte man sich in Reihen des FC Schalke 04 sicherlich ganz anders vorgestellt! Nach einer selten peinlichen Abstiegssaison, trennten sich die Wege der Gelsenkirchener Profikicker und der 1. Fußball-Bundesliga im Mai nach rund 30 Jahren wieder einmal.

Wie ein Klub, der noch zwei Jahre zuvor (im Sommer 2018) ausgelassen über die Vizemeisterschaft jubeln durfte, auf eine solch dramatische Art und Weise (durch eine lange sportliche Durststrecke ab Januar 2020)  in große Not geraten ist, das suchte in der Geschichte der Liga seinesgleichen. Dass es ausgerechnet die traditionsreichen Schalker waren, die Erinnerungen an die historisch schlechten Fußballer von Tasmania Berlin weckten, war vielen im Revier in der Vorsaison über Monate hinweg sehr peinlich.

Als das Umfeld letztendlich nach und nach akzeptierte, dass der Abstieg ihrer Lieblinge unabwendbar war, fügte man sich in Gelsenkirchen notgedrungen in sein Schicksal, schmiedete aber rasch Pläne für ein schnelles Comeback ins Fußballoberhaus. Der Schmerz, er sollte möglichst rasch weichen.

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Zweifel am Corona-Konzept: Eine Risikobegegnung beim BVB statt dem erhofften Pokalgewinn?

Am Mittwoch lobte ich hier im Blog öffentlich noch die Möglichkeit, dass sich Fußballfans nach langer Zeit der Krise endlich wieder ein Stück Normalität zurückerobert haben, seit dem Bundesligastart jetzt, nach rund einem Jahr Zwangspause, wieder nennenswerte Zuschauermengen in den Stadien mit dabei sein können.

Ich war am Dienstagabend einer von 25.000 Anhängern, die beim DFB-Supercup in Dortmund einen stimmungsvollen Abend genießen konnten, wenn aus meiner Sicht auch am Ende die ‚falsche‘ Mannschaft den ausgelobten Pokal mit nach Hause nahm.

Am Samstagmorgen folgte dann jedoch die böse Überraschung.

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Mutmacher DFB-Supercup: Erfolgreich ein Stück Normalität zurückerobert!

Das Westfalenstadion in Dortmund beim DFB-Supercup 2021. Foto: Robin Patzwaldt

Am Dienstag wurde in Dortmund der DFB-Supercup 2021 ausgespielt. Borussia Dortmund hat gegen den FC Bayern München um den ersten Titel der frisch angelaufenen Fußballsaison gekämpft. Es war rückblickend ein Abend, der mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und das, obwohl die Bayern am Ende den Sieg davongetragen haben. Für mich als gebürtigen Dortmunder eigentlich kein Grund zur Freude. Und doch hatte ich einen wunderbaren Abend.

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Spektakel nicht ohne Makel – Der BVB erwischt gegen Frankfurt den perfekten Saisonstart!

Erling Haaland in Dortmund. Archiv-Foto: BVB

Aus Sicht der Dortmunder Borussia hätte der Saisonstart in die Fußball-Bundesliga-Saison 2021/22 gar nicht besser verlaufen können! Eine Woche nach dem 3:0-Auswärtserfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Wehen-Wiesbaden hat der Revier-Klub am Samstagabend die Frankfurter Eintracht mit 5:2 bezwungen und schaffte damit den dringend erforderlichen guten Neustart unter Coach Marco Rose.

Die Gefahr, dass direkt nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs beim Anhang des BVB Rufe nach Ex-Coach Edin Terzic, der die Mannschaft zuletzt mit einem tollen Endspurt noch zum DFB-Pokal-Sieg und zu Platz drei in der Liga führte, ist damit vorerst gebannt.

Und mehr noch: Der von den knapp 25.000 Fans im heimischen Westfalenstadion begeistert gefeierte Auftakterfolg gegen die Mannschaft, die die Dortmunder in der Vorsaison noch fast aus der fest eingeplanten Champions League verdrängt hätte, lässt Rose durch die zwei Gegentore noch genug Material um aus gutem Grund auf verbliebene Schwachstellen hinzuweisen, an denen es trotz des erfolgreichen Auftakts intensiv zu arbeiten gilt.

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Dietrich Schulze-Marmeling: „Man hat sich ein bisschen daran gewöhnt, nicht zum Fußball zu gehen“

Dietrich Schulze-Marmeling. Foto: privat

Der Buchautor Dietrich Schulze-Marmeling ist für seine klaren Meinungen rund um die Entwicklungen im modernen Fußball bekannt. Ruhrbaron Robin Patzwaldt tauschte sich im vergangenen März mit dem 64-jährigen Münsterländer zum Thema der im kommenden Jahr anstehenden Fußball-WM 2022 in Katar aus. Heraus kam seinerzeit ein kritischer Text, der viele unserer Leser sehr beschäftigte.

Jetzt, so kurz vor dem Start in die neue Saison der 1. Fußball-Bundesliga, haben sich die beiden erneut kurzgeschlossen. Diesmal ging es bei ihrem Austausch um die aktuellen Themen im nationalen Profifußball, mit dem Schwerpunkt auf den großen Ruhrgebietsvereinen aus Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen. Und auch die derzeitige Situation rund um die DFB-Auswahl war Dietrich Schulze-Marmeling im exklusiven Gespräch mit den Ruhrbaronen einige sehr klare Aussagen wert

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››Fußballvereine scheinen zu immer kurzfristigeren Projekten zu werden.‹‹

Wo geht die Reise hin für König Fußball? Stadionbild vom SV Sodingen in Herne | Foto: Peter Hesse

Was läuft falsch im Staate Fußball? Messi weint Krokdilstränen bei seinem Barcelona-Abschied, Julian Nagelsmann wirkt mit seiner Rehagel-Biederkeit nicht besonders lässig als neuer Trainer beim FC Bayern und der VfL Bochum verstolpert sich fast um Haaresbreite mit einem Debakel beim DFB-Pokalauftakt in Wuppertal. Unsere Autoren Thommy Junga und Peter Hesse gehen mit gemischten Gefühlen in die neue Saison, die kommenden Freitag beginnt. Die „Bruttokonzerngesamtleistung“ und die daraus resultierende „Performance“ von den oberklassigen Clubs liegt ihnen immer schwerer im Magen. Es ist zu viel künstliche BWL-Plastikwelt in greifbarer Nähe – und zu wenig hemdsärmlige Bratwurstigkeit sichtbar.

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BVB-Geschäftszahlen weiter unter dem Eindruck von Covid-19

Aki Watzke und Thomas Treß (rechts) bei der Bilanzpressekonferenz des BVB im August 2014. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2020/21 eine Bruttokonzerngesamtleistung in Höhe von € 358,6 Mio. (Vorjahr € 486,9 Mio.) erwirtschaftet. Das Konzernergebnis weist einen Fehlbetrag in Höhe von € 72,8 Mio. aus. Die weiteren Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahr konnten nahezu vollständig durch Einsparungen der operativen Aufwendungen kompensiert werden. Der höhere Jahresfehlbetrag ist im Wesentlichen auf das verminderte Transferergebnis aufgrund des verhaltenen Transfermarktes sowie auf Sonderabschreibungen der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte zurückführen.

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#Olympia2020: Das Lob von DOSB-Boss Hörmann für die eigene Mannschaft wirkt weltfremd

Springreiten ist seit Jahren schon nicht unumstritten. Quelle: Wikipedia, Foto: Caygill, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es gibt Nachrichten, die mag man bei der morgendlichen Medienlektüre zunächst gar nicht so recht glauben. Das uneingeschränkte Lob des DOSB-Chefs Alfons Hörmann in Richtung der Deutschen Olympiamannschaft gehört dazu.

Wenn da von „großartigen sportlichen Botschaftern“ die Rede ist, die in der Vertretung ihres Landes ihrer besonderen Verantwortung gerecht geworden“ seien, dann zieht man als sportinteressierter Leser zumindest die Augenbrauen direkt heftig nach oben.

Hat Hörmann da etwas andere Spiele erlebt als die deutsche Öffentlichkeit?

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