Der Trend zur individuellen Mobilität setzt sich unaufhaltsam fort

Ford Mustang Fastback Foto: Sicnag Lizenz: CC BY 2.0


Die Nutzung des eigenen Fahrzeugs hat seit April 2020 deutlich zugenommen, der öffentliche Nahverkehr und Shared-Mobility verlieren weiter an Attraktivität

Der durch die Corona-Pandemie befeuerte Trend hin zur individuellen Mobilität setzt sich weiter fort: 87 Prozent der Verbraucher weltweit bevorzugen die Nutzung eines eigenen Fahrzeugs, um sicher unterwegs zu sein – am Anfang der Pandemie im April 2020 waren es 57 Prozent. Zudem ist der Anteil der Verbraucher, die in den nächsten zwölf Monaten ein eigenes Auto kaufen möchten von 35 Prozent auf nun 46 Prozent angestiegen, bei deutschen Verbrauchern von 25 auf nun 39 Prozent. Die Nutzung eines eigenen Autos wird als Schutz vor der Verbreitung von Infektionen gesehen. Dies geht aus dem aktuellen Report des Capgemini Research Institute „Shifting gears: COVID-19 and the fast-changing Automotive Consumer“ hervor. Für das nun erschienene Update der im April 2020 durchgeführten Studie zum Verbraucherverhalten beim Autokauf im Zeitalter der Pandemie wurden erneut mehr als 11.000 Verbraucher aus elf Ländern befragt.

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EU sollte Pharmaunternehmen Prämien für früher gelieferte Corona-Impfdosen bezahlen

Ampulle mit fünf Impfdosen des BioNTech-Vakzins Foto: U.S. Secretary of Defense – https://www.flickr.com/photos/secdef/50721647742/ Lizenz: CC BY 2.0

Die EU sollte den säumigen Lieferanten von Covid-Impfstoffen eine zusätzliche Prämie für jede zusätzliche, früher gelieferte Dosis zahlen. Das fordern die Ökonomen Clemens Fuest (ifo Institut) und Daniel Gros (CEPS) in einem aktuellen Beitrag.

Die Stellungnahme ist eine Reaktion auf die wenig verbindlichen Bedingungen in den Verträgen mit den Pharmaherstellern, die nun zu einem schleppenden Verlauf der Impfmaßnahmen führen.

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Wird ‚Galeria Karstadt Kaufhof‘ in der Corona-Pandemie unverhältnismäßig bevorzugt?

Shopping in besonderen Zeiten. Archiv-Foto: Meike Ruschmeyer

Die Corona-Pandemie verursacht bekanntlich seit vielen Monaten gewaltige Schäden in der Wirtschaft. Kaum ein Unternehmen, das nicht betroffen ist. Immer wieder kursieren daher in diesen Tagen und Wochen Meldungen von in Not geratenen Unternehmen und Konzernen, die auf Hilfe von außen angewiesen sind, wenn sie nicht in Kürze kollabieren wollen.

Jüngstes Beispiel ist der schon vor der aktuellen Krise und dem derzeitigen Lockdown mehr als angeschlagene Kaufhaus-Konzern ‚Galeria Karstadt Kaufhof (GKK)‘.

Im Zusammenhang mit der Schieflage von GKK wurde in den vergangenen Stunden über konkrete Stabilisierungsmaßnahmen zugunsten des letzten deutschen Warenhauskonzerns in Höhe von bis zu 460 Millionen Euro berichtet. Eine Wahnsinnssumme, von der man noch nicht einmal weiß, ob sie am Ende ausreichen wird um den Untergang bis zum Ende der Pandemie zu verhindern.

Und dies Alles vor dem Hintergrund, dass dem Konzern, der dem unaufhaltsamen Trend zum Onlinehandel seit etlichen Jahren schon nicht ausreichend und erfolgreich Rechnung getragen hat, ohnehin vermutlich keine große Zukunft mehr beschieden sein dürfte.

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Macht das Autofahren billiger!

VW Polo Foto: Rudolf Stricker Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wir werden noch viele Monaten unter Pandemiebedingungen leben müssen. Wann die Mehrzahl der Menschen in diesem Land geimpft werden kann, ist nicht absehbar. Dass wir einen zweiten Coronawinter erleben werden ist angesichts der miserablen Leistungsfähigkeit

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„Werner, die Russen kommen!“

Weht die Rote Fahne bald wieder über dem Reichstag? Wie nah ist die sozialistische Weltrevolution?
This file comes from the websites (mil.ru, минобороны.рф) of the Ministry of Defence of the Russian Federation and is copyrighted. This file is licenced under the Creative Commons Attribution 4.0 Licence.

Schon Meister Röhrich aus Rötger „Brösel“ Feldmanns „Werner“-Comics hatte regelmäßig Sorge, dass die Russen vor der Türe stehen. Ähnlich geht es den Proponenten einer kapitalistschen Weltordnung. Immer und überall wittern sie die sozialistische Weltrevolution und haben Angst, dass morgen die Rote Fahne auf dem Reichstag weht. Wobei rote Fahnen auf Reichstagen historisch gesehen ja nicht unbedingt negativ konnotiert sind.
Erneut entbrannte die Sorge um den Verlust der Freiheit und des Freien Marktes, nachdem man die Ideen der #ZeroCovid-„Aktivist:innen“ las. Manch einer interpretiert dort einen lupenreinen Angriff auf unsere Gesellschaft mit dem Ziel des sozialistischen Umsturzes.

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Am deutschen Wesen…

Commodore PET Foto: Rama Lizenz: CC BY-SA 2.0 fr

Über alle Parteigrenzen hinweg stellt die Politik an sich selbst und das Land höchste Ansprüche: Deutschland soll Vorreiter bei der Umstellung der Industrie auf Wasserstoff werden, mit Unterstützung des Staates will man mit die Autoindustrie auf Elektromobilität umstellen und die Energieversorgung vollständig auf Wind und Solar. Andere Ziele wie die Schaffung des

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NoZeroCovid – Wie sich Sozialisten an der Freiheit vergehen wollen

Hat auch unterschrieben: Mario Sixtus Foto: Jasmin Schreiber Lizenz: CC BY 2.5


Der nachfolgende Text enthält, im notwendigen Maße, Polemik.

Eingeschränkte Bewegungsfreiheit, kaum noch Reisen, die gefühlte Rettung des Klimas, die Menschen lernen endlich, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist und der Staat handelt mit harter Hand. Und das alles zu einem ganz kleinen Preis: der Freiheit. Wovon Generationen an Sozialisten nur zu träumen wagten, erledigt nun ein Virus innerhalb von wenigen Monaten.

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Wieder Streit um Startbahn in Dortmund

Die Startbahn soll um 300 Meter verlängert werden (Foto: Michael Westerhoff)

Der Flughafen will seine Startbahn auf die längst genehmigte Länge verlängern. Stößt dabei aber auf Widerstand seines eigenen Gesellschafters. Ein seltsamer Streit.

Kein deutscher Flughafen ist 2019 so stark gewachsen wie der Dortmunder. Kein Flughafen hatte 2020 so geringe prozentuale Einbrüche bei der Passagierzahlen wie der Dortmunder. Und dass es Dortmund besser als manch einer anderen Stadt im Ruhrgebiet geht, hat sicherlich auch etwas mit der Existenz des Flughafens zu sein. Selbst die Millionenverluste werden

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Wissenschaft und Wirtschaft: So kämpft NRW gegen Corona!

Baxter Foto: Graham Horn Lizenz: CC BY-SA 2.0

Noch nie in ihrer Geschichte hat sich die Menschheit bei etwas so stark gemeinsam engagiert wie dem Kampf gegen Corona. In Nordrhein-Westfalen arbeiten zahlreiche Universitäten, Unternehmen und Institute gegen die Pandemie und die Rettung von Menschenleben.

Fabriken, die Impfstoff herstellen, neue Methoden, um sich vor dem Coronavirus zu schützen oder die Entdeckung von neuen Symptomen: Auch in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute am Kampf gegen Corona. Ihn ihrer Arbeit zeigt sich die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und der Wissenschaft des Landes ebenso wie ihre Vielseitigkeit. Nur die Politik in Europa, im Bund und im Land ist nicht in der Lage, diese Erfolge umzusetzen. Auch wenn Teile der Gesellschaft in den vergangenen Monaten immer wieder stillstanden, viele Menschen das Gefühl hatten, das Leben würde langsamer und träger

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Gastwirte dürfen nach aktueller Rechtslage einen Impfpass verlangen

Szenenkneipe „Mandragora“ im Bochumer Bermuda-Dreieck (Foto: Roland W. Waniek)

Im Zusammenhang mit der ganz und gar unsinnigen Debatte über Sonderrechte zugunsten der gegen das Coronavirus geimpften Menschen stellt sich eine weitere, heftig diskutierte Frage, auf die ETL-Rechtsanwaltsexperte Dr. Uwe Schlegel aufmerksam macht. Darf ein Unternehmer, beispielsweise ein Gastwirt, das Betreten seines Lokals davon abhängig machen, dass der Gast gegen das Coronavirus geimpft wurde? Nach aktueller Rechtslage ist das kein Problem.

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