
Im Ruhrgebiet fehlt es an strategischer Kompetenz und regionaler Reichweite. Der letzte relevante Entwicklungsplan, Ruhr2030, ging von der Großindustrie aus und scheiterte an der Überschätzung noch vorhandener industrieller Strukturen und ihrer Attraktivität für die Ausbildung neuer Cluster. Von unserem Gastautor Reinhard Matern.
Es gibt derzeit wenige Erfolgsprojekte, in Duisburg, um ein Beispiel anzuführen, den Hafen, der zu einem internationalen Logistikzentrum um- und ausgebaut wurde, aber viele Großprojekte, die an den lokalen Inkompetenzen und Selbstüberschätzungen gescheitert sind, bin hin zu fahrlässigem und zynischem Verhalten, das sich auch von möglichen Gefährdungen und tatsächlichen Toden wie bei der Loveparade 2010 nicht beeindrucken ließ noch lässt. Um überhaupt etwas herzeigen zu können, verweist z.B. die Duisburger Marketing-Gesellschaft auf die Tourismuserfolge, die vor allem dem Landschaftspark Nord zu verdanken sind, in dem ehemalige Montanindustrie museumshaft präpariert wurde und ausgestellt wird.
Die Musealisierung des Ruhrgebiets hatte in den Städten viele Hoffnungen geweckt, die Zeche Zollverein in Essen, um ein weiteres Beispiel anzuführen, warb und wirbt mit verblasstem Glanz und ältlicher Ästhetik. Der primär vom Land NRW finanzierte Umbau des Reviers zu einem Industriemuseum und das Engagement, die vormals zu einer Kloake verkommene Emscher zu renaturalisieren, bildeten zwar Ansätze, jedoch keine, die in direkter Weise wirtschaftlich von Belang waren. Sie stärkten den Freizeitwert, boten eine Alternative zu den früher zahlreicheren
Ein Interview mit den Beteiligten des Projekts 


Ruhrgebiet: RAG-Stiftung wegen Parteispenden in der Kritik…
Auch wenn von der Seite der EU erst einmal