Terror: Es ist Zeit für Wut


Wir brauchen mehr als nur Trauer, um auf diese neue Grausamkeit zu antworten. Von unserem Gastautor Brendan O’Neill.

Nach dem Terror kommen die hohlen Phrasen. Und die Hashtags. Und die Nachtwachen im Kerzenschein. Und immer wieder die gleiche Botschaft: „Haltet zusammen. Fühlt Liebe. Gebt euch nicht dem Hass hin.“ Inhaltsleere Banalitäten und die seichte Fetischisierung von „Zusammenhalt“ ohne eine Erwähnung dessen, für was wir zusammenstehen sollten – oder auch wogegen. Genauso kam es auch nach der Barbarei von Manchester. Als Antwort auf die mehr als 20 Todesopfer bei einem Ariana-Grande-Konzert, als Antwort auf das Blutbad an Kindern, die Popmusik genießen wollten, sagen die Menschen tatsächlich: „Alles, was wir brauchen, ist Liebe.“ Das Missverhältnis zwischen dem Horror und unserer Antwort darauf – zwischen dem was passiert ist und dem, was wir sagen – ist enorm. Und das muss sich ändern.

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Der Ruhrpilot

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright


Debatte:
In der Flüchtlingsfrage spricht Merkel jetzt anders…Welt
Debatte: Schluss mit unseriösen Diesel-Statements…n-tv
Debatte: Vorsicht vor dem Grundeinkommen!…FAZ
Debatte: Menschenrechtsgericht behandelt Fall Yücel mit Vorrang…Welt
Debatte: Ein Hoch auf die Demokratie…Novo Argumente
Debatte: Linker Wohlfühlzirkel…Jungle World
Debatte: Auch in der Liebe geht es um die Maximierung von Erlebnissen…NZZ
Debatte: Das Leiden der Christen – das Leiden der Muslime…FAZ
Ruhrgebiet: Ein bisschen mehr Heimat…trailer
Bochum: Heinrich Kämpchen – ein Kämpfer für Recht und Freiheit…WAZ
Dortmund: (K)Eine Bühne für politische Brandbeschleuniger…Nordstadtblogger
Duisburg: Rekord-Vorverkauf für das Traumzeit-Festival…WAZ
Essen: SEK nimmt mutmaßlichen Islamisten fest!…Bild

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#FritzLOVE: Fritz von Thurn und Taxis verlässt beim DFB-Pokalfinale die große Fußballbühne

Fritz von Thurn und Taxis an seinem Arbeitsplatz. Foto: Sky / Firo

Zum krönenden Abschluss der Fußball-Saison sind am Samstagabend wieder alle Blicke nach Berlin gerichtet. Im dortigen Olympiastadion kämpfen dann Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt um den DFB-Pokal.

Für den BVB wäre es der erste Titel seit fünf Jahren, als man in der Hauptstadt das Double perfekt machte. Die Frankfurter warten nach dem Pokalsieg 1988 seit mittlerweile 29 Jahren darauf, endlich wieder einen Titel feiern zu dürfen. Ein großes Sport-Spektakel scheint  also garantiert.

Kommentiert wird das Finale bei Sky dann von Fritz von Thurn und Taxis, der am Samstagabend sein letztes Spiel für den Abo-Sender kommentieren wird.

Und wie auch schon im Vorjahr, als Chefreporter Marcel Reif die Sportreporterbühne bei Sky verließ, lässt auch der Abschied von Fritz von Thurn und Taxis die Fußballfreunde alles andere als kalt. Überhaupt scheint es das Schicksal der führenden Fußballkommentatoren in diesem Lande zu sein, dass sie entweder verehrt oder verachtet werden für ihre Leistungen, während nur die relativ namenlosen ihrer Zunft von diesen überschwänglichen Sympathie- bzw. Missfallens-Bekundungen verschont zu bleiben scheinen.

So gesehen ist Fritz von Thurn und Taxis also unzweifelhaft einer der ganz Großen. Unter dem Hashtag #FritzLove schwappt nämlich schon seit Wochen eine Welle von Ehrerweisungen und der netten Worte durch das Netz.

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Das Ballett Dortmund ist für den „Tanzoscar“ nominiert

Hora von Edward Clug am Ballett Dortmund (Foto: Bettina Stöss)

Nach dem Schauspiel Dortmund, das dieses Jahr mit der „Borderline-Prozession“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, ist nun das Ballett Dortmund für einen der wichtigsten internationalen Preise im Tanz – oder genauer: Ballett – nominiert: Dem Prix Benois de la Danse, der im legendären Moskauer Bolschoi Theater verliehen wird. Die Compagnie von Xin Peng Wang wurde allerdings nicht mit einer der Choreografien ihren Leiters eingeladen, sondern mit dem dritten Teil des Abends „Kontraste“, dem rund zwanzigminütigen „Hora“, das der Leiter des slowenischen Nationalballetts Maribor Edward Clug mit den Tänzerinnen und Tänzern in Dortmund erarbeitet. Dennoch belegt die Einladung zum sogenannten „Oscar des Tanzes“ die enorme technische und kreative Leistungsfähigkeit der Dortmunder Compagnie und ihr internationales Niveau, das nicht zuletzt auch der intensiven Nachwuchsförderung mit dem Juniorballett NRW zu verdanken ist.

 

Der Ruhrpilot

Gebäude des NRW-Landtags in Düsseldorf
Bild: Sebastian Weiermann


NRW:
AfD erhielt 2204 Stimmen zu wenig…RP Online
NRW: SPD ist aus der Lernkurve gedriftet…WN
Debatte: Deutsche würden östliche Nato-Partner bei Angriff alleinlassen…Welt
Debatte: Den Rechtsruck nicht den Rechten überlassen…Jungle World
Debatte: „Beschneidung“ von Mädchen – Ein religiöses Gebot?…Mena-Watch
Debatte: Verraten Sie Europa nicht!…Zeit
Debatte: Die falsch verstandene Politisierung…Cicero
Debatte: Klingt nach Rohrkrepierer…FAZ
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Bochum: Heftige Kritik am CDU-Vorschlag zum Alkoholverbot…WAZ
Dortmund: DFB reagiert auf Beschwerden von Städten zur EM-Finanzierung…WAZ
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„Der Iran ist Israels Todfeind“

Thomas von der Osten-Sacken Foto: Privat


Der Iran und Saudi-Arabien sind die beiden großen Kontrahenten im Nahen Osten. US-Präsident Trump hat sich wieder den Saudis zugewandt, während sein Vorgänger Obama mehr auf Gespräche mit dem Iran setzte. Thomas von der Osten-Sacken beschäftigt sich seit Jahren als Journalist mit dem Nahen Osten und ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. Er sieht im iranischen Regime die größte Gefahr. Das Interview führten wir mit ihm via Skype. Thomas von der Osten-Sacken ist zur Zeit im Irak.

Die Wiederwahl Hassan Rouhanis zum iranischen Präsidenten wurde zum Teil in der Öffentlichkeit als Zeichen des Fortschritts wahrgenommen, er gilt als Reformer. Saudi-Arabien derweil, ein Land, dessen Regime nicht weniger brutal agiert als das iranische, steht weiterhin im Fokus der Kritik.

Thomas von der Osten-Sacken: Ich kann nicht verstehen, wie man Rouhani als Reformer bezeichnen kann. Es gab keine nennenswerte Reform in seiner ersten Regierungszeit. Und auch wenn er Reformen durchsetzen wollte, würde ihm das kaum gelingen: Die Macht im Iran liegt nicht beim Präsidenten, sondern bei Ajatollah Sejjed Ali Chāmene’i, dem Obersten

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