Der Ruhrpilot

Biber Foto: Steve Lizenz: CC BY-SA 2.0


NRW:
Grüner Minister gegen Biber…RP Online
NRW: Schulen ächzen unter Lehrermangel…General Anzeiger
NRW: Grünen-Fraktion stimmt über neue Spitze ab…Tag24
Debatte:
Heiko Maas macht die freie Presse kaputt…FAZ
Debatte: Lauter Populisten…NZZ
Debatte: Gegen den Einheitsbrei von Staatsdienst und Umverteilung…Welt
Bochum: Weitere Ansiedlungen auf Opelgelände…Ruhr Nachrichten
Bochum: Bau des Radschnellwegs soll 2018 beginnen…WAZ
Dortmund: Statt Abriss nun ein Hotel in der Kirche…Nordstadtblogger
Essen: Ein Zentrum für Kreative und Gründer…WAZ

Trage Dich in den „Wir für NRW“-Newsletter ein:

Und wir schicken Dir täglich eine Auswahl der wichtigsten und besten Geschichten über das Ruhrgebiet, über NRW. Hintergründe, Aktuelles und Interessantes. Uns liegt etwas an der Region.


Das Konzert von Chris de Burgh in Essen

Der irische Sänger und Komponist Chris de Burgh gastierte heute Abend in der Philharmonie in Essen und präsentierte vor ausverkauftem Haus sein im September letzten Jahres veröffentlichtes 21. Studio-Album “A Better World”.

Vor dem Hintergrund einer aus dem verdörrten Erdboden wachsenden bunten Blume, die auch das Cover seiner neuen Platte ziert und mit Unterstützung seiner hervorragenden Live-Musiker Nigel Hopkins (Keyboards), Dave Levy (Bass), Neil Taylor (Gitarre) und Philipp Groyssboeck (Schlagzeug), betrat der mittlerweile 68-jährige pünktlich um 19 Uhr sehr bescheiden und fast ein wenig schüchtern die Bühne, winkte kurz in die Menge und begann ohne viel Aufhebens mit dem ersten Song des langen Abends.

“Bethlehem“ und “Chain Of Command“ sind zwei Stücke seines aktuellen Albums, die das Konzert eröffneten und beide stehen für den inhaltlichen Schwerpunkt von „A Better World“. Es sind Lieder um Krieg, Religion (ebenso auch um das Flüchtlingsthema in „Homeland“), um Liebe, Verlust, Abschied, und letztlich auch um den Sieg.

Und keinem sonst gelingt es wie Chris de Burgh, Texte politisch-gesellschaftlichen Inhalts in derart harmonische Melodien einzuwickeln. Es spricht für seine durchweg menschenfreundliche und friedensbejahende Haltung, die er auch am heutigen Abend immer wieder zeigte.

Gut zweieinhalb Stunden, mit einer kleinen Pause, spielte Chris de Burgh zusammen mit seiner Vier-Mann-Band, 30 ausgewählte Stücke, unter denen natürlich auch seine Klassiker, vorwiegend aus den 80-er Jahren,  ihren Platz gefunden haben. Im zweiten Teil des Abends kamen viele Songs in einer Akustik-Version zum Tragen, einige spielte der Ire ganz ohne Begleitung.

Der Abend war ein Wechselbad der Gefühl, mal besinnlich und sanft, mal nachdenklich und tiefsinnig,  dann wieder aufgelockert, rockig und voller guter Laune. Immer wieder erhob sich das Publikum von ihren Sitzen, jubelte und klatschte begeistert mit im Takt. Der Applaus kurz vor der Pause kam schon den ersten Standing Ovations ziemlich nahe.

Chris de Burgh sah man die Freude über diese durchweg überwältigend positive Resonanz deutlich an, immer wieder richtete er einige Worte an seine Gäste, übergab immer wieder kleine Mitsingpassagen an das Publikum, animierte es zum Tanzen und Mitklatschen.

Restlose Begeisterung auf beiden Seiten und die bessere Welt war für einen kleinen Augenblick zum Greifen nahe – hier sind die Fotos:

Set 1

Hope in the Human Heart ( Intro), Bethlehem, Chain of Command, Lonely Sky, Missing You, Ship to Shore, A Spaceman Came Travelling, Waiting for the Hurricane, Homeland, Cry No More, The Revolution, Light a Fire, The Open Door

Set 2

Oh My Brave Hearts (acoustic with band), Heart and Soul (acoustic with band), Moonlight and Vodka (acoustic with band), Sailing Away (acoustic solo), There Goes My Heart Again (acoustic solo), Here Is Your Paradise (acoustic solo), Where Peaceful Waters Flow (acoustic solo), Sunrise, The Hands of Man, Bal Masqué, All for Love, Borderline, The Lady in Red, Africa (Toto cover), The Spirit of Man, Don’t Pay the Ferryman, High on Emotion Encore: The Snows of New York, The Moonfleet Finale

 

Veranstalter: Handwerker Promotion

Warum hasst Gott Dortmund so sehr?

Margot Käßmann Foto: James Steakley Lizenz: CC BY 2.0

Nazis, prügelnde Gangs, hohe Arbeitslosigkeit und seit  Jahrzehnten ist die SPD an der Macht: Dortmund ist eine Stadt, die es nicht einfach hat. Und nun kündigt sich eine weitere, schwere Prüfung an: 2019 wird der Evangelische Kirchentag in Dortmund stattfinden. Finanziell gepampert von Stadt (2,7 Millionen Euro) und Land (5,2 Millionen Euro) werden dann hunderttausende Menschen in Jack Wolfskin – Jacken in Dortmund einfallen. Sie werden sich friedensbewegte Reden anhören, alberne Halstücher schwenken und zwischen Betroffenheit und der berüchtigten protestantischen Fröhlichkeit schwanken. Und Margot Käßmann wird sicher auch vorbeikommen. Da stellt man sich die Frage: warum hasst Gott Dortmund so sehr?

Werbung


Pokalsieg des BVB, aber schwarzgelbes Fußballfest in Berlin wird von großen Schatten überlagert

Ganz große Fußballbühne in Berlin. Foto(s): Marc Quambusch

Die Fußballsaison hat den Abschluss gefunden, den sich viele Fans, gerade auch hier im Ruhrgebiet, aber auch in ganz Deutschland, so sehnsüchtig gewünscht hatten: Borussia Dortmund hat nach einer selten komplizierten Saison in Berlin am Samstagabend den DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewonnen.

Am Ende stand es durch Tore von Ousmane Dembélé (8.) und Pierre-Emerick Aubameyang (67., FE), bei einem Gegentreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ante Rebic (29.), 2:1 für den Revierclub.

Somit sicherten sich die Schwarzgelben erstmals seit fünf Jahren und nach zuletzt drei in Serie verlorenen Finalspielen in der Hauptstadt erstmals wieder einen großen Titel.

Selbst neutrale Beobachter dürften dem Club diesen Erfolg in Mehrheit gönnen, hatte der Verein zuletzt doch schier eine Unzahl von Negativmeldungen zu verkraften. So gingen vor der Saison mit Hummels, Gündogan und Mkhitaryan nicht nur drei wichtige sportliche Stützpfeiler des ambitionierten Teams, so überschattete auch der unsägliche Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus im April die Geschehnisse in einer ‚Umbruchsaison‘.

Dass die Spieler es, zusammen mit dem Trainerteam natürlich, zuletzt dann trotzdem schafften, die Saison nicht nur mit der direkten Qualifikation für die UEFA Champions League, sondern jetzt eben auch mit dem ersten Titel seit Jahren abzuschließen, das ist in dieser Form so sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Respekt. Auch von Leuten, die es sonst nicht so sehr mit dem Profi-Fußball haben.

Umso bedauerlicher ist es, dass selbst in der Stunde des Erfolges die Diskussionen die Borussen nicht verlassen haben.

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Trump und seine dritte Ehefrau Melania bei einem Wahlkampfauftritt 2016 Marc Nozell from Merrimack, New Hampshire, USA Lizenz: CC BY 2.0


Debatte: 
Westen ohne Projekt…FAZ
NRW: Köln ist Spitzenreiter bei rechten Straftaten…KStA
Debatte: Den Westen zerstört Trump so schnell nicht…Welt
Debatte: Erziehung mit dem Monster-Becher…NZZ
Debatte: Kreativer, produktiver, überwachter…Jungle World
Debatte: Schubkraft vom Techno-Kapitalisten…NZZ
Ruhrgebiet: Unwetterschäden – Bahnstrecke Essen-Gelsenkirchen gesperrt…WAZ
Ruhrgebiet: Berliner Kirchentag übergibt Staffelstab an Dortmund…Domradio
Bochum: Studierende reisen ins irakische Kriegsgebiet…WAZ
Duisburg: Verkehrte Welt – was wirklich wichtig ist…WAZ

Trage Dich in den „Wir für NRW“-Newsletter ein:

Und wir schicken Dir täglich eine Auswahl der wichtigsten und besten Geschichten über das Ruhrgebiet, über NRW. Hintergründe, Aktuelles und Interessantes. Uns liegt etwas an der Region.


„Wir und Heute“ – Martin Kaysh ANGEKLAGT

Wir und Heute unterwegs. Wir produzieren einen Notpodcast. Das ist angebracht – ein neuer Technik-Simon macht es möglich. Denn Martin Kaysh wurde angeklagt. Wegen der Story „Abgekratzt“, Folge 7 unseres kleinen Familienpodcasts „Wir und Heute“. Die Auflösung gibt es am Ende. Davor reden wir über wichtiges und unwichtiges und schauen uns die Eifel an.

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

Werbung


Mehr Brutto vom NETTO…

Wochenende… endlich! Die besten Tage der Woche, des Jahres, ach was, die besten Tage überhaupt. Ruhe, Entspannung, Bundesliga, Autowaschen, den Sittich füttern… Wäre das Leben immer so wie am Wochenende, es könnte schön sein. Wären da nicht zwei Dinge: Der Kater von Freitag und der Einkauf für Sonntag. Zur Einstimmung…

Neulich im chronisch unterbesetzten Discounter des Vertrauens.

Die Zeit: Es ist Nachmittag, es ist heiß, die Schlange an der Kasse ist lang…

Handelnde Personen: Eine ältere Dame (D) mit einer Zeitung unter dem Arm und einem Brötchen, ordentlich in einer Papiertüte eingewickelt. Eine Kassiererin (K). Ungefähr drölfzig, zum Glück apathische und passive, Statisten, die eine Schlange bilden.
Die Dame legt das Brötchen auf das Band, die Kassiererin gibt die Produktnummer ein… (Pling)

K: 15 Cent bitte…

(Die Dame mustert ausgiebig die im Kassenbereich fächerartig ausgelegten Rabattpunkte Sammelkarten)

D: Ist das da die Europa Karte?

K: Nein…

D: Aber…

K: Das ist die Deutschland Card!

D: Ach so… Deutschland… nicht Europa…

K: Genau, Deutschland… da können Sie Punkte mit sammeln…

D: Ah… schön…

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Armin Laschet Foto_ CDU Fraktion NRW


NRW:
Wie sich Laschet von Merkel emanzipieren will…Welt
NRW: Christian Lindners heißer Reifen…Cicero
NRW: Schwarz-Gelb will raschen finanziellen Ausstieg aus belgischen Atommeilern…Zeit
Debatte: Heiko Maas macht die freie Presse kaputt…FAZ
Debatte: Westen ohne Projekt…FAZ
Debatte: Die falsche Toleranz…taz
Debatte: »Geheimdienste haben Interesse an Sicherheitslücken«…Jungle World
Debatte: Mittelmäßige Bildung ist für Deutschland zu wenig…Welt
Bochum: Hausbesetzer an Herner Straße erfahren Solidarität…WAZ
Dortmund: Vonovia und LEG verärgern Mieter im Kreuzviertel…WAZ
Duisburg: Straßenambulanz impft erfolgreich…WAZ
Essen: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Islamisten…RP Online
Essen: Thomas Kutschaty (SPD) will’s in der Landespolitik wissen…WAZ
Essen: Fernwärme-Netz soll für 68 Millionen Euro ausgebaut werden…WAZ

Trage Dich in den „Wir für NRW“-Newsletter ein:

Und wir schicken Dir täglich eine Auswahl der wichtigsten und besten Geschichten über das Ruhrgebiet, über NRW. Hintergründe, Aktuelles und Interessantes. Uns liegt etwas an der Region.