Bürgerräte gehören zu den Lieblingsideen der Klimaaktivisten: Per Losverfahren sollen Bürger ausgewählt werden, die dann Beschlüsse fassen, an die sich die Regierung zu halten hat. Aimée van Baalen, die Pressesprecherin der Letzten Generation, forderte gestern Abend in der Talkshow Hart aber Fair ein solches Gremium. Bei ihr hieß er Gesellschaftsrat.
Gesellschaftsrat klingt ungeheuer demokratisch, aber wenn er das wäre, würden die Aktivisten ihn nicht unterstützen. Wie alle Extremisten lassen sie nur die Beschlüsse gelten, die ihnen passen. Verfahren werden danach ausgewählt, ob sie bei der Durchsetzung der Ziele nützlich sind oder nicht. Ihr Verhältnis zur Demokratie ist ein instrumentelles.
Stellwerk (Symbolbild) Foto (Ausschnitt): Christian Liebscher (Platte) Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Gute Laune auch bei Mats Hummels (re.) in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Drei Spiele, neun Punkte! An der Bilanz der ersten drei Pflichtspiele im Kalenderjahr 2023 von Borussia Dortmund lässt sich nicht herummäkeln. Auch wenn die dabei erbrachten Leistungen der Mannschaft bis zum 2:0 bei Bayer 04 Leverkusen vom Sonntag nicht wirklich berauschend waren, an den nackten Ergebnissen gibt es nichts auszusetzen.
Als BVB-Anhänger bleibt zu hoffen, dass Team und Umfeld jetzt nicht sofort wieder abheben. Leider sind erste Anzeichen in diese Richtung schon wieder zu erkennen.
Neue Aldi-Nord-Filliale in Utrecht | Foto: PR-Bild Aldi-Nord / Kees-Jan Bakker
Ein Aldi-Supermarkt in Utrecht kommt ganz ohne Kasse und nur mit sehr wenig Personal aus. Dieses futuristische Konzept namens ›Shop & Go‹wird aber bei den Kunden nicht angenommen – wie die Welt berichtet. Aldi Nord eröffnete seine Filiale am 20. Juli 2022 und zieht nun nach einer halbjährigen Versuchsreihe eine erste Bilanz. Ein ähnliches Supermarkt-Konzept hat Amazon in London schon vor einem Jahr aufgemacht.
Leopard 2A6 im Gelände Foto (Ausschnitt): synaxonag Lizenz: CC BY 2.0
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht am Mittwoch nach Informationen des Westfalen-Blatts die Bundeswehr in Augustdorf (Kreis Lippe/NRW). Dabei soll es ausschließlich um die Lieferung von 14 Leopard-2-Kampfpanzern an die Ukraine gehen. „Wir erwarten den Minister gegen Mittag in der General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne“, bestätigte ein Bundeswehrsprecher am Montag.
Roger Waters, „The Wall“ Juni 2012 by GabboT cc 2.0
Er ist der Brüllwürfel des BDS, die Türen größter Hallen stehen Roger Waters offen, und alle tun so, als hätte ihm niemals jemand jemals eine Tür geöffnet. Eine Situation wie vor der Documenta: viel Judenhass, niemand verantwortlich. Und wie in Kassel vergangenen Jahres ist es abermals Claudia Roth, die sich wegduckt unter ihrem Tisch, der im Kanzleramt steht. Dabei sind es kulturpolitische Entscheidungen gewesen, die zuerst die staatsfinanzierte und jetzt die privat riskierte Kultur in die BDS-Brühe führen. Und, wollte Roth dies denn, auch wieder hinausführen könnten. Ihr Partner in Crime: Klaus-Peter Schulenberg, der Mann, der Waters die Bühnen bereitet.
„Antisemitismus ist nicht verschwunden, er ist frecher und lauter, als wir uns das je hätten vorstellen können in diesen Jahren, diesen Jahrzehnten nach der Shoah“, so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, im Dezember in der Synagoge Bochum: „In Köln, meiner Heimatstadt, soll im Mai Roger Watersauftreten, der Bassist von Pink Floyd, mit deren Musik ich groß geworden bin, die ich geliebt habe. Wir versuchen das zu verhindern.“
Ein realistischer Versuch? Ja. Erstens wegen Roger Waters, der sich seit Jahren selber radikalisiert, wer ihn bestellt, kriegt ihn serviert. Zweitens wegen Claudia Roth, die sich bescheinigen ließ, dass sie verpflichtet sei, Roger Waters auszubremsen. Drittens wegen CTS Eventim, dem Ticketportal, das mehr ist als das, ein Global Player auf dem Markt für Kultur, auf dem mit Judenhass gehandelt wird. Der Reihe nach:
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Es kann und darf nicht wahr sein. Es war auch nicht der 1. April. Dortmund will sich als Erlebnisraum vermarkten. Von unserem Gastautor Klaus R. Kunzmann.
Das jedenfalls berichten die Ruhrnachrichten von einem Neujahrgespräch in der obersten Pralinen -Etage des Dortmunder U’s am Ende des Westenhellwegs. Die jahrzehntelangen Marketing-Bemühungen des Regionalverbands Ruhr (RVR) aus der Region eine Metropole haben bislang nicht viel bewirkt. Die Region ist immer noch dabei, den strukturellen Wandel zu bewältigen um internationale Aufmerksamkeit unter Investoren, Gründern und hochqualifizierten Arbeitskräften zu finden, die dann die Transformation von einer Kohle- und Stahlregion in eine smarte digitale Dienstleistungsregion in die Hände nehmen. Wenn nicht smarter Stadteil der Metropole, dann wenigstens Erlebnisraum.