Datum und Uhrzeit: 06.09.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Palladium
Ort: Köln
Datum und Uhrzeit: 06.09.2026 um 20:00 Uhr
Veranstalter: Palladium
Ort: Köln

Wieviel Haltung braucht Journalismus und wann wird Haltung zur Bevormundung? Beim Stiftungstag der Brost-Stiftung auf Zeche Zollverein diskutierten Funke-Verlegerin Julia Becker und NZZ-Chefredakteur Eric Gujer über Nähe, Ostdeutschland und die Verantwortung der Medien. Gastgeber Bodo Hombach machte damit eine Frage zum Thema, die gerade im Ruhrgebiet besondere Bedeutung hat: Was geschieht mit einer Demokratie, wenn professioneller Journalismus an Präsenz verliert? Von unserem Gastautor Philipp Klein.
Es gibt angenehmere Zeiten, um über Qualitätsjournalismus zu sprechen. Geschäftsmodelle stehen unter Druck, soziale Netzwerke verändern politische Debatten, und ein Teil des Publikums hat sich von klassischen Medien entfernt.

Der VW-Konzern steckt tief in der Krise, bei Opel sieht es ebenfalls alles andere als rosig aus. Zwei Namen, die über Jahrzehnte für deutsche Automobilindustrie standen, kämpfen mit Absatzproblemen, hohen Kosten, Stellenabbau und der schwierigen Transformation in eine neue automobile Welt. Inzwischen werden bei Volkswagen Sanierungspläne präsentiert, Werke stehen zur Debatte und Zehntausende Arbeitsplätze sind gefährdet.
Da wird über Elektromobilität gesprochen, über China, Software, Bürokratie, Lieferketten und Managementfehler. Alles wichtige Themen. Aber manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln. Weg von den Vorstandsetagen, weg von den großen Studien und hin zum ganz normalen Kunden, der irgendwann vor einem Autohaus steht und sich fragt: Was bekomme ich eigentlich für mein Geld?

Zweimal werden wir noch wach, dann wissen wir, ob Deutschland erstmals eine AfD-Regierung bekommt und in eine politische Krise schlittert. Oder die CDU.
Seit Wochen und Monaten zittert die halbe Republik diesem Wahlsonntag entgegen, dem Auftakt eines wahrscheinlich ziemlich heißen Herbstes nach dem Hitzesommer. Jedenfalls der linkere Teil der politmedialen Betriebs bis in die Reihen der Kanzlerpartei. Denn es zeichnen sich, je nach Wahlausgang, verschiedene verheerende Lösungen in dem kleinen Ost-Bundesland ab.

Die Berliner Linke findet nach dem Dahabflex-Auftritt keinen Ausgang aus ihrer Antisemitismusdebatte. Während die LAG Palästinasolidarität dem Rapper und dem Neuköllner Bezirksverband ihre „volle Solidarität“ erklärt, kursiert auf X erneut ein älterer Satz von Hannah Bruns, Mitglied der Linkspartei in Berlin-Reinickendorf:
Tel Aviv solle „wieder in der Hand von Palästina“ liegen.
Zugleich berichtet der Tagesspiegel, der Redaktion liege der Entwurf eines Parteiausschlussantrags gegen Hannah Bruns vor.
Schon 2018 verabschiedete sich die damalige Bochumer Kreissprecherin einmal aus der Linkspartei – mit jener theatralischen Mischung aus Sektensprache und Revolutionsfolklore, die selbst einen Parteiaustritt wie den Sturm auf das Winterpalais in Sankt Petersburg klingen lässt: „Wehrt euch und kämpft! Für die Rekonstitution der KPD! Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“
Seinerzeit erklärte sie gegenüber dem Online-Magazin Vice: „Ich will eine echte kommunistische Partei aufbauen, so wie in Indien und auf den Philippinen. Die Parteien dort führen schon jetzt den Volkskrieg.“
Die Revolution blieb vorerst aus.
Datum und Uhrzeit: 05.09.2026 um 19:00 Uhr
Veranstalter: Zum Hübi
Adresse: Dammstraße 27
Ort: 47119 Duisburg

NRW: Polizei spricht von versuchtem »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen…Zeit
NRW: Polizei findet „verdächtige Abschussrampe“ an weiterem Umspannwerk…WAZ
NRW: Wüst will Betreiber kritischer Infrastruktur aufrüsten lassen…t-online

Die deutsche Popband Alphaville sollte am 4. September 2026 beim Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring auftreten. Kurz vor Beginn des Festivals wurde der Auftritt jedoch vom Veranstalter abgesagt. Als Grund nannten die Organisatoren politische Äußerungen der Band beziehungsweise ihres Sängers Marian Gold. Die Absage hat inzwischen eine öffentliche Debatte darüber ausgelöst, wie weit ein Veranstalter das politische Auftreten von Künstlerinnen und Künstlern auf einer Festivalbühne einschränken darf.

Der Wahnsinn hat uns also wieder. Ich habe zwar keine eigenen Kinder, aber auch das schützt einen offenbar nicht davor, pünktlich zum Schulbeginn wieder mitten im ganz normalen Wahnsinn der sogenannten Elterntaxis zu landen.
Bei meiner täglichen Fahrt vorbei an meiner ehemaligen Grundschule in Waltrop durfte ich heute jedenfalls direkt wieder erleben, was passiert, wenn besonders fürsorgliche Eltern ihre Sprösslinge möglichst sicher bis an die Eingangstür der Schule transportieren wollen. Das Ergebnis: Autos überall, unübersichtliche Situationen, blockierte Straßen – und mittendrin ich, als Anwohner, der sich fragt, warum er eigentlich gerade im Stau einer ansonsten ausgesprochen ruhigen Siedlung steht.