B.A. ist der bekannteste Fan von Westfalia Herne, doch so langsam weiß auch er nicht mehr weiter | Foto: Dominik Asbach
Der Fußball-Club Westfalia Herne kommt seit Jahren nicht aus dem Krisenmodus. Nach dem Abstieg in die Landesliga 3 Westfalen ist der Fehlstart nun perfekt: Vier Spiele, vier Niederlagen – und damit die Rote Laterne. In Herne macht sich inzwischen Ernüchterung breit.
Griechische Kinder 1976 on Dortmund. Foto: Jürgen Spiler und Thomas Strenge Lizenz: Copyright
Wie fühlt es sich an, die Heimat zu verlassen und in der Fremde neu anzufangen? Eine Lesung im Hoesch-Museum gibt am Sonntag, 6. September, persönlichen Erinnerungen griechischer Arbeitsmigranten Raum und verbindet Literatur mit der Geschichte der Dortmunder Community.
Sie kamen zum Arbeiten nach Deutschland, bauten sich ein neues Leben auf und blieben doch mit ihrer alten Heimat verbunden. Viele griechische Arbeitsmigranten hielten ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen in persönlichen Aufzeichnungen fest. Eine Lesung im Hoesch-Museum (Eberhardstr. 12) bringt diese individuellen Stimmen am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr zu Gehör.
Elif Eralps (Die Linke) späte Überraschung. (Karikatur: Ruhrbarone, KI-generiert mit OpenAI; Bearbeitung nach einem Foto von Ferran Cornellà, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons; Karikatur ebenfalls CC BY-SA 4.0)
Nach dem Auftritt des Rappers Dahabflex verlangt die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, Aufklärung und Konsequenzen. Das ist richtig. Es kommt nur reichlich spät. Denn der Rapper hat das Problem der Linken in Berlin-Neukölln nicht erfunden. Er hat ihm lediglich einen Beat gegeben.
Lange bevor auf einer Wahlkampfbühne „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ erklangen, hatte der Kreisverband öffentlich gezeigt, welches Verhältnis Teile seiner Kandidaten zum jüdischen Staat haben. Man musste nur hinsehen. Offenbar war dafür erst ein Refrain nötig.
„Death to the IDF“ ist dabei kein besonders radikaler Sprechchor gegen irgendeine beliebige Behörde. Ohne eine handlungsfähige israelische Armee wäre der jüdische Staat gegen die Judenmörder der Hamas und vergleichbare islamistische Terrorgruppen weitgehend wehrlos – gegen Akteure, die Israel mit terroristischen Mitteln bekämpfen und zu seiner vollständigen Vernichtung aufrufen.
Wer ausgerechnet den Tod der Armee besingt, die ihnen den Weg versperrt, fordert praktisch: freie Fahrt für die Vernichtung des jüdischen Staats.
Das kann man antisemitisch nennen.
Kritik an Einsätzen der IDF ist legitim; „Death to the IDF“ ist keine Kritik. Es ist der Wunsch, Israel möge sich entwaffnen und darauf vertrauen, dass die Judenmörder beim nächsten Mal ausgerechnet an ihrer guten Kinderstube scheitern.
Umspannwerk Foto (Symboldbild): Fernando Cesar Nox Lizenz: CC BY 2.0
NRW:Offenbar gezielter Angriff auf Umspannwerk bei Köln…KStA NRW: Polizei ermittelt nach Störung an Umspannwerk nahe Köln…Zeit NRW: Schwarz-grüne Landesregierung lehnt Mikrohandel ab(€)…FAZ
Beim BSW-Festival für Meinungsfreiheit hat Sevim Dağdelen einen gewaltigen Apparat sichtbar gemacht. Nach ihrer Darstellung reicht er von Nichtregierungsorganisationen und Faktencheckern über die NATO bis zu den Geheimdiensten und bereitet Deutschland auf Konfrontation und Krieg vor.
Für ein derartiges Gebilde ist die nachprüfbare Verbindungslinie erstaunlich dünn.
Aber Unsichtbarkeit gehört beim „Wahrheitskomplex“ offenbar zum Geschäftsmodell.
Manuela Schwesig 2024 Foto: Agência Senado Liznez: CC BY 2.0
Manuela Schwesig gilt als mögliche Hoffnungsträgerin der angeschlagenen SPD. Doch kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern droht der Ministerpräsidentin neuer Ärger: An der Universitätsmedizin Rostock sorgt der Umgang mit einem renommierten Kardiologen für Streit und wirft Fragen nach unterschiedlichen Maßstäben auf.
Selbst für ostdeutsche Verhältnisse ist Mecklenburg-Vorpommern ein herausragend verkommenes Land: Die Angriffe von Neonazis auf die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber in Rostock-Lichtenhagen 1992 waren die massivsten rassistischen Angriffe in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hass gehört bis heute zum Land wie die Ostsee: Erst vor wenigen Tagen wurde ein Oberarzt der Uniklinik Rostock freigestellt, weil er sich im Internet über Ausländer mit Sprüchen wie „Remigrieren oder kremieren“ geäußert hatte. Um Russlands Pipeline Nord Stream 2 fertig bauen zu können und US-Sanktionen zu umgehen,
Klassenzimmer einer Grundschule Foto: DALIBRI Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im Schuljahr 2025/26 hatten 47,4 Prozent der Grundschüler in Nordrhein-Westfalen eine Zuwanderungsgeschichte. Erstmals seit fünf Jahren ging ihr Anteil damit leicht zurück. Im Vorjahr hatte er noch 47,7 Prozent betragen. Das teilte das Statistische Landesamt IT.NRW mit.
Anders sieht die Entwicklung über alle Schulformen hinweg aus. An den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen stieg der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 44,6 Prozent. Nicht berücksichtigt wurden Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs.
Wenn eine Drohne mit professionellem Sprengstoff auf einem Flughafen auftaucht, kann man vieles fordern: gründliche Ermittlungen, eine nachvollziehbare Zuordnung der Tat und eine Bundesregierung, die vor Gegenmaßnahmen nicht zuerst den martialischen Trailer veröffentlicht.
Sahra Wagenknecht entscheidet sich für etwas anderes. Bei ihr wird aus der Sprengstoffdrohne ein Spielzeug und aus ukrainischen Beschuldigten gleich ein ganzes Land.