Die Unmenschlichkeit der Postwachstumsideologen

Haus im Bochumer Ehrenfeld Foto: Laurin

Die Postwachstumsideologie ist der wirtschaftliche Überbau eines wohlstandsverwahrlosten Bürgertums, das nicht ertragen kann, dass Wohlstand kein Privileg einer kleinen Oberschicht ist. Energie soll teuer und knapp sein, die Wirtschaft nicht mehr wachsen, die Menschen sollen statt in Büros und Fabriken über Felder stapfen, um Kartoffeln und Weizen mit weniger Maschinen zu ernten. Der Klimawandel ist der willkommene Hebel, um diese Armutsphilosophie zu propagieren.

Nun haben Buro Happold, das Institut Empirica und urbi_et eine Studie veröffentlicht, in der sie das Ende des Wohnungsbaus fordern. „In den letzten Jahren werden immer weniger Bauentscheidungen für Wohnungsbauprojekte getroffen, weil die Investitionskalkulationen nicht mehr auskömmlich

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Mona Neubaur gegen Rot-Grün-Rot in Berlin

Mona Neubaur bei der Solidaritätskundgebung für Israel und die Geiseln am 28. April 2024 in Düsseldorf
Mona Neubaur bei einer Solidaritätskundgebung in Düsseldorf. (Foto: Peter Ansmann)

Die Berliner Grünen sondieren mit der Linken. Mona Neubaur (Bündnis90/Die Grünen) sieht die Voraussetzungen für eine solche Koalition derzeit nicht erfüllt. Die NRW-Vizeministerpräsidentin misst die Partei an ihrem Verhalten nach der Antisemitismusvereinbarung.

Das passt zu einer Politikerin, deren Solidarität mit Israel auch außerhalb von Sonntagsreden sichtbar ist. 

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Der Ruhrpilot

MdB Bärbel Bas, sichtlich gut gelaunt, am Infostand der SPD Duisburg; Foto: Peter Ansmann


NRW:
Rückzug von Bas trifft NRW-SPD – Kritik an Union…NTV
NRW: Warum die Loyalität der NRW-SPD mit Berlin nun leiden dürfte…WAZ
NRW: Sollte NRW-Ministerpräsident Wüst jetzt Kanzler werden, Herr Laumann?(€)…WR

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Russische Bots: Der Ausfall ist sichtbar. Die Propaganda-Pause nicht.

Roboter mit russischer Flagge auf der Stirn und Hammer und Sichel an der Schulter vor dunklen Serverreihen.
Russischer Bot vor Serverreihen: KI-generiertes Symbolbild der Ruhrbarone

Ukrainische Drohnenangriffe haben Yandex-Rechenzentren beschädigt und wichtige Dienste gestört, wie der SPIEGEL am 11. Oktober 2026 berichtet. Dass dadurch russische Propaganda-Accounts oder AfD-Unterstützernetzwerke verstummten, ist mit den vorliegenden Daten nicht belegt.

Wir haben die Behauptungen und unsere eigene Bot-Statistik geprüft.

Die Nachricht klingt nach einer bemerkenswerten Nebenwirkung: Rechenzentrum getroffen, Maschinen verstummt, das Internet bekommt eine Atempause. Golem berichtete am 12. Oktober 2026 unter Verweis auf Tom’s Hardware und Cloudflare über einen starken Rückgang des Bot-Traffics aus dem Yandex-Netzwerk nach Drohnenangriffen.

Ein Suchmaschinen-Bot liest Webseiten, um sie für eine Suchmaschine auffindbar zu machen. Ein automatisierter Propaganda-Account veröffentlicht oder verstärkt dagegen politische Botschaften. Beides wird „Bot“ genannt. Die Cloudflare-Auswertung für das Yandex-Netzwerk zählt automatisierte Webanfragen; die politische Funktion der dahinterstehenden Programme lässt sich daraus nicht ablesen. Ein Bot ist nicht automatisch im Auftrag des verdammten Kreml unterwegs.

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Bochum hüpft nicht mehr: Wenn der Fußball endgültig zum Bürokratenirrsinn wird

Das Stadion in Bochum. Archiv-Foto: Stefan Laurin

Man muss sich diese Geschichte erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: Beim VfL Bochum ist in Teilen des Ruhrstadions das gemeinschaftliche Hüpfen verboten. Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern tatsächlich eine behördliche Anordnung. Wer als Außenstehender davon liest, dürfte sich verwundert die Augen reiben. Willkommen im deutschen Fußball des Jahres 2026!

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Duisburg: Klimaschutz braucht auch eine Pipeline

Große Pipeline-Rohre auf der STEGAL-Baustelle zwischen Weimar und Erfurt, Symbolbild für Leitungsbau.
Symbolbild: Rohre der STEGAL-Erdgaspipeline zwischen Weimar und Erfurt, 26. Oktober 2005; kein Bild des Delta Rhine Corridor. Foto: Thuringius / Wikimedia Commons, CC0 1.0.

Eine CO₂-Leitung durch Duisburg mobilisiert Waldschützer und Klimagruppen. Über ihren Verlauf kann gestritten werden. Über ihren Zweck sollte man vorher nachdenken: Wer im Ruhrgebiet Industrie erhalten und Emissionen senken will, braucht mehr als gute Absichten.

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Bärbel Bas geht – und mit ihr ein Stück Arbeiter-SPD

Bärbel Bas am Infostand der SPD Duisburg / Foto: Peter Ansmann

Bärbel Bas ist die Blaupause der linken SPD-Frau mit klassischen Working-Class-Wurzeln. Eine, die weiß, woher sie kommt – und für wen sie Politik macht. Nun zieht Bas die Konsequenzen: Sie tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück. Als Gründe nennt sie einen Trauerfall und die Attacken des Koalitionspartners. Alexander Schweitzer aus Rheinland-Pfalz soll ihr als Arbeitsminister folgen. Selbst Ulf Poschardt, nun wirklich kein Freund klassischer Arbeitnehmerpolitik, räumt heute in den sozialen Medien ein, Bas in seinen Texten zu hart angegangen zu sein.

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Die Linke Berlin: Antisemitismusvereinbarung mit Wochenendpause.

Linke-Fahnen bei einer Kundgebung in Berlin am 3. Februar 2024
Linke-Fahnen in Berlin, 3. Februar 2024 (Symbolbild, keine Aufnahme der hier behandelten Demonstration). Foto: DIE LINKE, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Für die gemeinsame Hinfahrt hatte die Linke Neukölln alles geklärt: 14.15 Uhr, Geschäftsstelle, ab zur Palästina-Demo. Schwieriger wird die Rückfahrt zur eigenen Antisemitismusvereinbarung. Denn von der Kundgebung werden Rufe über Widerstand mit „Steinen und Gewehren“ berichtet – zwei Tage nach der Einigung mit SPD und Grünen.

Die Parteispitze verhandelt über Verbindlichkeit. Ihr Bezirksverband liefert den nächsten Anlass, danach zu fragen.

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Halle: Tillschneider (AfD) gedenkt eines „Amoklaufs“

Hans-Thomas Tillschneider, AfD
Hans-Thomas Tillschneider, AfD (Foto: blu-news.org, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons)

Hans-Thomas Tillschneider möchte beim Gedenken an den Anschlag von Halle Respekt für sein Amt. In seinem eigenen Bericht nennt er den antisemitischen Terror einen „Amoklauf“ und spricht von einer „Gruppe fanatisierter Studenten“. Über die Menschenkette kann man streiten. Über diese Wortwahl muss man sprechen.

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