
Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender fordert im Zuge der geplanten Novelle des nordrhein-westfälischen Hochschulgesetzes weitreichende gesetzliche Änderungen zum Schutz jüdischer Studenten und Hochschullehrer. In einer am Sonntag veröffentlichten Stellungnahme verlangt der Verband unter anderem einklagbare Schutzrechte, strengere Sanktionsmöglichkeiten gegen antisemitische Vorfälle sowie ein Ende öffentlicher Unterstützung für antisemitische Veranstaltungen an Hochschulen.
Nach Ansicht des Netzwerks hat sich die Situation jüdischer Hochschulangehöriger seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 deutlich verschärft. Jüdische Studierende berichteten von Einschüchterungen und Anfeindungen, Lehrende von Boykottaufrufen und Diffamierungen.






