Kubicki und Hagen könnten die FDP zu einem erfolgreichen und spannenden liberalen Projekt machen

Wolfgang Kubicki Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0


Das Duo Wolfgang Kubicki und Martin Hagen ist die letzte Chance der FDP. Kubicki ist meinungsstark und öffentlich präsent, Hagen ist Teil des wichtigsten liberal-konservativen Think-Tanks der Republik: R21.

Seit Jahren schwankt die FDP hilflos ihrem Niedergang entgegen: In den Jahren der Ampel vertrieb sie ihre Wähler durch den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie zu Beginn der bis heute anhaltenden Energiekrise und das frauenfeindliche und der postmodernen Mode folgende Selbstbestimmungsgesetz. Nach dem Bundestagsaus 2025 gelang es Christian Dürr nicht, die am Boden liegende Partei wiederzubeleben. Niederlage folgte auf Niederlage. Dürr tritt trotzdem auf dem FDP-Parteitag im Mai an, um weiter Vorsitzender zu werden, und bis gestern war der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne sein einziger Gegenkandidat. Im Landtag in NRW macht die FDP mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Höne gute Oppositionsarbeit, aber über bundesweite Ausstrahlung verfügt er nicht.

Kubicki ist hingegen auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag präsent, veröffentlicht Debattenbeiträge im Cicero, geht keinem Streit aus dem Weg und vertritt offensiv liberale Positionen. Kubicki ist ein Kämpfer und genau das braucht die FDP, um die beiden entscheidenden Landtagswahlen 2027 in NRW und Schleswig-Holstein erfolgreich zu überstehen und den Weg zurück in den Bundestag zu ebnen. Wenn es Kubicki nicht gelingt, wird es keinem gelingen.

Martin Hagen Foto: FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Dass er im Team mit Martin Hagen, der Generalsekretär werden will, antritt, ist eine kluge Richtungsentscheidung: Hagen ist zurzeit Geschäftsführer der Denkfabrik R21, dem mit Abstand wichtigsten liberal-konservativen Think-Tank der Republik. Durch den direkten Zugang zu Susanne Schröter, Manuel Frondel, Christina Schröder, Bernd Stegemann, Sandra Kostner, Marie-Christine Ostermann und Andreas Rödder, sicher nicht alle Unterstützer der FDP, verfügt er über eine unschätzbar wertvolle Ressource: intellektuelle Exzellenz.

Kubicki und Hagen sind die letzte Chance der FDP, aber weit mehr als ein Notnagel: Gemeinsam könnten sie die FDP nicht nur wieder in den Bundestag führen, sondern zu dem spannenden, intellektuellen liberalen Projekt machen, das die Republik dringend braucht.

 

 

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