Oje, oje – der erste Schnee…

 

Ich habe mir eine neue Kamera gekauft. Sie hat 14 Megapixel, für eine Kompaktkamera ziemlich viel – leider macht sie nur unscharfe Bilder.

Monate lang habe ich damit fotografiert. Leider ist bisher kein Bild wirklich scharf geworden. Doch heute Nacht schlug ihre Stunde: Umher fliegende Schneeflocken bildet sie sehr gut ab. Hier also ein paar Impressionen aus dem Ruhrgebiet von heute Morgen.

 

Duisburg, Lehmbruck Museum Innenstadt um 3:17 Uhr.

Essen, Hauptbahnhof um 4:00 Uhr.

Recklinghausen, Busbahnhof um 6:28 Uhr.

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4 Kommentare

  1. #1 | Sonja sagt am 22. November 2008 um 11:55 Uhr

    Sind doch schöne Bilder geworden. Bei uns in Marl schneit es auch.

    Was ist es denn eigentl. für eine Kamera, wenn sie mit 14 Megapixel so unscharfe Fotos macht?

  2. #2 | Ralf Wasselowski sagt am 22. November 2008 um 19:54 Uhr

    Es ist eine Lumix 150 von Panasonic. Allerdings war die Sentenz nicht ganz ernst gemeint.
    Es verhält sich so: Ich hatte ein Vorgängermodell von Panasonic mit 8 Megapixeln, da habe ich mir keine Bedienungsanleitung durchgelesen und einfach losgelegt – und alles hat geklappt. Das wollte ich mit der neuen Kamera auch machen, nur, sie funktioniert etwas anders, hat mehr Optionen, z.B. auch bezüglich der Art der automatischen Schärfemessung. Außerdem mache ich Trottel ziemlich viele Makroaufnahmen und vergesse immer wieder, die Makrooption herauszunehmen, was natürlich zu Unschärfen führt.
    Der Witz bestand darin, dass ich mir eine deutlich teurere Kamera mit Spitzentechnik, Spitzenobjektiv (von Leica) und Spitzenauflösung besorgt habe – und dann macht sie unscharfe Bilder…zum Verzweifeln. Ein Freund, mit dem ich manchmal fotografiere, hat sich totgelacht: Seine Aldikamera hat knackescharfe Bilder gemacht, meine z.T. unscharfe.
    Aber der Vollständigkeit möchte ich noch sagen, dass ich die Panasonic Lumix-Serie spitzenmäßig finde, sonst hätte ich mir nicht eine Kamera vom selben Hersteller geholt. Sie hat ein sehr gutes Weitwinkelobjektiv, nur, man braucht Zeit, Erfahrungen zu sammeln und alle Optionen auszuprobieren. Und dann ist da noch die dicke Bedienungsanleitung…

  3. #3 | Thomas sagt am 23. November 2008 um 10:18 Uhr

    >Ein Freund, mit dem ich manchmal fotografiere, hat sich totgelacht: Seine Aldikamera hat knackescharfe Bilder gemacht

    Also bitte, meine „Aldikamera“ ist eine alte Nikon Coolpix 2200. Die hab ich damals als early adopter etwa für den Preis Deiner Lumix erstanden.

    Das eigentliche Geheimnis meiner Cam ist aber, daß die keinen Akku hat. Und mit zwei Mignonzellen betrieben wird, die man wirklich überall kriegt.

    Und die Bilder sind nicht knackscharf, sondern eher flirrig. Gewissermaßen wohnt der Geruch der Straßenfotografie schon in der Cam, deswegen hab ich sie ja immer dabei.

    Aber zugestanden – nix gegen meine alte Robot.(:

  4. #4 | Ralf Wasselowski sagt am 23. November 2008 um 21:58 Uhr

    @thomas: Du warst gar nicht gemeint. Es ging um jemand anderen, der tatsächlich eine Aldikamera hat. Die kostet unter 100 Euro, hat ein paar interessante Softwarefeatures und ein 3-Zoll-Display. Aldi-Süd und Aldi-Nord haben preisgleich zwei unterschiedliche Kameras im Sortiment gehabt. Er hat mich fotografiert, und du siehst wirklich jedes einzelne Härchen auf meinem Ohrläppchen. Verblüffend. Bei der Kamera war übrigens ein zweiter Akku dabei. Da brauchst Du keine Mignonzellen.
    Mit der Coolpix habe ich vor den Lumix‘ fotografiert. War auch nicht soo schlecht. Andererseits geht die Technik ja weiter, ist also nicht vergleichbar, natürlich war das Rauschen in dunklen Bereichen noch sehr schrottig.
    Ich bin Feind überzüchteter Technik: Wenn es nicht mehr in die Höhe (neue Konzepte) sondern nur noch in die Breite geht (immer neue Features mit immer neuen Details), sind die Kameras zu kompliziert und zu anfällig (für Fehler und mechanische Beanspruchung).

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