Ruhrgebiet 2020. Wo stehen wir? Der erhebende Gedanke, Teil des „werdenden Abendlandes“ – so Titel einer vielbesuchten Ausstellung in der Villa Hügel im Jahr1956 – und damit mehr als der Kohle- und Schwermetallproduzent Westdeutschlands zu sein, hat sich längst verflüchtigt, und händeringend wird nach selbstbewussten neuen Ideen gesucht, die vielfältigen Aspekte dieser Region unter einen Hut zu bringen.
Donald Trump 8li.) und Mahmoud Abbas Foto: The White House Lizenz: Gemeinfrei
Dass sich US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten im Hinblick auf das Coronavirus vielfach kritikwürdig verhalten hat, wird in hiesigen Breiten kaum jemand ernsthaft bestreiten. Immer wieder verharmloste er in der Öffentlichkeit die Gefahr, gab sich in Sachen der von vielen als sinnvoll erachteten Schutzmaßnahmen uneinsichtig und provozierte seinen Konkurrenten um das Präsidentenamt, Joe Biden, in der Fernsehdebatte kürzlich noch mit dem Spruch, dass dieser die wohl größten Schutzmasken trage, die Trump je gesehen habe.
All dies ist ärgerlich und auch ein Stück weit traurig. Trotzdem rechtfertigt Trumps kritikwürdiges Verhalten in keinster Weise, was ihm auch aus hiesigen Landen in den vergangenen zwei Tagen massiv entgegenschlug.
18.09.1941 – 20.09.2020: Siegfried Ambrosius, langjähriger SPD-Geschäftsführer; Foto: Joachim Franz
Er sorgte fast vierzig Jahre lang dafür, dass bei der SPD in Duisburg alles reibungslos lief: Von 1967 bis 2006 war Siegfried Ambrosius der Geschäftsführer der SPD Duisburg: Sozialdemokratisches Urgestein. Das ewige Gesicht der SPD in Duisburg.
Als ich, irgendwann im September 1989, nach einer Flugblattaktion der Jusos Duisburg zur damaligen Kommunalwahl, in der Geschäftsstelle der SPD in der Krummacherstraße 33 in Duisburg mit meinem ausgefüllten Mitgliedsantrag aufgeschlagen bin, verließ Siegfried Ambrosius gerade das Parteibüro – und nahm meinen Antrag gleich entgegen um ihn weiterzugeben. Das er der Geschäftsführer der lokalen SPD war, wusste ich damals noch nicht.
Seine sehr freundliche Art bei der kurzen Begegnung ist mir aber in Erinnerung geblieben.
Gesehen habe ich ihn danach nur noch bei größeren Parteiveranstaltungen – etwa als Oskar Lafontaine 1990 als Kanzlerkandidat der SPD in der Mercatorhalle in Duisburg sprach.
Venlo Foto: Joaquin Maturana Contt Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Auch in dieser Woche haben sich die Ruhrbarone-Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt wieder am virtuellen Wasserspender in der Ruhrbarone-Redaktion getroffen und kurz ihre Gedanken zum aktuellen Geschehen im Profifußball ausgetauscht.
Heute ging es u.a. um den Nervfaktor von BVB-Coach Lucien Favre, alte Bochumer Recken und das Trainerdebüt des neuen Schalke-Coaches Manuel Baum
Die zum Kreis Recklinghausen gehörende Stadt Gladbeck ist seit Beginn der Pandemie von Corona besonders schwer betroffen. Das Virus zog im Frühjahr durch die Altenheime und sorgte dafür, dass die 80.000-Einwohnerstadt höhere Todeszahlen hatte etliche Großstädte. Und auch im Moment ist die Lage in Gladbeck dramatisch: Vor wenigen Tagen lag die 7-Tage-Inzidenz bei 76,6. Gestern lag sie dann immerhin noch bei 59,5. Auch wenn die Stadt, der Kreis
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Der VfL Bochum 1848 und Manuel Riemann haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Das neue Arbeitspapier hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2023. Die Nummer 1 im Bochumer Tor ist seit 2015 an der Castroper Straße aktiv und hat in dieser Zeit 155 Pflichtspiele für den VfL absolviert.
Sebastian Hartmann (SPD) Foto: Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0
In der nordrhein-westfälischen SPD ist der Führungsstreit offen ausgebrochen. Nach Medienberichten hat der SPD-Fraktionsvorsitzende und ehemalige Justizminister Thomas Kutschaty angekündigt, auf dem am 14. November stattfindenden Parteitag als
Oliver Masucci spielt Rainer Werner Fassbinder in ›Enfant Terrible‹ von Oskar Roehler | Fotoredit: Weltkino
Heute läuft in den Kinos ›Enfant Terrible‹ an. Es ist von Regisseur Oskar Roehler der Versuch sich seinem großen Idol Rainer Werner Fassbinder zu nähern. Mit einer kunstvollen Farb- und Lichtdramaturgie, sowie außergewöhnlichen Kammerspiel-Kulissen, nähert sich Roehler dem Fassbinder-Universum und erschafft ein grellbuntes Panoptikum. Episodenhaft erzählt Roehler aus dem Leben des Künstlers und zeigt dabei dessen ganze Bandbreite: vom genialen Regisseur über den verzweifelt nach Liebe Suchenden bis hin zum eifersüchtigen Maniac, der einzelne Personen aus seiner Film-Clique immer wieder ärgern und drangsalieren muss. Schauspieler Oliver Masucci spielt den Regisseur in seiner ganzen Komplexität: als innovativen Theatermacher, unerbittlichen Filmfanatiker, Sichtbarmacher von politischen Ungereimten und einem privat Verzweifeltem, der nach dem Selbstmord gleich zweier Lebenspartner (El Hedi Ben Salem im Jahr 1977 und Armin Meier 1978) knietrief im Nebel von Kokain, Alkohol, Valium und Schlaftabletten versinkt.