Premiere in Oberhausen: Ein Volksfeind von Henrik Ibsen

Susanne Burkhard und Jürgen Sarkiss in Ein Volksfeind (Foto: Ant Palmer)

2004 war „Ein Volksfeind“ zuletzt am Theater Oberhausen zu sehen. Damals führte ein langer Steg weit in den Zuschauerraum. Auch jetzt hat Bühnenbildnerin Maria-Alice Bahra wieder eine Gangway durch das Parkett gebaut. Jeff Zach, der Thomas Stockmann von damals, sitzt allerdings bei der Premiere am 12.1. nur im Publikum und niemand muss fürchten, dass er sich plötzlich splitterfasernackt auszieht und von oben herab das Publikum anbrüllt, bis es wutschnaubend den Zuschauerraum verläßt. Volker Lösch, der seinerzeit die umstrittene Inszenierung besorgte, wollte uns aus unserer Konsumenten-Lethargie reißen und zwingen, Stellung zu beziehen. Florian Fiedler nutzt die gleiche Stück-Szene,

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Die GroKo, die SPD und die enttäuschten Sozis: „Halt die Fresse, krieg`n Kind“

Groko 2018: Und weiter gehts Foto: Screenshot CDU TV

Es hätte schlimmer kommen können: Irgendeine Koalition mit den Grünen oder gar der Linkspartei. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen zum Glück ja noch alle aus. Nicht dass das Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD das Blut in Wallung versetzen wie eine gelungene Mischung aus Amphetaminen und Champagner, dafür fehlen wichtige Punkte: Klare Worte gegen die Regime im Iran, der Türkei und China, Offenheit für neue Technologien wie Gentechnik, ein Bekenntnis zur Erforschung der Kernfusion, mehr Geld für die Digitalisierung, Verringerung von Klagemöglichkeiten für Wutbürger und Verbände, ein deutliches Bekenntnis zu Industrie und der klare Wille in Europa dafür zu sorgen, dass industrie- und standortfeindliche Regulierungen sowie eine die europäische Idee gefährdende Verbotspolitik ein Ende finden.

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Der Ruhrpilot

Die ehemalige römisch-katholische Kirche St. Lambertus im Immerath Foto: Johan Bakker Lizenz: CC-BY-SA 4.0


NRW: 
Mer losse dr Dom in Kölle…taz
NRW: SPD-Chef Groschek zur GroKo: „Lieber gut regieren als nicht regieren“…WAZ
NRW: Land macht weniger Schulden als vorgesehen…RP Online
NRW: Außenminister Sigmar Gabriel übernimmt Lehrauftrag…KStA
GroKo: Die imaginierte Kontinuität der neuen großen Koalition…Welt
GroKo: „Für Schulz beginnt jetzt der nächste Leidensweg“…Cicero
GroKo: Eine große Koalition für den kleinen Mann…Welt
GroKo: Und was ist mit der Zukunft unseres Landes?…FAZ
GroKo: Die SPD steckt in der Zwickmühle…NZZ
GroKo: Moderat links…Zeit
GroKo: SPD-Spitze rechnet mit Zustimmung zur GroKo…FAZ
Debatte: Fatale Aufweichung unseres Rechtsstaates…Welt
Debatte: Der Verlust der Realität…Cicero
Debatte: Die Bedeutung der Farbe…Jungle World
Ruhrgebiet: GroKo – Große Skepsis in der SPD…WAZ
Bochum: Nach Flucht aus Syrien veröffentlicht Mutter ihr erstes Buch…WAZ
Dortmund: Abgeschobener Gefährder wollte als Märtyrer sterben…RP Online
Dortmund: Die meisten radikalisierten Jugendlichen sind Deutsche…WAZ
Duisburg: SPD-Spitze geht zur GroKo in Klausur…WAZ

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„Hakanaï“ eröffnet Festival „Temps d’image“ am Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hakanaï von Adrien M & Claire B am Tanzhaus NRW (Foto: Romain Etienne)

Das japanische Wort „Hakanaï“ steht für das Ungewisse und Vergängliche des Daseins und setzt sich aus dem Schriftzeichen für „Mensch“ und „Traum“ zusammen. Damit könnte der Titel der Produktion des französischen Duos Adrien M & Claire B programmatisch für das Festival „Temps d’Image“ stehen, das sie am 12.1. um 10 Uhr eröffnete. Bis Sonntag, 20.1. werden sechs Produktionen und ein Gespräch um die Frage nach der Verbindung von Tanz, Performance und deren Interaktion mit Technik kreisen.

Die konzentrierte Arbeit der beiden Franzosen erzählt davon, wie wir immer wieder fasziniert und auch ratlos vor neuer Technik stehen,

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Die unausgesprochene Einladung auf einen Kaffee im Nebel – Eine Anekdote

gestalt – gemeinfrei

Bereits heute kann ein Wissenschaftler, ein Philosoph oder ein Poet kaum noch mit Durchschnittsmenschen sprechen, allenfalls plaudern, im Tonfall der Umgangssprache, des mühevoll eingeschränkten oder gar abgelegten gesellschaftlichen Sammelsuriums, falls dies erforderlich ist, jedoch nicht darüber, womit er sich beschäftigt, allenfalls über den Kaffee und den Kuchen, die in einem Café serviert werden, sei es auch inmitten eines Nebels.

Die traditionelle Bildung hat versagt, ja, ich wage zu behaupten, dass Bildung erst mit dem Abschluss eines Masters beginnen könnte. Alles bis dahin Erreichte wäre lediglich Kindergarten …

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Neues Buch von Deniz Yücel: »Wir sind ja nicht zum Spaß hier«


Am 14. Februar jährt sich die Festnahme Deniz Yücels. Seit dem 14. Februar 2017 sitzt der Journalist in Haft, mit dem Vorwurf der Terrorpropaganda und Volksverhetzung, davon acht Monate in Isolationshaft, bis heute ohne Anklage. »Es gibt nur einen Grund, Leute wie Deniz Yücel wegzusperren: Man will sie zwingen, endlich die Klappe zu halten.«, schreibt Doris Akrap in ihrem Vorwort zu dem neuen Buch »Wir sind ja nicht zum Spaß hier«, und weiter: »Damit klar ist, dass daraus nichts wird, erscheint dieses Buch.«

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Der Ruhrpilot

Stromtrasse Foto: H.A. Lizenz: Public Domain


NRW: 
Stromautobahn soll vor allem über Land führen…RP Online
Debatte: „Unser Land wird oft als schwach wahrgenommen“…Welt
Debatte: 
Fatale Aufweichung unseres Rechtsstaates…Welt
Debatte: Wichtiges Argument für Rauchverbot wird von Forschern angezweifelt…BI
Debatte: Angst, zu beleidigen, hat zu viele unschuldige Leben gekostet…Dawkins
Debatte: Zahl der Reichsbürger dramatisch gestiegen…FAZ
Debatte: Hier kommt Alex…Jungle World
Debatte: „Linkssein steckt in der grünen DNA“…taz
Debatte: „Wissenschaftliche Analyse wird durch Politgeschachere überlagert“…Cicero
Ruhrgebiet: „Wir waren wie Sardinen in einer Büchse“…Bild
Bochum: Altenheime drehen kräftig an der Preisschraube…WAZ
Dortmund: Bürger fordern mehr Druck gegen Kriminelle in der Nordstadt…WAZ
Dortmund: Neun von zehn Flüchtlingen haben mittlerweile Wohnungen…Nordstadtblogger
Duisburg: Neugestaltung der Mercatorinsel beginnt…RP Online
Essen: Caritas tadelt unseriöse Vermieter…WAZ

Österreich: Der Kampf um die Demokratie hat begonnen

Herbert Kickl. Foto: (c) Nathan Spasic

Der Kampf um das demokratische Österreich hat offenbar schneller begonnen als gedacht. In einer Pressekonferenz forderte am Donnerstag Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Flüchtlinge „konzentriert an einem Ort zu halten“. Nachfragen ob der Wortwahl wies er als „Provokation“ zurück.

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Ich will an Schläuchen hängen

Ein Ende, ein Schrecken …
Quelle: Flickr.com, Foto: WH, CC BY-ND 2.0

Es ist eine seltsame Diskrepanz: Über kaum etwas scheint heute so viel Einigkeit zu bestehen, wie darüber, am Ende des Lebens nicht leiden zu wollen. Der Satz „Ich möchte später nicht an Schläuchen hängen“ ist Allgemeingut. Und dennoch gibt es viele schwerkranke, demente Menschen, die nicht mehr sprechen können, nicht mehr essen können, die künstlich am Leben erhalten in den Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen. Es kostet viel Geld, es ist schmerzhaft anzusehen. Das nicht zu wollen, ist ein nachvollziehbarer Wunsch.
Und doch hat diese Selbstverständlichkeit, mit der Viele bereit sind, auf das Leben zu verzichten, für mich etwas Leichtfertiges. Man sollte doch glauben, die Bereitschaft zu sterben würde nur im äußersten Notfall bestehen. Es erschiene doch nur natürlich, wenn die Leute sicherstellen wollten, dass ja nicht versehentlich zu früh die Hilfen eingestellt werden. Doch der Satz „Ich hoffe, die Medizin ermöglicht mir ein möglichst langes Leben“ ist sehr viel seltener als der mit den Schläuchen.

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