Der Ruhrpilot

Landtag NRW, Foto: Schälte, Bernd © Alle Rechte beim Landtag NRW
Landtag NRW, Foto: Schälte, Bernd © Alle Rechte beim Landtag NRW


NRW: 
Große Koalition auch in Nordrhein-Westfalen?…NOZ
NRW: Weniger Straftäter müssen ins Gefängnis…RP Online
NRW: Landesregierung bestellt Jodtabletten…General Anzeiger
Debatte: Populisten fügen Europa einen Milliarden-Schaden zu…Welt
Debatte: Deutsche Angsthasen…FAZ
Debatte: Die EU ist europhob…Novo Argumente
Debatte: Nach dem Massenmord…FAZ
Debatte: War es der Rotwein?…Zeit
Ruhrgebiet: Interesse internationaler Firmen deutlich gestiegen…RKW
Bochum: Schüler erhalten Hilfe über das Abitur hinaus…Der Westen
Dortmund: Paypal kündigt Ticketanbieter wegen Kuba-Embargo…Der Westen
Duisburg: Freier Eintritt in städtischen Museen?…RP Online
Duisburg: CDU nimmt SPD-OB aufs Korn…Der Westen
Essen: Kufen fliegt in den Nordirak…Radio Essen
Essen: Jugendamt wundert sich über die „dünne Akte“ von Yussuf T….Der Westen

 

 

 

Patti Smith präsentiert “An Evening Of Words And Music“ in der Lichtburg Essen

Beni Köhler [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
Beni Köhler [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
Die legendäre Patricia Lee „Patti“ Smith, die am vorletzten Tag diesen Jahres ihren 70. Geburtstag feiern wird, ist Lyrikerin, Punk- und Rockmusikerin, Singer-und Songwriterin, Fotografin und Malerin zugleich.

Dichterin  war sie allerdings schon lange bevor sie zum Punkrock kam. Ihr erster Gedichtband „Seventh Heaven“ erschien 1972.

Drei Jahre später erschien mit „Horses“ die erste LP der späteren Patti Smith Group mit Lenny Kaye, Ivan Kral, Richard Sohl und Jay Dee Daugherty. Die Band wurde Vorläufer und Vorbild der englischen und amerikanischen Punk- und New-Wave-Bewegung. Patti Smith etablierte sich zudem als Ikone der neuen Frauenbewegung. Die frei assoziierende Lyrik, die Patti Smith halb atemlos, halb synkopisch über nur scheinbar primitive Rockakkorde legte, gab ihren Songs einen aufbegehrenden und nervösen Reiz.

Sie wurde das amerikanische Pedant zu unserer deutschen „Godmother Of Punk“ Nina Hagen.

Nach ihrer erfolgreichen „Horses“-Tour von 2015 kommt Patti Smith auch 2016 wieder nach Deutschland, Österreich und Luxemburg, dieses Mal unter dem schönen Motto “An Evening Of Words And Music“.

Es ist zu erwarten, dass das künstlerische Allroundtalent neben ihren Songs auch weitere Beispiele ihrer künstlerischen Ausdruckskraft präsentieren wird, so wie sie es in der Vergangenheit verschiedentlich tat. Jüngst erschien ihr aktuelles Buch „M Train“.

Ausschnitte aus ihren Büchern und Gedichten und natürlich viele Impressionen, Gedanken und Assoziationen wird Patti Smith, die vom „Time-Magazin“ zu den 100 wichtigsten Menschen unserer Zeit gezählt wurde, ihren Gästen auch am 10.August in der Lichtburg Essen zum Beten geben. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Band, bei der, neben Tony Shanhan und Seb Roachford, auch ihr Sohn Jackson als Gitarrist mitwirkt.

Karten für den 10.08. 2016 in Essen gibt es online bei Eventim und Ticketmaster.

www.noisenow.de

Duisburg: Bitteres Scheitern in der Relegation – Das war es dann in ‚Liga 2‘ für den MSV!

Foto: MSV Duisburg
Mannschaftsfoto 2015/16. Foto: MSV Duisburg

Seien wir mal ganz ehrlich, viele Spiele des MSV Duisburg in dieser Saison waren eher unansehnlich und nur schwer über die volle Distanz erträglich. Fast die gesamte Saison über lag der Club folgerichtig dann auch auf einem direkten Abstiegsplatz. Lediglich an den letzten Spieltagen schaffte man es zumindest auf den 16., den sogenannten Relegationsplatz. Dies war die verdiente Belohnung einer nicht enden wollenden Bemühung der Mannschaft. Mit einer deutlich sichtbaren Steigerung zum Ende der Saison hin, wohl auch durch den Trainerwechsel mit eingeleitet, verdienten sich die ‚Zebras‘ die Chance in den beiden Relegationsspielen gegen den drittplatzierten der 3. Liga ihre Ligatauglichkeit auf den letzten Drücker quasi doch noch zu beweisen.

Doch das ging nun am Ende dann doch gründlich schief. Nach der wirklich schwachen Leitung bei enttäuschenden 0:2 bei den Würzburger Kickers am vergangenen Freitag, wäre heute ein deutlicher Sieg  gegen die zuletzt defensivstarken Franken erforderlich gewesen. Kein unmögliches, doch ein zumindest sehr ambitioniertes Unterfangen.

Der äußere Rahmen stimmte dabei. Rund 30.000 Fußballfreunde hatten sich im ‚Wedaustadion‘ versammelt, hatten, bis auf die Fraktion der Gästefans, die Hoffnung auf ein sportliches ‚Überleben‘ der Relegation vor dem Spiel am Abend noch nicht aufgegeben.

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Kuratoren außer Rand und Band

R&P im Pott soundraumDie Entstehung und historische Entwicklung der Rock- und Popmusik im Siedlungsverband Ruhrkohlebezirk (SVR) seit dem Jahr 1956 bis in die Gegenwart, dargestellt an über Eintausend ausgestellten  Exponaten wie bebilderten Schallplattenhüllen, elektronisch verstärkten Musikinstrumenten und dekorativen Großdrucken veranstaltet vom Ruhr Museum auf dem UNESCO Welterbe Zollverein in der Ruhrmetropole Essen im Jahr 2016 anno domini Jesu Christi.

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Liebes Duisburg, lieber MSV,

egal, wie das Spiel nachher ausgeht, eines steht mal fest: Trotteligste Fußballstadt beziehungsweise trotteligster Fußballverein der Welt könnt Ihr immerhin nicht werden.

Denn dazu müsstet Ihr:

1. In einem Anfall von Größenwahn eine moderne Multifunktionsarena bauen, deren einzige Funktion das Veranstalten von Fußballspielen ist,

2. was, genau, bedeutet, dass dort außer Fußball nix stattfinden kann, kein Konzert, kein irgendwas, nur Fußball.

3. Anschließend, also in der Saison, in der die moderne Arena feierlich eröffnet wurde (mit einer krachenden Heim-Niederlage gegen St. Pauli,. übrigens, was nun wirklich nicht jeder schafft), müsste der Fußballverein dann aber auch gleich wieder absteigen.

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Relegation: Wenn Not gegen pures Elend siegt – Frankfurt bleibt, Nürnberg frustriert!

Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch
Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch

Gemessen an der sportlichen Bedeutung waren die Relegationsspiele zwischen dem Zweitligadritten, dem 1. FC Nürnberg, und dem Drittletzten des Oberhauses, der Frankfurter Eintracht, am Ende eine einzige Enttäuschung. Beide Teams offenbarten in den 180 Minuten ihres Kräftemessens in Hin- und Rückspiel, warum sie eigentlich nicht zu den 18 besten Fußballteams des Landes gehören dürften.

Dass die Frankfurter Eintracht es nun trotzdem weiterhin tut, das verdanken die Hessen dabei aber eben nicht der eigenen Stärke, sondern vielmehr der Schwäche der Franken.  Wenn ein Team sich in zwei kompletten Spielen eigentlich keine einzige eigene Torchance erarbeitet, dann kann es kaum begründet den Anspruch vertreten aufsteigen zu wollen. Und daher ist es gut und richtig, dass der 1. FC Nürnberg nicht aufgestiegen ist. Es wäre anderenfalls ein Aberwitz der jüngeren Sportgeschichte gewesen.

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Der Ruhrpilot

Nazi-Demonstration in Dortmund
Nazi-Demonstration in Dortmund


Dortmund: 
Bis zu 1000 Neonazis werden erwartet…Der Westen
NRW: Wohnungseinbrüchen – CSU-Mann gibt der SPD die Schuld…Huffpo
NRW: Der Wolf ist zurück…RP Online
NRW: Die Poesie des Verfalls…Ruhr Nachrichten
Debatte: Unbedingt die Kommentare lesen…FAZ
Debatte: Eure Selbstgefälligkeit führt Europa in den Abgrund…Huffpo
Debatte: Mit einem blauen Auge davongekommen…NZZ
Debatte: Jetzt zu beschwichtigen, ist gefährlich…Cicero
Debatte: Diese zwei Fragen muss man jedem Wutbürger stellen…Welt
Debatte: Die unerzählte Geschichte der Pariser Attentate…Achse des Guten
Ruhrgebiet: In die Unis investieren…Der Westen
Ruhrgebiet: Der Mann für Schläger, Vergewaltiger und Mörder…Welt
Ruhrgebiet: Gladbecker Geiseldrama wird verfilmt…Bild
Bochum: Rap gegen Zwangsverheiratung…Bo Alternativ
Bochum: Anschlag auf Bezirksbürgermeister…Der Westen
Duisburg: RuhrFutur setzt auf Integration durch starke Teams…Der Westen
Essen: Polizei räumt Fehler nach Anschlag auf Sikh-Tempel ein…Der Westen

Das Konzert von Girugamesh in der Zeche Carl in Essen

girugamesh_michalak (7)Girugamesh, das sind ShuU (Bass, früher Kagerou-Roadie), Яyo (Drums), Satoshi (Gesang, früher Venom) und Nii (Gitarre) und sie zählen seit ihrer Gründung zu den erfolgreichsten und legendärsten J-Rock und Metal-Bands Japans.

2015 feierten sie ihr 10-jähriges Jubiläum mit einem vollgepackten Tourplan, und dadurch war 2015 seit langem das erste Jahr ohne eine Veröffentlichung.

Anfang des Jahres war dann die Freude groß, als die vier am 20. Januar ihr neues Mini-Album „Chimera“ veröffentlichten. Der Titel drückt aus, was sie selber als Band ausmacht. Ihr Sound ist ebenfalls eine Mischung aus verschiedenen Sounds, sie vereinen Metal mit lauter Rock oder Punk-Musik und lassen sich musikalisch nur schwer einordnen. Über sich selber sagen sie, dass sie ihr eigenes Musik-Genre “girugamesh” erschaffen haben.

Ihr aktuelles Album „Chimera“ ist wesentlicher Bestandteil ihrer aktuellen Europa-Tour, die die vier Japaner im Mai auch für fünf Konzerte nach Deutschland geführt hat ( der letzte Termin ist am 27.Mai 2016 in Aschaffenburg)

Kurz vor Beginn ihrer Europa-Tournee gab die Band allerdings bekannt, daß dies ihre letzte Europatour sein wird und Girugamesh sich im Juli diesen Jahres auflösen werden.

Somit mischte sich an dem Wochenende, an dem Girugamesh gleich zwei Mal in der Zeche Carl in Essen auf der Bühne standen, zu der Freude über die neue Albumpräsentation auch ein kleiner Wermutstropfen.

Der 14. Mai war komplett ausverkauft, ich war am Sonntag, den 15.Mai vor Ort und auch da war die Zeche Carl erneut gut gefüllt mit zum größten Teil Anime-Fans in “Manga Cosplay Kostümen”, japanischen Lolita-Kleidern und den buntesten Haarfarben.

Die Stimmung war großartig, man kann kurz und knapp sagen, dass Girugamesh den Abend gerockt haben. Sie haben ihren Fans und sich selbst keine Pause gelassen und fortwährend zum Springen und Winken angeregt – und sich offensichtlich darüber gefreut wie gerne die Fans mitsingen, sei es auf Englisch oder Japanisch.

www.gan-shin-promotion.com

Warum zieht es Jugendliche in den Dschihad?

Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg
Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg

Warum zieht es Jugendliche in den Dschihad? Wird eine ultrakonservative Auslegung der Religion gerade bei Jugendlichen attraktiv? Und was kann man gegen religiösen Extremismus tun? Fragen wie diese erörtert der Psychologe und Bestsellerautor Ahmad Mansour am Freitag, 27. Mai, 19 Uhr bei der zweiten Veranstaltung aus der Reihe „Talk im DKH“. Unter dem Titel „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“ geht es im Dietrich-Keuning-Haus (Leopoldstr. 50-58) unter der Moderation von Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani um Radikalisierungstendenzen in einigen muslimischen Jugendszenen. Der Eintritt ist frei. Ahmad Mansour ist Direktor der European Foundation for Democracy und engagiert sich in verschiedenen Projekten der Prävention und Deradikalisierung. Als arabisch-israelischer Jugendlicher war er selbst radikaler Islamist. Er spricht über seine Erfahrungen auf beiden Seiten.

Anmeldungen sind erwünscht unter www.talk-im- dkh.dortmund.de.