Das Schauspielhaus Bochum Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum
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Heute Abend feiert das Kunst- und Musikkollektiv All The Time gemeinsam mit dem aus Halle an der Saale stammenden Elektronik-Duo Super Flu die Veröffentlichung einer Schallplatte, welche die Musiker gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern aufgenommen haben. Am kommenden Montag findet dann im Konzerthaus Dortmund eine Live Darbietung der Dortmunder Philharmoniker mit dem DJ Duo statt. Unter dem Titel „Schilder einer Baustelle“ werden Themen aus der Mussorgski Komposition „Bilder einer Ausstellung“ neu interpretiert und mit Beats, Grooves, Sythti-Sounds und Feld Recordings unterlegt. „Mussorgskimeetsfeel-good Tech-House“, heißt es aus der PR Abteilung der Dortmunder Philharmoniker und ein „unvergesslicher Abend“ wird prognostiziert.
Lange war es verloren, nun hat die SPD-Essen es wiedergefunden: Das Rezept, wie man als sozialdemokratische Partei eine Ruhrgebietsstadt verliert.
Trotz seit Jahrzehnten sinkender Wählerstimmen ist das Ruhrgebiet noch immer eine SPD-Hochburg. Am deutlichsten wird das bei den Oberbürgermeisterwahlen: Der alte Satz, dass im Ruhrgebiet auch ein Besenstiel gewählt werden würde, solange er rot angestrichen wäre, hat an Richtigkeit nie verloren. Bis auf wenige Ausnahmen wie Hamm oder Hagen haben längst wieder fast alle Oberbürgermeister ein SPD-Parteibuch. Das war nicht immer so: In den 90er Jahren und knapp darüber hinaus gelang es der CDU in vielen Städten nicht nur Stimmen bei den Ratswahlen zu gewinnen, sondern auch Oberbürgermeister in viele Großstädten des Ruhrgebiets zu stellen: In Gelsenkirchen, Essen, Duisburg und Hamm hatten Christdemokraten das Sagen. Auch in vielen kleineren Städten wie Gladbeck, Recklinghausen oder Marl wurde die SPD auf die Plätze verwiesen. In Städte wie Gladbeck oder Gelsenkirchen ging dem Sieg der Union ein Machtkampf in der SPD voraus. Wo die SPD zusammenhielt, wie in Dortmund, gelang es ihr auch einen Anfangs eher unpopulären Kandidaten wie Gerhard Langemeyer durchzusetzen.
Der Jugendverband REBELL lud die Jusos Bochum dazu ein, sich an einem sog. „Umweltkampftag“ am 6. Dezember zu beteiligen. Martin Schottek, der Vorsitzender des Bochum Jusos nimmt die Einladung nicht an.
Lieber Jugendverband REBELL,
Liebe MLPD,
Lieber „Unabhängiger“ Frauenverband Courage
Liebe Redaktion „Rote Fahne“ und liebe Rotfüchse
Eure Einladung hat mich überrascht und doch nicht überrascht. Überrascht war ich, weil Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten normalerweise bei euch nicht so gut wegkommen. Die Sache mit den Kriegskrediten, die Sache mit dem Radikalenerlass, die Sache mit der Agenda 2010, ihr wisst schon.
Auch wenn wir hier bei uns im Blog häufig über die aktuellen Zustände und negativen Entwicklungen in NRW, speziell auch im Ruhrgebiet, schimpfen und recht emotional diskutieren, vielen von uns ist natürlich trotzdem längst klar, dass diese Region auch ihre besonders lebens- und liebenswerten Seiten hat.
Falls sich jedoch jemand dessen noch immer nicht ganz so bewusst sein sollte, oder irgendwer vielleicht einen Freund oder Verwandten von Außerhalb noch von den vielen Schönheiten der Gegend in der wir hier leben überzeugen möchte, dann habe ich heute einen passenden Buchtipp für ihn bzw. sie:
In dieser Woche ist ein Buch erschienen, welches sich dem Fluss widmet, dem unsere Region ihren Namen zu verdanken hat. In „219,3 Kilometer im Fluss – Das Ruhr-Buch“ verarbeiten sechs Autoren/innen und ein Fotograf des im Verlag ‚hellblau‘ erschienenen Reportage- bzw. Fotobuches über die Ruhr ihre unterschiedlichen Eindrücke, welche sie entlang des Flusses in knapp 2 Jahren gesammelt haben.
Letzten Donnerstag fand die Generalprobe für die neue Urbanatix Show 2014 „Outside The Box“ in der Bochumer Jahrhunderthalle statt. Ich war dabei und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht, die hoffentlich Lust auf mehr machen!
Gleich heute um 17 Uhr und um 20 Uhr finden die nächsten beiden Vorstellungen statt und wollen gesehen werden! 🙂
Urbanatix2014_Michalak
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Die nächsten Termine :
Sonntag, der 16.11.2014, 17.00 Uhr und 20.00 Uhr Montag, der 17.11.2014, 19.00 Uhr Dienstag, der 18.11.2014, 19.00 Uhr Mittwoch, der 19.11.2014, 19.00 Uhr Donnerstag, der 20.11.2014, 19.00 Uhr Freitag, der 21.11.2014, 19.00 Uhr Samstag, der 22.11.2014, 17.00 Uhr und 20.00 Uhr Sonntag, der 23.11.2014, 18.00 Uhr und 20.30 Uhr (Totensonntag!) (neu) Montag, der 24.11.2014, 19.00 Uhr (neu) Dienstag, der 25.11.2014, 19.00 Uhr Die Tickets sind ab sofort unter www.westticket.de (Tickethotline 0211-274000) oder unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten VVK-Stellen erhältlich.
Volkstrauertag bei Münster. Quelle: Wikipedia, Foto: Corradox, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im fünften Teil seine Serie ‚Fußball im Nationalsozialismus‘ beschäftigt sich Ruhrbarone-Gastautor Thomas Weigle heute mit einigen persönlichen Gedanken, passend zum an diesem Wochenende anstehenden Volkstrauertag:
„Von Julius Hirsch habe ich zum ersten Mal im Jahr 2000 in der Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des DFB gehört … Doch die Namen und die Schicksale der Opfer waren damals noch fast unbekannt… Wir beschlossen daher, die Rolle des Verbandes wissenschaftlich unabhängig aufzuarbeiten.“ Diese Einstellung von Theo Zwanziger unterscheidet sich fundamental von der des unsäglichen Hermann Neuberger, der als Vize 1972 Herbergers Bitte, den in Kanada lebenden Rekordtorschützen Gottfried Fuchs, der 1912 10 Tore im Spiel gegen Russland erzielte, zur Eröffnung des Münchener Olympiastadions 72 einzuladen ablehnte.