Enno Lenze: Kurdistan – von Mosul bis Kirkuk

 

Peschmerga südlich von Kirkuk
Peschmerga südlich von Kirkuk

Unser Gastautor Enno Lenze ist in den autonomen Kurdengebieten, die formal noch zum Irak gehören. Die Kurden und ihre militärischen Einheiten, die Peschmerga, bilden eine Front gegen die Terrorgruppe ISIS, die  immer weitere Teile Syriens und des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht hat. Enno berichtet über seine Reise in seinem Blog – und als Crosspost auf den Ruhrbaronen.

Wie angekündigt befinde ich mich gerade ein Kurdistan. Die aktuellsten Informationen bekommt man von mir auf Twitter (man muss dort nicht angemeldet sein, um zu lesen). Hier poste ich nur einmal täglich die Zusammenfassung. Die Häufigsten Fragen gibts am Ende. Hier entsteht viel Bild/Videomaterial, aber das landet nicht alles sofort online. Wer für die Medien etwas braucht möge sich mit den Wünschen melden.

20.06.2014, Mossul

Habe gerade mit zwei Peschmerga Generälen reden können. Die Lage in Kurdistan ist gut. Wir sind ohne Probleme bis Mossul gekommen. Laut aussage des einen Generals sind wir bisher jedoch die einzigen Journalisten, die er gesehen hat. Offenbar ist aber ein mutiger AFP Fotograf vor ein paar Tagen durch gerannt. In Mossul ist es derzeit stabil ruhig. Viele der Ü-Wagen standen nahe Erbil an einem irakischen Flüchtlingscamp, dort wurden dutzende Interviews geführt.

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WM: ‚Nur‘ 2:2 gegen Ghana – Die DFB-Elf von einem Extrem ins Andere

Bundestrainer Joachim 'Jogi' Löw; Lizenz: CC; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy
Bundestrainer Joachim ‚Jogi‘ Löw; Lizenz: CC BY-SA 3.0 ; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy

Bemerkenswert wie schnell die Stimmung beim Fußball manchmal kippen kann. Da wurde die Deutsche Mannschaft nach ihrem überraschend deutlichen 4:0-Erfolg gegen den vermeintlich härtesten Konkurrenten in der WM-Vorrundengruppe aus Portugal abgefeiert wie selten. Und nun, nur wenige Tage später, da reicht ein in der zweiten Halbzeit von seinen taktischen Zwängen befreites zweites Vorrundenspiel gegen Ghana, welches mit einem 2:2 Unentschieden endete, bereits aus um das Selbstbewusstsein vieler Fans und Medienvertreter offenbar wieder schwer zu erschüttern.

Anders lässt sich ja kaum erklären, was man aktuell so im Web lesen kann bzw. muss.

Plötzlich gilt die Abwehr als unsicher und wenig eingespielt, werden die Auswechselungen von Jogi Löw kritisch hinterfragt (u.a. der Wechsel von Götze), und fragt man sich, aktuell z.B. in der Sport1-sendung ‚Doppelpass‘ ob der Kader der DFB-Elf so überhaupt richtig zusammengestellt wurde.

Das kann ja im weiteren Turnierverlauf noch heiter werden.

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Schloss Nordkirchen lädt zu einem Spaziergang in romantischer Atmosphäre ein

Schloss Nordkirchen im Juni 2014. Foto(s): Robin Patzwaldt
Schloss Nordkirchen im Juni 2014. Foto(s): Robin Patzwaldt

Gerade für Bewohner des an vielen Stellen mehr und mehr vergammelnden und ungepflegten Ruhrgebietes bietet das Schloss in Nordkirchen, nur wenige Kilometer in Richtung Münsterland, im Kreis Coesfeld gelegen, ein attraktives Ausflugsziel, wie ich gerade gestern, bei meinem ersten Besuch dort seit Jahren, feststellen konnte.

Und in Anbetracht des vor der Tür stehenden Sommers könnte z.B. gerade der dort einladende Schlossgarten ein lohnendes Ausflugsziel für viele Leser sein. Ich habe daher heute hier mal ein paar aktuelle Eindrücke von dort mitgebracht, und möchte sie heute hier einmal kurz vorstellen. Vielleicht sucht der Ein- oder Andere hier demnächst ja noch nach einem lohnenden Ziel für einen schönen Tagesausflug, oder für einen längeren Spaziergang. Schloss Nordkirchen kann ich hierfür jedenfalls jedem Leser hier empfehlen.

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WM: Brasilien und die Kraft des Fußballs


Was für eine unglaubliche Kraft der Fußball mancherorts hat, das zeigt einem mal wieder dieses aktuelle Netzfundstück. Das Video zeigt die Atmosphäre in einem brasilianischen Stadtviertel während eines Spiels der Nationalmannschaft. Augenfällig nicht nur die Leere auf den Straßen. Besonders der Torjubel nach Treffern der eigenen Elf ist wahrlich beeindruckend.

Würde man das hier Gesehene allerdings kritisch hinterfragen wollen, dann könnte man sich, in Anbetracht der vielen gravierenden Probleme des Landes in Südamerika rasch fragen, was wohl alles möglich wäre, wenn man diese scheinbar motivierende und auch vereinende Kraft einmal bei anderen Gelegenheiten, bei wirklich wichtigen Projekten zum Wohle der Leute und des Landes nutzen könnte. Was wäre dann nicht vielleicht sogar relativ leicht an Verbesserungen möglich? Und das natürlich längst nicht nur in Brasilien… Auch hierzulande ist das Land ja längst nicht immer so engagiert, fröhlich und scheinbar motiviert wie jetzt, während einer Fußball-Weltmeisterschaft… Und dabei geht es doch eigentlich nur um elf bzw. zweiundzwanzig Jungs die einem Ball hinterherjagen. 😉

Frühstück

theatertreffen2014Theater: NRW Theatertreffen 2014 – Konfettireiche Preisverleihung…Coolibri

Retrospieler-Treff: Wo klobige Technik-Dinos leben…WDR

Westpark: Müllberge vergammeln  – Rattenplage befürchtet…Der Westen 

FH: Film-Studenten suchen Model…Coolibri

BVB: Battle Cries…New York Times

BVB: Hertha BSC zeigt Interesse an Julian Schieber…Ruhr Nachrichten

Der Ruhrpilot

Corvey Foto: Aeggy
Corvey Foto: Aeggy Lizenz: CC BY 3.0

NRW: Mission Corvey…Welt

NRW: Linke wählt neues Führungsduo…RP Online

NRW: Kreative sollen Spähtrupp für die Wirtschaft sein…Welt

NRW: Von Hannelore Kraft lernen…Post von Horn

Duisburg: Stadt sucht wieder Investoren für „Eurogate…Der Westen

Duisburg/Essen: Studierendenparlament mobilisiert via Facebook…Der Westen

Essen: Wie in einem Viertel Vorbehalte gegen Flüchtlinge wichen…Der Westen

Umland: Hausmeister zerstört Akademie-Werke…RP Online

Vor Ghana-Spiel: Sixt schaltet rassistische Werbung

schlandVor dem Spiel zwischen Ghana und Deutschland heute Abend sorgt der Autovermieter Sixt mit einer rassitischen Werbe-Anzeige für Unmut. Unter dem Slogan „Der Sixt WM-Tipp: Ghana – Das könnte eng werden.“ stehen sich ein arischer Opel Mercedes modernster Bauart und ein völlig überladener, schmutziger Pick-Up Truck gegenüber. Die Botschaft ist klar: Der saubere und ordentliche Deutsche, technisch überlegen, trifft auf den chaotischen Hinterwäldler. „Eng“ wird’s hier höchstens auf der Ladefläche des afrikanischen Vehikels. Im Netz kommt das nicht so gut an. Ein User kommentiert ironisch: „haha es ist witzig weil ghana arm ist …. -.-„. Ein anderer schreibt: „Zur ‪#‎WM‬ sind ja alle GAGA, aber was ihr euch da geleistet habt… Vielleicht mal ein paar hunderttausend an den Verein ‪#‎lampedusaHH‬ zahlen!“

Edit: Das motiv ist schon einige Jahre alt und somit nicht Teil einer aktuellen Werbekampagne.

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Wolfgang Werner und die Kunst des strategisch klugen Rückzugs

Dattelns scheidender  Bürgermeister Wolfgang Werner. Foto: Stadt Datteln
Dattelns scheidender Bürgermeister Wolfgang Werner. Foto: Stadt Datteln

Neben einer nötigen Portion Glück gehört zweifelsohne auch das richtige Gespür dazu seine politische Karriere im richtigen Moment zu beenden. Dies hat der Kreis Recklinghausen in den letzten Tagen zum Beispiel an der Person des scheidenden Dattelner Bürgermeisters Wolfgang Werner erlebt.

Obwohl Werner nun eine Stadt in großer Not, mit zahlreichen Problemen hinterließ, die mit den Großprojekten ‚Datteln 4‘ und NewPark auch noch einige Jahre beschäftigt sein wird, gelang Wolfgang Werner, einem der vielleicht umstrittensten Bürgermeister der Region, nun der ehrenvolle Rückzug aufs Altenteil. Schon bemerkenswert!

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Preise beim NRW Theatertreffen vergeben

theatertreffen2014

Mit der Preisverleihung ging das diesjährige NRW Theatertreffen in Dortmund am Freitagabend zu Ende. Zu den Gewinnern zählen die Wuppertaler Bühnen, das Theater Oberhausen, das Schauspiel Köln und das Theater Münster.

Die sechsköpfige Fachjury vergab insgesamt drei Preise und zeichnete die Uraufführung „JR“ der Wuppertaler Bühnen als beste Inszenierung aus (Regie: Marcus Lobbes). Außerdem wurde die beste Ensemble-Leistung für „Die Orestie“ aus Oberhausen gewürdigt. Als bester Schauspieler wurde Stefko Hanushevsky für seine Leistung in „Der gute Mensch von Sezuan“ des Schauspiel Köln ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 2500,- Euro für die beste Regie, 1000,- Euro für die beste Ensemble-Leistung und 500,- Euro für den besten Schauspieler. Die Fachjury begründete ihre Entscheidung für Stefko Hanushevsky als besten Schauspieler mit „Strahlkraft und starker Spiel-Intelligenz, leichtfüßigem Spiel und großem komödiantischen Talent“. In der

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