Es steht zu befürchten, dass wir noch einen neuen Arbeitsmarkt schaffen müssen. Ich erklär mal konkret warum. Damit die ganze Staatsform hier international halbwegs glaubwürdig bleibt nämlich. Nicht nur Tagesspiegel-Autoren englischen Ursprungs verlassen Deutschland ja bereits. Und das auch noch mit Stockholm Syndrom, wie Roger Boyes schreibt. Vielleicht ist es schon spät.
Also: Mag ja sein, dass all die Vollzeitangestellten und Beamten, die Dienst leistenden Selbständigen und Co mit ihrem Leben zufrieden sind und sich auch gerne mal kritisch geben, wenn sie sich bei der Arbeit oder statt Feierabend mit dem auseinander setzen, was Leute über die Gesellschaft zu sagen und zu schreiben haben, das ihrem Lebensentwurf im Grunde zuwider läuft. Aber weder sie noch die Arbeitslosen ändern etwas daran, dass ein Leben jenseits der „Pflichterfüllung“ (und jenseits extremer Ohnmacht) gegenüber Staat und Konzernen nicht gerade immer leichter wird. Und ganz ganz schnell zeigt immer ein Finger auf die anderen,






